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24. Mai 2012

Nikon D5000 (Vorserienmodell)

Die digitalen Spiegelreflexkameras gehen in die nächste Runde. Canon und Olympus haben bereits mit der EOS 500D und der E-620 zwei neue Modelle vorgestellt. Nun zieht Nikon mit der D5000 nach: Die Kamera ist ganz offensichtlich eine Kampfansage an die EOS 500D - Nikon platziert mit ihr ebenfalls eine DSLR auf dem Markt, die Videos aufzeichnet und sich preislich an anspruchsvolle Amateure richtet.
  • Die digitalen Spiegelreflexkameras gehen in die nächste Runde. Canon und Olympus haben bereits mit der EOS 500D und der E-620 zwei neue Modelle vorgestellt. Nun zieht Nikon mit der D5000 nach: Die Kamera ist ganz offensichtlich eine Kampfansage an die EOS 500D - Nikon platziert mit ihr ebenfalls eine DSLR auf dem Markt, die Videos aufzeichnet und sich preislich an anspruchsvolle Amateure richtet.
  • Jetzt ist es raus: Nikon bringt Anfang Mai mit der D5000 eine neue Spiegelreflexkamera auf den Markt. Die Knipse verfügt über den gleichen Bildsensor wie die <a href=http://www.cnet.de/tests/digicam/39199498/testbericht/nikon+d90+erste+dslr_+die+hd_videos+in+1280+x+720+aufnimmt.htm target=blank>D90</a> und kommt wie eine abgespeckte Variante der ersten Video-DSLR daher: 12,3-Megapixel-Sensor, Live-View, 720p-Videofunktion - allerdings hat sie auch ein kleineres Sucherbildfeld (95 Prozent), geringere ISO-Empfindlichkeit (maximal ISO 3200) und eine geringere Serienbildgeschwindigkeit.
  • Wer bereits mit einer Nikon-DSLR fotografiert hat, wird mit der Bedienung keine Probleme haben. Der Ein-Aus-Schalter umgibt auch bei der D5000 den Auslöser. Typisch für Einsteiger-Spiegelreflexkameras: Neben einem Zubehörschuh zum Anschluss eines externen Blitzes verfügt die Kamera auch über einen integrierten Blitz.
  • Wie bei Nikon üblich befindet sich kein Bildstabilisator im Gehäuse. Für Aufnahmen mit höheren Belichtungszeiten ohne Stativ empfiehlt sich darum ein Objektiv, das eine solche Technik mitbringt.
  • Dank ordentlichem Griff mit rutschfester Beschichtung und einem geringem Gewicht von lediglich 560 Gramm liegt die Nikon D5000 gut in der Hand.
Hersteller: Nikon
Preis: 710 EUR
+

Was uns gefällt

+

dreh- und klappbares Display

+

720p-Videofunktion

+

gutes Handling

+

einsteigerfreundliche Bedienung

+

Was uns nicht gefällt

+

kein Batteriegriff erhältlich

+

kein dedizierter Knopf für die Videoaufzeichnung

Wir meinen:

Die Nikon D5000 hinterlässt einen guten ersten Eindruck - auch wenn wir leider noch keine Möglichkeit hatten, die Bildqualität unter die Lupe zu nehmen. Das dreh- und klappbare Display ist eines der primären Verkaufsargumente der DSLR, ebenso wie die Möglichkeit, bewegte Bilder in HD-Qualität aufzuzeichnen. Allerdings wirkt die Integration der Videofunktion mangels dedizierter Tasten etwas hakelig.
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15. April 2009 | 11:50 Uhr

Nikon D5000: eine erste Begegnung mit der HD-Video-DSLR

von Rich Trenholm, Stefan Möllenhoff, Leonard Goh

Die digitalen Spiegelreflexkameras gehen in die nächste Runde. Canon und Olympus haben bereits mit der EOS 500D und der E-620 zwei neue Modelle vorgestellt. Nun zieht Nikon mit der D5000 nach: Die Kamera ist ganz offensichtlich eine Kampfansage an die EOS 500D - Nikon platziert mit ihr ebenfalls eine DSLR auf dem Markt, die Videos aufzeichnet und sich preislich an anspruchsvolle Amateure richtet.

Letzte Woche tauchten die ersten Bilder einer neuen Nikon-DSLR im Internet auf - gefolgt von tonnenweise Spekulationen hinsichtlich Bezeichnung und Spezifikationen. Gerüchte über ein schwenkbares Display und eine HD-Videoaufnahmefunktion stellten sich als korrekt heraus. Damit ist die D5000 das erste Modell des Herstellers, das über einen beweglichen Bildschirm verfügt. Vermutlich wird dieses Feature eines der Hauptverkaufsargumente darstellen. Wir hatten bereits die Gelegenheit, ein Vorserienmodell auszuprobieren. Hier folgen unsere ersten Eindrücke.

Update: Inzwischen ist das Serienmodell der Nikon D5000 erhältlich. Zum ausführlichen Testbericht geht es hier.

Design

Der erwähnenswerteste Designaspekt der D5000 ist ihr rotier- und klappbares 2,7-Zoll-Display. Während die Bildschirme der Olympus E-3 und E-620 seitlich wegklappen, lässt sich das LCD der Nikon um 180 Grad nach unten und um 270 seitlich drehen. Dadurch ist es möglich, die Anzeige auch mit dem Panel nach innen zu schließen und es so zu schützen. Für Aufnahmen über Kopfhöhe oder unterhalb der Hüfte sowie für Selbstportraits ist das Display sehr praktisch.

Dank des flexiblen Displays schießen Fotografen auch in schwierigen Situationen Bilder.

Mit einem Gewicht von 560 Gramm ohne Speicherkarte und Akku ist die D5000 ein Leichtgewicht. Die Tiefe und Oberfläche des Griffs verleihen der DSLR einen sicheren Sitz in der Hand des Fotografen.

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So urteilen die CNET-Leser (5)

 
von Hans
am 22. April 2009, 09:32 Uhr
Und kein Wort über GPS?

Für die D5000 bietet doch Nikon das GP-1 an?!? Kein Wort darüber? Dabei ist das absolutes Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse!

Das gab es bislang nur in der Profiklasse, mit der D90 wurde es fast erschwinglich und für mich wird das vermutlich das Kaufargument für die Nikon gegen die Canon sein! Nur würde mich interessieren, ob auch die Solmeta Geotagger mit Kompass daran funktionieren. Sollten eigentlich. D90 tut ja auch.

 
von Stefan Möllenhoff
am 22. April 2009, 11:34 Uhr
Re: Und kein Wort über GPS?

Hallo Hans,

Vielen Dank für das Feedback. Das GP-1 funktioniert laut der Nikon-Homepage mit der D5000. Sobald wir die DSLR für einen ausführlichen Test bekommen, werden wir natürlich näher auf dieses Feature eingehen.

Ich habe gerade mit Solmeta in China telefoniert: Die Geotagger N1 und N2 sollen auch mit der Nikon D5000 zusammenarbeiten.

Beste Grüße,

Stefan Möllenhoff, CNET.de

 
von Guenter
am 23. April 2009, 16:45 Uhr
Klappbares Display

Schade nur, dass hier die Nikon-Ingenieure bei dieser Display-Technology nicht zuende gedacht haben. Man sollte meinen, dass sie alle leidenschaftliche Fotografen sind. Bei Selbstportrait-Aufnahmen mit dem Selbst-Auslöser und dem mir zugewandten Display würde dieses durch den Stativkopf verdeckt. Aus der Hand frei fotografiert mag ja funktionieren, allerdings mit den üblichen Kompromissen am langen Arm. Warum nicht das Prinzip der seitlichen Anordnung des Displays wie z.B. bei Olympus oder Panasonic?

Die linke Bedienleiste wird zwar geopfert, aber auch hier ist dann Ingenieurskunst gefragt im Sinne eines komfortableren Display-Handlings. Und schon gar nicht kann ich in die euphorischen Kommentare des offiziellen Nikon-Pressetextes zum Display dieser Kamera einstimmen...ähnliche Displays gab es auch schon in etwas anderer Form, z.B. bei diversen Bridge-Kameras.

 
von Genci
am 15. Dezember 2010, 20:54 Uhr
Test?

Hallo, konntet ihr nun die D5000 für einen ausführlicheren Test bekommen?

 
von Stefan Möllenhoff
am 17. Dezember 2010, 11:01 Uhr
AW: Test?

Hallo Genci,

den ausführlichen Testbericht finden Sie hier:

www.cnet.de/...

Beste Grüße,

Stefan Möllenhoff, CNET.de

 

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