Sony Cybershot H20: günstige Bridgekamera für Anspruchsvolle
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Eine Superzoomkamera muss nicht gleich das Budget für den nächsten Urlaub kosten. Das zeigt Sony mit seiner Cybershot H20, die für 245 Euro den Besitzer wechselt. Der Hersteller stattet die kompakte Bridgekamera mit zehnfachem optischen Zoom, 10-Megapixel-Sensor, 720p-Videofunktion, optischem Steadyshot-Bildstabilisator und zahlreichen manuellen Einstellungsmöglichkeiten aus.
Superzoomkameras klingen auf dem Papier immer großartig: gigantischer Brennweitenbereich vom panoramafassenden Weitwinkel bis zur riesigen Vergrößerung, die selbst das Gipfelkreuz auf dem Matterhorn noch in akzeptabler Größe aufs Bild bannt. Auf der nächsten Trekkingtour folgt dann die böse Überraschung. Das Panorama sieht aus, als wäre es durch ein Fischauge fotografiert worden, und das Gipfelkreuz springt durch den Sucher, als würde der entfernte Berg aus Wackelpudding bestehen.
Pluspunkte
Die Cybershot H20 ist anders. Wenn Sony etwas gut macht, dann sind es Autofokussysteme. Diese Kamera stellt bei maximalem Zoom praktisch ebenso schnell scharf wie bei geringeren Brennweiten. Hält man den Auslöser halb gedrückt, setzt außerdem die optische Bildstabilisierung SteadyShot ein, und sofort wird die herumeiernde Grütze auf dem Sucher zu Zement.
Beim zehnfachen optischen Zoom fällt uns auch etwas anderes auf: Selbst bei maximaler Vergrößerung ist die Bildqualität erstaunlich gut. Für gewöhnlich kämpfen Superzoomkameras bei höheren Brennweiten mit Unschärfe und violetten Farbsäumen. Bei der Sony dagegen wirken die Aufnahmen auch bei 380 Millimetern noch sehr definiert. Farbige Ränder treten zwar auf, halten sich aber stark in Grenzen.
Fotografiebegeisterte freuen sich über zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Neben Programm- und Automatikmodus bietet die H20 auch Belichtungs- und Blendenpriorität an. Per Knopfdruck blendet die Bridgekamera ein Histogramm auf dem Display ein.
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