Fujifilm Finepix S1500: günstiger, mittelmäßiger Superzoomer
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Fujifilm listet auf seiner Webseite ganze acht Superzoom-Kameras, mit so vielen verschiedenen Brennweitenbereichen und Sensorauflösungen, dass einem schwindelig wird. Wir halten uns gut fest und picken das günstigste Modell heraus: FinePix S1500. Die Einsteiger-Megazoom-Knipse bringt für 190 Euro ein zwölffach vergrößerndes Objektiv und einen 10-Megapixel-Bildsensor mit.
Mit ihrem niedrigen Preis wirkt Fujifilms S1500 sehr verlockend. Das Gros der Superzoomkameras schlägt mit etwa 250 bis 350 Euro zu Buche. Dennoch bringt die günstige Finepix manuelle Einstellungen mit, die es mit denen von Spiegelreflexkameras durchaus aufnehmen können.
Stärken
Das Gehäuse der S1500 fühlt sich deutlich hochwertiger an, als es der Preis vermuten lässt. Der Griff ist zwar klein, sorgt dank Gummibeschichtung dennoch für einen sicheren Sitz in der Hand. Auf der Oberseite der Kamera sitzen ein großer Ein/Aus-Schalter und ein ebenso großzügig dimensioniertes Modusrädchen. Das Drehelement bietet Programmeinstellung, Blenden- und Belichtungspriorität sowie manuellen Modus. Blendenzahl und Verschlusszeit lassen sich mit zwei Tasten auf der Rückseite auswählen und anschließend mit den Navigationsbuttons konfigurieren.
Ein Auswahlrad bietet die S1500 nicht - das braucht sie bei dem ausgefeilten Bedienkonzept allerdings auch nicht. Von den sich angenehm anfühlenden und klar beschrifteten Tasten sollte sich die Konkurrenz eine Scheibe abschneiden.
Um das Motiv richtig ins Bild zu rücken, stehen wahlweise ein 2,7 Zoll großes LCD oder ein elektronischer Sucher zur Verfügung. Während der Bildschirm messerscharf und klar wirkt, ist das Mini-Display im Sucher nur mittelmäßig.

Wie die Bedienelemente der S1500 ist auch das LC-Display ausgezeichnet.
Der optische Zoom arbeitet zügig. Im Gegensatz dazu ist der Autofokus etwas langsam. Nur zur Erinnerung: Die Kamera kostet lediglich 190 Euro, da kommt man um einige Kompromisse nicht herum.
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