9. September 2010

Olympus E-P1

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Tragbar wie eine Kompaktkamera, Bildqualität einer SLR-Kamera - so bewirbt Olympus auf seiner Homepage sein erstes Micro-Four-Thirds-Modell E-P1. Der neue Standard erlaubt die Konstruktion von handlichen Digicams mit großen Bildsensoren. Wir hatten bereits die Gelegenheit, die Kamera im Retro-Design auf Herz und Nieren zu testen.
  • Tragbar wie eine Kompaktkamera, Bildqualität einer SLR-Kamera - so bewirbt Olympus auf seiner Homepage sein erstes Micro-Four-Thirds-Modell E-P1. Der neue Standard erlaubt die Konstruktion von handlichen Digicams mit großen Bildsensoren. Wir hatten bereits die Gelegenheit, die Kamera im Retro-Design auf Herz und Nieren zu testen.
  • Der TruePic-V-Bildprozessor der Olympus E-P1 liefert ganze Arbeit. Für ihre Preisklasse besitzt die Micro-Four-Thirds-Kamera ein ausgezeichnetes Rauschprofil. Bis ISO 400 ist keine Verschlechterung der Bildqualität festzustellen. Ab ISO 800 lassen die feinen Details etwas nach, und erst bei ISO 3200 bringt die Digicam so viel Rauschen auf das Foto, dass es sich nur noch für kleine Ausdrucke eignet.<br /><br />Damit schneidet die Olympus E-P1 besser ab als ihre Bridge-Konkurrentinnen <a href=http://www.cnet.de/tests/digicam/39201871/testbericht/grossmeister+der+kompakten+canon+powershot+g10.htm target=blank>Canon Powershot G10</a> und <a href=http://www.cnet.de/tests/digicam/41004486/testbericht/panasonic+lumix+dmc_lx3+lichtstarker+weitwinkelprofi.htm target=blank>Panasonic Lumix DMC-LX3</a> sowie die beiden Micro-Four-Thirds-Knipsen <a href=http://www.cnet.de/tests/digicam/41004239/testbericht/panasonic+lumix+dmc_g1+spiegelreflex+ohne+spiegel+im+test.htm target=blank>Panasonic G1</a> und <a href=http://www.cnet.de/tests/digicam/41004294/testbericht/digicam+mit+wechseloptiken+panasonic+lumix+dmc_gh1+im+test.htm target=blank>GH1</a>. Gegen die aktuellen DSLR-Rivalinnen <a href=http://www.cnet.de/tests/digicam/41003589/bilder/dslr+fuer+full_hd_videos+canon+eos+500d+im+test.htm target=blank>Canon EOS 500D</a> und <a href=http://www.cnet.de/tests/digicam/41003894/bilder/nikon+d5000+hd_video_dslr+mit+schwenk_display+im+test.htm target=blank>Nikon D5000</a> hat die Olympus allerdings keine Chance.
  • Der neue Bildprozessor hat das Rauschverhalten im Vergleich zu vorherigen Olympus-Kameras deutlich verbessert. Bei ISO 1600 ist das Bild zwar immer noch von kleinen Flecken übersät, diese wirken aber nicht mehr gar so penetrant wie zuvor.
  • Im Gegensatz zur vorherigen Aufnahme kommt hier nicht das Kit-Objektiv, sondern die vollwertige Four-Thirds-Optik 12-60mm f2.8-4 SWD mit Adapter zum Einsatz. Diese bietet eine höhere Lichtstärke und ermöglicht so bei gleicher Belichtungszeit eine niedrigere Empfindlichkeit von ISO 800. Das sorgt für deutlich weniger Bildrauschen.
  • Nahaufnahme mit Kitobjektiv 14-42mm: Die Linse liefert auf kurze Entfernung außergewöhnlich scharfe Fotos.
Hersteller: Olympus
Preis: 799 EUR
+

Was uns gefällt

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abgefahrenes Design

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ausgezeichnete Verarbeitungsqualität

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fantastische Fotoqualität

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Wechselobjektive

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Was uns nicht gefällt

+

langsamer Autofokus

+

kurze Akkulaufzeit

+

weder Blitz noch Sucher

+

mittelmäßiges Display

Wir meinen:

Die Olympus E-P1 besticht auf Anhieb durch ihr Retro-Design. Ebenso fantastisch wie die Kamera aussieht, gelingen auch ihre Fotos. Leider verfügt die Kompakte weder über Blitz noch Sucher und hat mit Performanceproblemen zu kämpfen.
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26. Juni 2009 | 16:48 Uhr

Olympus E-P1 im Test: tolle Bildqualität, schwache Performance

von Lori Grunin, Stefan Möllenhoff

Tragbar wie eine Kompaktkamera, Bildqualität einer SLR-Kamera - so bewirbt Olympus auf seiner Homepage sein erstes Micro-Four-Thirds-Modell E-P1. Der neue Standard erlaubt die Konstruktion von handlichen Digicams mit großen Bildsensoren. Wir hatten bereits die Gelegenheit, die Kamera im Retro-Design auf Herz und Nieren zu testen.

Die fertige E-P1 sieht nur annähernd so aus wie das Konzept, das Olympus letzten September auf der Photokina vorgestellt hat. Das Serienmodell lehnt sich optisch deutlich stärker an die originale PEN-F-Kamera von 1963 an als der Prototyp. Ihr Design erinnert an eine Ära, in der die meisten Digitalfotografen noch nicht einmal geboren waren. Allerdings musste der Hersteller einige Features zugunsten des Retro-Looks opfern - etwa den Blitz sowie den Sucher. Dennoch, mit ihrem Style und ihrer Bildqualität wird die Kamera eine Nische auf dem Markt besetzen, deren Anhänger mehr auf das Äußere als auf den Geldbeutel blicken.


Neu und alt: die Olympus E-P1 (links) und ihre knapp 50 Jahre ältere Schwester Olympus Pen F.

Obwohl sich die Micro-Four-Thirds-Modelle von Olympus und Panasonic in puncto Funktionsumfang und manueller Einstellungen ähneln, verfolgen die Hersteller einen unterschiedlichen Ansatz und sprechen damit verschiedene Zielgruppen an. Panasonic zielt mehr auf High-Tech-Enthusiasten, die zwischen DSLR und Bridgekamera schwanken, während sich die Olympus an Fotografen richtet, bei denen die Ästhetik im Vordergrund steht.

Tabelle anzeigen: Micro-Four-Thirds-Kameras im Vergleich

Micro-Four-Thirds-Kameras im Vergleich

Hersteller Olympus Panasonic Panasonic
Modell E-P1 Lumix DMC-G1 Lumix DMC-GH1
Preis (Kit) 800 Euro 555 Euro 1500 Euro
Sensor 17,3 x 13 mm LiveMOS 17,3 x 13 mm LiveMOS 17,3 x 13 mm LiveMOS
Formatfaktor 2,0 2,0 2,0
Auflösung 12,3 Megapixel 12,1 Megapixel 12,1 Megapixel
Empfindlichkeiten ISO 100 - 6400 ISO 100 - 3200 ISO 100 - 3200
Belichtungszeiten 1/4000 - 60 s; bulb bis 30 min 1/4000 - 60 s; bulb bis 4 min 1/4000 - 60 s; bulb bis 4 min
Brennweite (Kit) 14 - 42 mm 14 - 45 mm 14 - 140 mm
Kleinste Blende (Kit) F3,5 - 5,6 F3,5 - 5,6 F4,0 - 5,8
Autofokus 11-Punkte-Kontrast-AF 23-Punkte-Kontrast-AF 23-Punkte-Kontrast-AF
Belichtungsmessung 324 Messfelder 144 Messfelder 144 Messfelder
Serienbildgeschwindigkeit 3,0 fps 3,0 fps 3,0 fps
Video (30 fps) 1280 x 720 Pixel; MJPEG nein 1280 x 720 Pixel; AVCHD
Display 3 Zoll; fest 3 Zoll; schwenkbar 3 Zoll; schwenkbar
Auflösung 230.000 Pixel 460.000 Pixel 460.000 Pixel
Sucher nein elektronisch elektronisch
Akkulaufzeit (CIPA) 300 Aufnahmen 300 Aufnahmen 300 Aufnahmen
Abmessungen 12,1 x 7,0 x 3,5 cm 12,4 x 8,4 x 4,5 cm 12,4 x 9,0 x 4,5 cm
Gewicht 335 g 385 g 385 g

Design

Auch wenn die Front nach den Sechzigern aussieht, offenbart die Rückseite jede Menge High-Tech. Hier befindet sich ein drei Zoll großes Display. Rechts davon sitzen AF- und AE-Lock-Taste sowie Wiedergabe-, Löschen- und Menü-Knöpfe. Daneben liegt ein Funktionsknopf, der sich beispielsweise mit Gesichtserkennung, Tiefenschärfevorschau, Weißabgleich, manuellem Fokus und LCD-Beleuchtung belegen lässt.

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