3. September 2010

Fujifilm FinePix Real 3D W1

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Neben seinen Super-CCD-EXR-Sensoren sorgte Fujifilm auf der Photokina letztes Jahr mit einer 3D-Kompaktkamera für Furore. Während der größte Teil solcher abgefahrenen Konzepte und Studien schnell auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung verschwindet, macht der japanische Konzern Nägel mit Köpfen. Bereits im September dieses Jahres soll die Knipse mit den beiden Augen in den Regalen stehen. Wir hatten bereits die Gelegenheit, ein Modell in die Finger zu bekommen.
  • Neben seinen Super-CCD-EXR-Sensoren sorgte Fujifilm auf der Photokina letztes Jahr mit einer 3D-Kompaktkamera für Furore. Während der größte Teil solcher abgefahrenen Konzepte und Studien schnell auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung verschwindet, macht der japanische Konzern Nägel mit Köpfen. Bereits im September dieses Jahres soll die Knipse mit den beiden Augen in den Regalen stehen. Wir hatten bereits die Gelegenheit, ein Modell in die Finger zu bekommen.
Hersteller: Fujifilm
Preis: 499 EUR
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Was uns gefällt

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innovativer 3D-Modus

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Möglichkeit, zwei Fotos mit unterschiedlichen Einstellungen gleichzeitig aufzunehmen

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3D-Display auf der Kamera

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Was uns nicht gefällt

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bisher kaum Anzeigegeräte für 3D-Fotos verfügbar

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teuer

Wir meinen:

Applaus für Fujifilm - der japanische Hersteller wagt mit seiner W1 einen Schritt in absolutes Neuland: 3D-Fotografie für Privatanwender. Auf dem dreidimensionalen Display der Kamera sehen die geschossenen Fotos eindrucksvoll aus. Allerdings gibt es derzeit praktisch keine Wiedergabegeräte. Damit handelt es sich bei der Finepix-Kamera noch um ein teures Nischenspielzeug.
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22. Juli 2009 | 10:02 Uhr

Fujifilm FinePix Real 3D W1: 3D-Kamera angetestet

von Stefan Möllenhoff, Leonard Goh

Neben seinen Super-CCD-EXR-Sensoren sorgte Fujifilm auf der Photokina letztes Jahr mit einer 3D-Kompaktkamera für Furore. Während der größte Teil solcher abgefahrenen Konzepte und Studien schnell auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung verschwindet, macht der japanische Konzern Nägel mit Köpfen. Bereits im September dieses Jahres soll die Knipse mit den beiden Augen in den Regalen stehen. Wir hatten bereits die Gelegenheit, ein Modell in die Finger zu bekommen.

Für eine Kompaktkamera ist die Fujifilm W1 relativ groß geraten: Sie misst 12,4 mal 6,8 mal 2,6 Zentimeter. Mit Lithium-Ionen-Akku und SD-Karte bringt sie 304 Gramm auf die Waage, also etwa so viel wie die Olympus E-P1. Man darf eben nicht vergessen, dass zwei Linsen, zwei Bildsensoren und eine gehörige Portion zusätzlicher Elektronik für die Verarbeitung der 3D-Daten im Gehäuse Platz finden müssen.

Design

Eine Abdeckung schützt die zwei Linsen, wenn sie nicht in Benutzung sind. Der Mechanismus wirkt sehr solide und rastet mit einem eindrucksvollen, metallernen Geräusch ein. Zwei Mikrofone flankieren die beiden Objektive - nicht nur Stereobilder, sondern auch Stereoton fängt die Kamera ein.


Auffällig: Die beiden Linsen mit den dazugehörigen Mikrofonen stechen sofort ins Auge.

Die beiden Linsen sitzen etwa im gleichen Abstand zueinander wie die menschlichen Augen. Dadurch sieht das Motiv auf dem Bildschirm erstaunlich realistisch aus. Erstaunlich realistisch? Absolut, denn bei der Anzeige auf der Rückseite der Kamera handelt es sich um ein 3D-Display. Modebewusste können übrigens aufatmen: Die eingesetzte Technologie erfordert keine alberne Brille.

Auf der Rückseite befindet sich mittig das 2,8 Zoll große Display. Die Knöpfe liegen rechts und links davon. Am besten lässt sich die Kamera mit beiden Händen bedienen. In puncto Tastenlayout erinnert die W1 an die Finepix Z33WP. Die Buttons beider Kompaktkameras sind ähnlich angeordnet und mit derselben Gummibeschichtung überzogen. Auf der Oberseite des Gehäuses liegen Auslöser und eine Zoomwippe.


Das 2,8 Zoll große Display stellt geschossene Fotos und Videos dreidimensional dar.

Außerdem bietet die 3D-Kompaktkamera einen Infrarotport - er dient vermutlich zur Kommunikation mit kompatiblem Fujifilm-Zubehör.

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