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24. Mai 2012

Ricoh GXR A12 50mm

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Wechselobjektive sind ein alter Hut. Bereits seit über 85 Jahren gibt es Kameras mit austauschbaren Optiken. Der japanische Hersteller Ricoh geht nun einen Schritt weiter und zeigt mit seiner GXR eine Digicam, bei der Fotografen nicht nur die Linsen, sondern auch gleich Bildsensor und Bildprozessor wechseln. Wir hatten bereits die Gelegenheit, einen Prototypen der neuen Serie auszuprobieren.
  • Wechselobjektive sind ein alter Hut. Bereits seit über 85 Jahren gibt es Kameras mit austauschbaren Optiken. Der japanische Hersteller Ricoh geht nun einen Schritt weiter und zeigt mit seiner GXR eine Digicam, bei der Fotografen nicht nur die Linsen, sondern auch gleich Bildsensor und Bildprozessor wechseln. Wir hatten bereits die Gelegenheit, einen Prototypen der neuen Serie auszuprobieren.
  • Big Brother is watching you! Wir haben die Ricoh GXR mit dem Aufnahmemodul A12 unter die Lupe genommen. In dem Einschub steckt ein APS-C-CMOS-Sensor. Davor sitzt eine 50-Millimeter-Festbrennweite. Sämtliche Bilder in dieser Fotostrecke stammen aus einem Vorserienmodell. An der Bildqualität kann sich bis zur fertigen Version, die im Dezember in den Handel kommt, noch einiges ändern.<br /><br />Bei dieser Aufnahme liegt die Lichtempfindlichkeit bei ISO 400 und die Blende bei F7,1. Die Verschlusszeit beträgt 1/48 Sekunde. <br /><br />Das unbearbeitete Originalfoto zu dem 100-Prozent-Crop gibt es <a href=/i/c/praxis/specials/0911_ricoh_gxr_testfotos/0911_ricoh_testfotos_red_eye.JPG target=blank>hier</a>.
  • Uns interessieren die Resultate bei hohen Lichtempfindlichkeiten am meisten. So sieht's im <a href=http://www.albatros-baldham.de/ target=blank>Albatros in Baldham</a> aus. Die Einstellungen für dieses Foto sind ISO 1600, 1/5 Sekunde und F2,5. <br /><br />Das unbearbeitete Originalfoto gibt es <a href=/i/c/praxis/specials/0911_ricoh_gxr_testfotos/0911_ricoh_testfotos_albatros_bw.JPG target=blank>hier</a>.
  • Kaffeepause mit Ricoh. Dieses Foto schießt die GXR mit ISO 1600, 1/189 Sekunde und F2,5. <br /><br />Das unbearbeitete Originalfoto gibt es <a href=/i/c/praxis/specials/0911_ricoh_gxr_testfotos/0911_ricoh_testfotos_coffee_break.JPG target=blank>hier</a>.
  • Aschenbecher im Makromodus: mit ISO 3200, 1/84 Sekunde und - mal wieder - F2,5. <br /><br />Das unbearbeitete Originalfoto gibt es <a href=/i/c/praxis/specials/0911_ricoh_gxr_testfotos/0911_ricoh_testfotos_kippe_makro.JPG target=blank>hier</a>.
Hersteller: Ricoh
Preis: 459 EUR
+

Was uns gefällt

+

innovatives Aufnahmemodul-System

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geniale Festbrennweite mit toller Bildqualität

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zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten

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Was uns nicht gefällt

+

Rauschen und Fokusprobleme bei Zoom-Modul

+

teuer

Wir meinen:

Die GXR startet im Dezember mit zwei verschiedenen Modulen in den Markt. Von den beiden Vorserienmodulen kann uns eines überzeugen, das andere enttäuscht. Die Festbrennweite - die positive Überraschung - zeigt eindrucksvoll, zu was Ricohs revolutionäre Kamera in der Lage ist. Eines steht fest: Der japanische Hersteller erntet Respekt. Denn ein solches System auf den Markt zu bringen, erfordert einiges an Mut.
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10. November 2009 | 17:44 Uhr

Angetestet: Ricoh GXR greift Micro-Four-Thirds an

von Stefan Möllenhoff

S10: RICOH-Objektiv 2,5-4,4/24-72 mm VC

Als nächstes ist das 370-Euro-Modul mit dem dreifachen optischen Zoom an der Reihe. Es verfügt über deutlich kompaktere Maße als sein Bruder - und über einen kleineren Bildsensor. Der 1/1,7-Zoll-große CCD-Chip löst 10 Megapixel auf und entspricht damit in puncto Auflösung und Abmessungen dem Sensor der Canon G11. Das Objektiv deckt einen Brennweitenbereich von 24 bis 72 Millimetern im Kleinbildäquivalent ab. Wir freuen uns über den Weitwinkel, der den Petersdom auch aus kurzer Entfernung in voller Pracht aufs Bild bringt.

Allerdings hat unser Prototyp Probleme mit dem Autofokus. Im Weitwinkel jagt der Kontrast-Autofokus die Optik häufig durch den gesamten Brennweitenbereich, ohne einen Fokus zu finden. Im Telebereich arbeitet die automatische Scharfstellung zuverlässig. Ricoh will nach eigenen Angaben die Schwierigkeiten beim Fokussystem bis zum Marktstart ausgemerzt haben. Wir sind schwer auf das Serienmodell gespannt.

Die kleinste Blendenzahl des S10-Zoommoduls liegt zwar ebenfalls bei F2,5 im Weitwinkel, doch lässt sich aufgrund des kleineren Sensors keine so deutliche Hintergrundunschärfe erzielen, wie bei dem A12. Ein weiterer Aspekt, wo der kleinere Bildsensor auf verlorenem Posten steht, ist das Rauschverhalten bei hohen Empfindlichkeiten. Zwar hat der kleine Chip erfreulicherweise nicht mit farbigen Flecken zu kämpfen wie viele Kompaktkameras, doch bei hohen ISO-Werten geraten die Aufnahmen sehr körnig. Um dem Fotografen hier etwas mehr Spielraum zu geben, verbaut Ricoh einen mechanischen Bildstabilisator, der durch schnelles Verschieben des Sensors Verwacklungen entgegenwirkt.

Ricoh GXR Bildrauschen

Das Zoommodul bietet aufgrund des kleineren Bildsensors ein schlechteres Rauschprofil als die Festbrennweite. Nur zur Erinnerung: Es handelt sich bei den von uns getesteten Geräten um Prototypen - an der Bildqualität kann sich durchaus noch etwas ändern (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Der Videomodus des S10-Moduls schafft lediglich 640 mal 480 Pixel. Während der Aufnahme steht der optische Zoom leider nicht zur Verfügung. Manuelle Einstellungen sucht man ebenfalls vergebens.

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