2. September 2010

Canon PowerShot SX20 IS

Wer eine hohe Flexibilität wünscht, sich aber nicht mit Wechselobjektiven herumschlagen möchte, ist mit einer Bridgekamera gut beraten. Die Canon PowerShot SX20 IS bietet einen 20-fachen optischen Zoom, verfügt über eine Naheinstellgrenze von null Zentimetern und nimmt Fotos und Videos mit 12 Megapixeln beziehungsweise 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Wie sich die Bridgekamera in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.
  • Wer eine hohe Flexibilität wünscht, sich aber nicht mit Wechselobjektiven herumschlagen möchte, ist mit einer Bridgekamera gut beraten. Die Canon PowerShot SX20 IS bietet einen 20-fachen optischen Zoom, verfügt über eine Naheinstellgrenze von null Zentimetern und nimmt Fotos und Videos mit 12 Megapixeln beziehungsweise 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Wie sich die Bridgekamera in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.
  • Die Canon PowerShot SX20 IS beginnt bereits bei ISO 200 an Details zu verlieren. Ab ISO 400 ist der Effekt deutlich sichtbar.
  • Bei voller Vergrößerung weisen die Fotos der SX20 IS auch bei niedrigen Empfindlichkeiten - hier: ISO 200 - ein deutliches Bildrauschen auf. Selbst bei ISO 80 und 100 sind Störungen zu erkennen.
  • Während die SX20 IS bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten hinter ihrer Vorgängerin SX10 IS zurückfällt, schlägt sich die neuere Bridgekamera bei hohen Werten ein Stück besser. Bei diesem Foto beträgt die Empfindlichkeit ISO 1600.
  • Die Linse der SX20 IS weist die für Superzoomkameras typische tonnenförmige Deformation im Weitwinkelbereich auf.
Hersteller: Canon
Preis: 310 EUR
+

Was uns gefällt

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ausgezeichnetes Design

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sehr geringe Naheinstellgrenze

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schwenkbares Display

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Zoom funktioniert während Videoaufnahme

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Zubehörschuh

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Was uns nicht gefällt

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langsamer als die Vorgängerin

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keine RAW-Aufnahme

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Bildrauschen bei allen ISO-Empfindlichkeiten

Wir meinen:

In ihrem Preisbereich stellt Canons PowerShot SX20 IS eine solide, aber nicht außergewöhnlich gute Kamera dar.
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4. Januar 2010 | 10:37 Uhr

Canon PowerShot SX20 IS: 20-facher Superzoomer im Test

von Stefan Möllenhoff

Wer eine hohe Flexibilität wünscht, sich aber nicht mit Wechselobjektiven herumschlagen möchte, ist mit einer Bridgekamera gut beraten. Die Canon PowerShot SX20 IS bietet einen 20-fachen optischen Zoom, verfügt über eine Naheinstellgrenze von null Zentimetern und nimmt Fotos und Videos mit 12 Megapixeln beziehungsweise 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Wie sich die Bridgekamera in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.

Die PowerShot SX10 IS war zwar keine fantastische Megazoom-Kamera, gehörte aber definitiv zu den besseren. Es ist schade, dass Canon mit der Nachfolgerin SX20 IS ein paar Schritte zurückgeht. Die Bridgecam bietet sowohl ein langsameres Ansprechverhalten als auch eine schlechtere Bildqualität - das ist der Preis für die Steigerung der Auflösung. Immerhin: Es gibt jetzt einen 720p-Videomodus mit funktionierendem Zoom sowie eine Mini-HDMI-Buchse, um die abgedrehten Clips gleich am Fernseher zu betrachten.

Design und Ausstattung

Was das Äußere angeht, ist die SX20 mit der älteren SX10 praktisch identisch. Die Kamera liegt nach wie vor sehr bequem in der Hand, und das Fotografieren macht Spaß. Attraktive Details wie das dreh- und schwenkbare Display und den Einsatz von vier AA-Batterien als Stromversorgung behält Canon erfreulicherweise bei.

Mit 560 Gramm ist die SX20 verhältnismäßig schwer. Durch das recht hohe Gewicht fühlt sich die Kamera fast wie eine kleine DSLR an - der großzügige Handgriff tut sein Übriges dazu. Auf der Rückseite der Digicam gibt es einen ausgeprägten Daumengriff, neben dem sich Tasten für Wiedergabe, Belichtungsausgleich und Fokusbereichswahl finden. Dank der dunkleren Lackierung sind die Beschriftungen der Bedienelemente besser zu lesen als bei der Vorgängerin.

Rechts neben dem Display befindet sich ein Vier-Wege-Pad samt zentraler Funktionstaste, das von einem Rädchen umgeben ist. Während sich die Knöpfe auf der SX20 grundsätzlich ausgezeichnet anfühlen, wirkt das Drehelement etwas zu schwammig. Müssen wir mit dem Scrollrad unter Zeitdruck beispielsweise eine bestimmte ISO-Empfindlichkeit einstellen, schießen wir häufig über das Ziel hinaus oder wählen einen zu niedrigen Wert.


Praktisch: Dank des optischen Suchers knipsen Fotografen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen in die richtige Richtung.

Auch der Zoomschieber macht keinen sonderlich präzisen Eindruck - ein altbekanntes Problem bei stufenweise vergrößernden Objektiven. Bei vielen aktuellen Kameras funktioniert der Zoom nicht stufenlos, sondern springt durch eine bestimmte Anzahl an verfügbaren Brennweiten.

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So urteilen die CNET-Leser (3)

 
von Wappenmacher
am 23. Mai 2010, 23:52 Uhr
Canon PowerShot SX20 IS - Bildqualität

Hallo,

von verrauschten Bildern kann ich nicht reden. Weitaus schlechtere Qualität. Körniges Bildergebnis würde ich sagen.

Ich würde mir wünschen, dass Canon 4-6 Wochen nach Kauf, die Möglichkeit bietet, diese Camera gegen eine bessere umtauschen zu dürfen.

 
von GPSMan
am 22. Juli 2010, 13:46 Uhr
Alternativen?

Hallo,

ich habe mich fast schon zum Kauf dieser Kamera entschieden. Gründe: Zoom und gute Makro-Eigenschaften. Allerdings schreckt mich die Größe ein wenig ab. Als Alternative tendiere ich zu den Panasonic Lumix DMC-TZ7 bzw. dem Nachfolger TZ10. Bin mir aber nicht sicher, ob ich diesen Kameras vernünftige Makroaufnahmen (Modellbau) machen kann.

 
von Stefan Möllenhoff
am 23. Juli 2010, 14:00 Uhr
AW: Alternativen?

Hallo GPSMan,

Die Naheinstellgrenzen von TZ7 und TZ10 betragen drei Zentimeter. Die der SX20 ist mit null Zentimetern zwar etwas geringer, eine allzu große Rolle dürfte der Unterschied in der Praxis jedoch nicht spielen. Im Zweifelsfall können Sie beide Kameras sicherlich einmal in Saturn, MediaMarkt & Co. ausprobieren und sich dann ein Bild davon machen, ob der Unterschied für Sie signifikant ist.

In der folgenden Fotostrecke finden Sie ein Makrofoto von der Panasonic TZ10. Wie die meisten Kompakt- und Bridgekameras liefern die TZ10 bei Nahaufnahmen eine sehr gute Bildschärfe.

www.cnet.de/...

Beste Grüße,

Stefan Möllenhoff, CNET.de

 

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