ANZEIGE
ANZEIGE
24. Mai 2012

Canon PowerShot SX20 IS

Wer eine hohe Flexibilität wünscht, sich aber nicht mit Wechselobjektiven herumschlagen möchte, ist mit einer Bridgekamera gut beraten. Die Canon PowerShot SX20 IS bietet einen 20-fachen optischen Zoom, verfügt über eine Naheinstellgrenze von null Zentimetern und nimmt Fotos und Videos mit 12 Megapixeln beziehungsweise 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Wie sich die Bridgekamera in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.
  • Wer eine hohe Flexibilität wünscht, sich aber nicht mit Wechselobjektiven herumschlagen möchte, ist mit einer Bridgekamera gut beraten. Die Canon PowerShot SX20 IS bietet einen 20-fachen optischen Zoom, verfügt über eine Naheinstellgrenze von null Zentimetern und nimmt Fotos und Videos mit 12 Megapixeln beziehungsweise 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Wie sich die Bridgekamera in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.
  • Die Canon PowerShot SX20 IS beginnt bereits bei ISO 200 an Details zu verlieren. Ab ISO 400 ist der Effekt deutlich sichtbar.
  • Bei voller Vergrößerung weisen die Fotos der SX20 IS auch bei niedrigen Empfindlichkeiten - hier: ISO 200 - ein deutliches Bildrauschen auf. Selbst bei ISO 80 und 100 sind Störungen zu erkennen.
  • Während die SX20 IS bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten hinter ihrer Vorgängerin SX10 IS zurückfällt, schlägt sich die neuere Bridgekamera bei hohen Werten ein Stück besser. Bei diesem Foto beträgt die Empfindlichkeit ISO 1600.
  • Die Linse der SX20 IS weist die für Superzoomkameras typische tonnenförmige Deformation im Weitwinkelbereich auf.
Hersteller: Canon
Preis: 310 EUR
+

Was uns gefällt

+

ausgezeichnetes Design

+

sehr geringe Naheinstellgrenze

+

schwenkbares Display

+

Zoom funktioniert während Videoaufnahme

+

Zubehörschuh

+

Was uns nicht gefällt

+

langsamer als die Vorgängerin

+

keine RAW-Aufnahme

+

Bildrauschen bei allen ISO-Empfindlichkeiten

Wir meinen:

In ihrem Preisbereich stellt Canons PowerShot SX20 IS eine solide, aber nicht außergewöhnlich gute Kamera dar.
Fanden Sie diesen Testbericht nützlich?
  19 von 23 Lesern fanden diesen Testbericht nützlich.
4. Januar 2010 | 10:37 Uhr

Canon PowerShot SX20 IS: 20-facher Superzoomer im Test

von Stefan Möllenhoff

Wer eine hohe Flexibilität wünscht, sich aber nicht mit Wechselobjektiven herumschlagen möchte, ist mit einer Bridgekamera gut beraten. Die Canon PowerShot SX20 IS bietet einen 20-fachen optischen Zoom, verfügt über eine Naheinstellgrenze von null Zentimetern und nimmt Fotos und Videos mit 12 Megapixeln beziehungsweise 1280 mal 720 Bildpunkten auf. Wie sich die Bridgekamera in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.

Die PowerShot SX10 IS war zwar keine fantastische Megazoom-Kamera, gehörte aber definitiv zu den besseren. Es ist schade, dass Canon mit der Nachfolgerin SX20 IS ein paar Schritte zurückgeht. Die Bridgecam bietet sowohl ein langsameres Ansprechverhalten als auch eine schlechtere Bildqualität - das ist der Preis für die Steigerung der Auflösung. Immerhin: Es gibt jetzt einen 720p-Videomodus mit funktionierendem Zoom sowie eine Mini-HDMI-Buchse, um die abgedrehten Clips gleich am Fernseher zu betrachten.

Design und Ausstattung

Was das Äußere angeht, ist die SX20 mit der älteren SX10 praktisch identisch. Die Kamera liegt nach wie vor sehr bequem in der Hand, und das Fotografieren macht Spaß. Attraktive Details wie das dreh- und schwenkbare Display und den Einsatz von vier AA-Batterien als Stromversorgung behält Canon erfreulicherweise bei.

Mit 560 Gramm ist die SX20 verhältnismäßig schwer. Durch das recht hohe Gewicht fühlt sich die Kamera fast wie eine kleine DSLR an - der großzügige Handgriff tut sein Übriges dazu. Auf der Rückseite der Digicam gibt es einen ausgeprägten Daumengriff, neben dem sich Tasten für Wiedergabe, Belichtungsausgleich und Fokusbereichswahl finden. Dank der dunkleren Lackierung sind die Beschriftungen der Bedienelemente besser zu lesen als bei der Vorgängerin.

Rechts neben dem Display befindet sich ein Vier-Wege-Pad samt zentraler Funktionstaste, das von einem Rädchen umgeben ist. Während sich die Knöpfe auf der SX20 grundsätzlich ausgezeichnet anfühlen, wirkt das Drehelement etwas zu schwammig. Müssen wir mit dem Scrollrad unter Zeitdruck beispielsweise eine bestimmte ISO-Empfindlichkeit einstellen, schießen wir häufig über das Ziel hinaus oder wählen einen zu niedrigen Wert.


Praktisch: Dank des optischen Suchers knipsen Fotografen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen in die richtige Richtung.

Auch der Zoomschieber macht keinen sonderlich präzisen Eindruck - ein altbekanntes Problem bei stufenweise vergrößernden Objektiven. Bei vielen aktuellen Kameras funktioniert der Zoom nicht stufenlos, sondern springt durch eine bestimmte Anzahl an verfügbaren Brennweiten.

> Artikel auf einer Seite lesen

Ähnliche Produkte in dieser Kategorie

Testsieger

Canon EOS 5D Mark III im Vorab-Test: Vollformat-Kamera für Foto- und Videofreaks
8,6 stars

Meistgelesen

Canon EOS 5D Mark III im Test: tolle Spiegelreflexkamera für Foto- und Videofreaks
8,6 stars

Meistkommentiert

Samsung WB2000 im Test: Highspeed-Digicam mit RAW-Aufnahme und Full-HD-Funktion
8,0 stars

Neuester Test

Sony Alpha SLT-A37 im Test: blitzschnelle Kamera der Einsteiger-DSLR-Klasse
7,3 stars
 

So urteilen die CNET-Leser (5)

 
von Wappenmacher
am 23. Mai 2010, 23:52 Uhr
Canon PowerShot SX20 IS - Bildqualität

Hallo,

von verrauschten Bildern kann ich nicht reden. Weitaus schlechtere Qualität. Körniges Bildergebnis würde ich sagen.

Ich würde mir wünschen, dass Canon 4-6 Wochen nach Kauf, die Möglichkeit bietet, diese Camera gegen eine bessere umtauschen zu dürfen.

 
von GPSMan
am 22. Juli 2010, 13:46 Uhr
Alternativen?

Hallo,

ich habe mich fast schon zum Kauf dieser Kamera entschieden. Gründe: Zoom und gute Makro-Eigenschaften. Allerdings schreckt mich die Größe ein wenig ab. Als Alternative tendiere ich zu den Panasonic Lumix DMC-TZ7 bzw. dem Nachfolger TZ10. Bin mir aber nicht sicher, ob ich diesen Kameras vernünftige Makroaufnahmen (Modellbau) machen kann.

 
von Stefan Möllenhoff
am 23. Juli 2010, 14:00 Uhr
AW: Alternativen?

Hallo GPSMan,

Die Naheinstellgrenzen von TZ7 und TZ10 betragen drei Zentimeter. Die der SX20 ist mit null Zentimetern zwar etwas geringer, eine allzu große Rolle dürfte der Unterschied in der Praxis jedoch nicht spielen. Im Zweifelsfall können Sie beide Kameras sicherlich einmal in Saturn, MediaMarkt & Co. ausprobieren und sich dann ein Bild davon machen, ob der Unterschied für Sie signifikant ist.

In der folgenden Fotostrecke finden Sie ein Makrofoto von der Panasonic TZ10. Wie die meisten Kompakt- und Bridgekameras liefern die TZ10 bei Nahaufnahmen eine sehr gute Bildschärfe.

www.cnet.de/...

Beste Grüße,

Stefan Möllenhoff, CNET.de

 
von graef
am 16. August 2011, 19:32 Uhr
Digitalkameras

Habe die SX20is UND DIE sx30is. Was hier an Statements abgeben wird, ist unsachlich. Die Bildqualität kann natürlich nicht einer DLSR entsprechen. aber sie ist gut. Das Rauschen haben alle kompakten Digitalkameras, weil von den Herstellern nicht die Chips in der Größe einer DLSR-Kamera eingebaut werden, sonst würde man keine Dig.-Spiegelreflexkameras mehr verkaufen. Wer braucht RAW? Meine Panasonic FZ18 hat dies, habe es bis her nicht verwendet. Softwarebearbeitung viel zu umständlich und nicht profihaft. Das Hauptproblem ist, da schreibt keiner drüber, das Display. Da kann man z.B. bei einer Panas.-Lum.TZ22 in der Sonne auf dem Display nichts mehr erkennen. Separater Sucher keiner vorhanden in dieser Zoom-Klasse. Die in diesen Klassen genannten Nuancen bei den Bilder haben alle Kameras dieser Art. Wann fällt das auf? Bei Vergrößerungen auf Postergöße oder A3. Welcher normaler Hobbyfotografierer macht davon Gebrauch? Keiner. Ausserdem kann man diese Nuancen mit einer Software leicht nachbessern. Die besten Bilder liefert immer noch meine analoge Spiegelreflexkamera von Canon die EOS mit Kleinbildformat 24x36, da gibt es keine unscharfen Details durch Pixel. Nachteil, man sieht die Aufnahmen nicht gleich. Fazit: Was braucht man zum fotografieren? Viel Licht= Sonne, ergo braucht man ein entsprechendes Display oder einer einen separaten Sucher.

Da gibt es nur eine DLSR mit Live-view, dass ist teuer. Ansonsten Kann man nur Kameras mit einen Zoomfaktor von 6 oder 7,5 empfehlen und da gibt es z.Zt. nur die Canon G12 oder Nikon Coolpix P7000, die auch in diesem Bereich gute Bilder liefern.

 
von plagiator
am 5. Dezember 2011, 15:32 Uhr
Alles Mumpitz?

Als Ergänzung zu meinen DSLRs hab ich immer gern eine Bridge, die man einfach immer dabei, trotzdem viele Möglichkeiten bietet und gute Bilder macht.

Dazu gehört die SX20 leider nicht. Die Kamera ist an sich nicht schlecht, fällt aber im Vergleich zu meiner etwas älteren Lumix deutlich ab. Der Autofokus, die Makros, und der "Antiverwackler" sind einfach besser bei Panasonic.

Die Möglichkeit RAWs zu entwickeln, fehlt mir auch, um bei ungünstigenLichtsituationen, noch das Optimum aus den Bilder heraus holen zu können. Der elektr. Sucher ist bei meiner FZ genau so schlecht wie hier bei der Canon.

Ich werde diese hier wieder vertickern und mir wieder ein Lumx anschaffen.

Schade

 

Verfassen Sie einen

ANZEIGE
ANZEIGE

Aktuell getestet in Digitale Kameras

Sony Alpha SLT-A37 im Test: blitzschnelle Kamera der Einsteiger-DSLR-Klasse

Spiegellose Systemkameras brauchen sich hinter ihren DSLR-Kollegen in Sachen Bildqualität nicht verstecken. Allerdings gehen die kompakten Gehäuse mit einigen anderen Opfern ...mehr 

Sony Alpha NEX-F3 im Test: gute Allround-Systemkamera ohne echte Schwächen

Mit seiner aktuellen NEX-Generation hat Sony vieles richtig gemacht: Mit verbessertem Interface, kleinen, aber nicht zu kleinen Gehäusen, schneller Leistung und guter Bildqualität ...mehr 

Canon EOS 5D Mark III im Test: tolle Spiegelreflexkamera für Foto- und Videofreaks

Auf die Nachfolgerin der Canon EOS 5D Mark II mussten Fotografen über drei Jahre warten. Jetzt ist die EOS 5D Mark III da - und dementsprechend hoch sind die Erwartungen. ...mehr 
ANZEIGE