Casio Exilim EX-G1: Outdoorkamera mit exotischem Design
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Mit derzeit rund 260 Euro gehört die Casio Exilim EX-G1 nicht gerade zu den Schnäppchen im Bereich der stoß- und wasserresistenten Outdoor-Kameras. Der größte Teil der Anschaffungskosten geht sicherlich für das robuste Gehäuse drauf, das das Fotografieren und Filmen in Situationen erlaubt, in denen jede andere Kamera schnell alle Viere von sich strecken würde. Dank der zweilagigen Stahlhülle und zahlreichen weiteren Schutzmaßnahmen überlebt die Digicam Stürze aus bis zu über zwei Metern Höhe - so die Casio-Website. Auch Tauchtiefen von bis zu drei Metern sowie Staub und Sand stellen die G1 nicht vor Probleme. Ob der kleine Terminator auch beim Fotografieren eine gute Figur abgibt, verrät der Test.
12 Millionen Bildpunkte, dreifacher optischer Zoom, maximale Videoauflösung von 640 mal 480 Pixeln, 1/2,3-Zoll-CCD - das klingt alles nicht nach 2010, sondern nach 2006. Legen wir das Datenblatt beiseite und nehmen die EX-G1 in die Hand, stellt sich dagegen eher ein Gefühl von "heute" ein. Mit der abgefahrenen Stealth-Bomber-Optik wirkt die Kamera sogar wie ein Fotografenwerkzeug aus der Zukunft.
Design
Die schlagkräftige Casio kommt wahlweise in Schwarz oder in Rot und sieht völlig anders aus, als die üblichen Mitglieder der kompakten Spezies. Sie ist zudem außerordentlich klein - was Actionfans freuen dürfte. Die G1 passt in jede noch so kleine Hosentasche der Outdoor-Ausrüstung und scheint aus ihrem kompakten Gehäuse nur so herauszuschreien: Nimm' mich auf Deine Abenteuer mit!
Auf der rechten Seite befindet sich ein kleines Rädchen, das die direkt darunterliegende Klappe öffnet beziehungsweise verriegelt, die Speicherkarte und Mini-USB- sowie AV-Anschluss beherbergt. Der Mechanismus funktioniert erfreulich reibungslos, wirkt aber etwas übertrieben designt. Das Akkufach auf der Unterseite der Kamera hingegen erfordert ein spezielles Werkzeug zum Öffnen - wahlweise geht es auch mit einem sehr langen Fingernagel, der beim geringsten Hauch von Action allerdings abbrechen dürfte. Selbst mit dem mitgelieferten Tool ist das Entsperren des Batteriefachs ein Geschicklichkeitstest, den der Besitzer leider bei jedem Ladevorgang aufs Neue bewältigen muss. Denn in der Kamera lässt sich der Stromspeicher nicht betanken.

Das silberne Rädchen öffnet eine Klappe, hinter der sich Speicherkartenslot sowie Mini-USB- und AV-Anschluss verbergen.
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