ANZEIGE
ANZEIGE
24. Mai 2012

Casio Exilim EX-G1

Mit derzeit rund 260 Euro gehört die Casio Exilim EX-G1 nicht gerade zu den Schnäppchen im Bereich der stoß- und wasserresistenten Outdoor-Kameras. Der größte Teil der Anschaffungskosten geht sicherlich für das robuste Gehäuse drauf, das das Fotografieren und Filmen in Situationen erlaubt, in denen jede andere Kamera schnell alle Viere von sich strecken würde. Dank der zweilagigen Stahlhülle und zahlreichen weiteren Schutzmaßnahmen überlebt die Digicam Stürze aus bis zu über zwei Metern Höhe - so die Casio-Website. Auch Tauchtiefen von bis zu drei Metern sowie Staub und Sand stellen die G1 nicht vor Probleme. Ob der kleine Terminator auch beim Fotografieren eine gute Figur abgibt, verrät der Test.
  • Mit derzeit rund 260 Euro gehört die Casio Exilim EX-G1 nicht gerade zu den Schnäppchen im Bereich der stoß- und wasserresistenten Outdoor-Kameras. Der größte Teil der Anschaffungskosten geht sicherlich für das robuste Gehäuse drauf, das das Fotografieren und Filmen in Situationen erlaubt, in denen jede andere Kamera schnell alle Viere von sich strecken würde. Dank der zweilagigen Stahlhülle und zahlreichen weiteren Schutzmaßnahmen überlebt die Digicam Stürze aus bis zu über zwei Metern Höhe - so die Casio-Website. Auch Tauchtiefen von bis zu drei Metern sowie Staub und Sand stellen die G1 nicht vor Probleme. Ob der kleine Terminator auch beim Fotografieren eine gute Figur abgibt, verrät der Test.
  • Das Rauschprofil der Casio EX-G1 ist typisch für eine kompakte Schnappschusskamera. Ab ISO 200 beginnt die Qualität sichtbar nachzulassen, ab ISO 400 verlieren die Fotos deutlich an Schärfe und Details. Bilder mit ISO 1600 und 3200 sind mit gelben Flecken übersät und eignen sich nur noch für Notfälle.
  • Bei dieser Aufnahme kommt der Unterwassermodus zum Einsatz. Die Empfindlichkeit von ISO 1600 vernichtet zahlreiche Details und Feinheiten. Dafür bildet die EX-G1 Farben natürlich ab. Fürs Internet eignet sich dieses Foto durchaus.
  • Das Objektiv der Casio Exilim EX-G1 hat mit deutlichen Farbsäumen zu kämpfen. Vermutlich liegt das an dem Hartglas, das die Optik vor Schäden schützt.
  • Obwohl das Objektiv mit einer Anfangsbrennweite von 38 Millimetern nicht sonderlich weitwinklig ist, bringt es doch eine deutliche Tonnenverzerrung aufs Bild. Auch im Telebereich deformiert die Optik Fotos leicht kissenförmig.
Hersteller: Casio
Preis: 260 EUR
+

Was uns gefällt

+

wasserdicht und sturzfest

+

niedrige Auslöseverzögerung

+

Was uns nicht gefällt

+

mäßige Fotoqualität

+

lange Speicherzeiten zwischen Fotos

Wir meinen:

Die Casio Exilim EX-G1 ist eine gute Schnappschusskamera, die mehr definitiv mehr Prügel wegsteckt als die meisten Fotografen. In Sachen Ausstattung und Bildqualität hält sie allerdings keine positiven Überraschungen bereit.
Fanden Sie diesen Testbericht nützlich?
  6 von 6 Lesern fanden diesen Testbericht nützlich.
9. März 2010 | 12:18 Uhr

Casio Exilim EX-G1: Outdoorkamera mit exotischem Design

von Stefan Möllenhoff

Mit derzeit rund 260 Euro gehört die Casio Exilim EX-G1 nicht gerade zu den Schnäppchen im Bereich der stoß- und wasserresistenten Outdoor-Kameras. Der größte Teil der Anschaffungskosten geht sicherlich für das robuste Gehäuse drauf, das das Fotografieren und Filmen in Situationen erlaubt, in denen jede andere Kamera schnell alle Viere von sich strecken würde. Dank der zweilagigen Stahlhülle und zahlreichen weiteren Schutzmaßnahmen überlebt die Digicam Stürze aus bis zu über zwei Metern Höhe - so die Casio-Website. Auch Tauchtiefen von bis zu drei Metern sowie Staub und Sand stellen die G1 nicht vor Probleme. Ob der kleine Terminator auch beim Fotografieren eine gute Figur abgibt, verrät der Test.

12 Millionen Bildpunkte, dreifacher optischer Zoom, maximale Videoauflösung von 640 mal 480 Pixeln, 1/2,3-Zoll-CCD - das klingt alles nicht nach 2010, sondern nach 2006. Legen wir das Datenblatt beiseite und nehmen die EX-G1 in die Hand, stellt sich dagegen eher ein Gefühl von "heute" ein. Mit der abgefahrenen Stealth-Bomber-Optik wirkt die Kamera sogar wie ein Fotografenwerkzeug aus der Zukunft.

Design

Die schlagkräftige Casio kommt wahlweise in Schwarz oder in Rot und sieht völlig anders aus, als die üblichen Mitglieder der kompakten Spezies. Sie ist zudem außerordentlich klein - was Actionfans freuen dürfte. Die G1 passt in jede noch so kleine Hosentasche der Outdoor-Ausrüstung und scheint aus ihrem kompakten Gehäuse nur so herauszuschreien: Nimm' mich auf Deine Abenteuer mit!

Auf der rechten Seite befindet sich ein kleines Rädchen, das die direkt darunterliegende Klappe öffnet beziehungsweise verriegelt, die Speicherkarte und Mini-USB- sowie AV-Anschluss beherbergt. Der Mechanismus funktioniert erfreulich reibungslos, wirkt aber etwas übertrieben designt. Das Akkufach auf der Unterseite der Kamera hingegen erfordert ein spezielles Werkzeug zum Öffnen - wahlweise geht es auch mit einem sehr langen Fingernagel, der beim geringsten Hauch von Action allerdings abbrechen dürfte. Selbst mit dem mitgelieferten Tool ist das Entsperren des Batteriefachs ein Geschicklichkeitstest, den der Besitzer leider bei jedem Ladevorgang aufs Neue bewältigen muss. Denn in der Kamera lässt sich der Stromspeicher nicht betanken.


Das silberne Rädchen öffnet eine Klappe, hinter der sich Speicherkartenslot sowie Mini-USB- und AV-Anschluss verbergen.

> Artikel auf einer Seite lesen

Ähnliche Produkte in dieser Kategorie

Testsieger

Canon EOS 5D Mark III im Vorab-Test: Vollformat-Kamera für Foto- und Videofreaks
8,6 stars

Meistgelesen

Canon EOS 5D Mark III im Test: tolle Spiegelreflexkamera für Foto- und Videofreaks
8,6 stars

Meistkommentiert

Samsung WB2000 im Test: Highspeed-Digicam mit RAW-Aufnahme und Full-HD-Funktion
8,0 stars

Neuester Test

Sony Alpha SLT-A37 im Test: blitzschnelle Kamera der Einsteiger-DSLR-Klasse
7,3 stars
 

Verfassen Sie einen

ANZEIGE
ANZEIGE

Aktuell getestet in Digitale Kameras

Sony Alpha SLT-A37 im Test: blitzschnelle Kamera der Einsteiger-DSLR-Klasse

Spiegellose Systemkameras brauchen sich hinter ihren DSLR-Kollegen in Sachen Bildqualität nicht verstecken. Allerdings gehen die kompakten Gehäuse mit einigen anderen Opfern ...mehr 

Sony Alpha NEX-F3 im Test: gute Allround-Systemkamera ohne echte Schwächen

Mit seiner aktuellen NEX-Generation hat Sony vieles richtig gemacht: Mit verbessertem Interface, kleinen, aber nicht zu kleinen Gehäusen, schneller Leistung und guter Bildqualität ...mehr 

Canon EOS 5D Mark III im Test: tolle Spiegelreflexkamera für Foto- und Videofreaks

Auf die Nachfolgerin der Canon EOS 5D Mark II mussten Fotografen über drei Jahre warten. Jetzt ist die EOS 5D Mark III da - und dementsprechend hoch sind die Erwartungen. ...mehr 
ANZEIGE