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24. Mai 2012

Canon PowerShot A490

Was taugt eine Digicam für 80 Euro? Diese Frage haben wir uns gestellt, als die Canon PowerShot A490 in die Redaktion geflattert kam. Mit dem 10-Megapixel-Sensor und dem 3,3-fachen optischen Zoom scheint sie jedenfalls das Notwendigste mitzubringen. Schnickschnack, revolutionäre Features und dergleichen sucht man bei der Kompakten allerdings vergeblich. Ob die Digicam dafür in den Punkten Handhabung, Bildqualität und Geschwindigkeit überzeugt, verrät dieser Testbericht.
  • Was taugt eine Digicam für 80 Euro? Diese Frage haben wir uns gestellt, als die Canon PowerShot A490 in die Redaktion geflattert kam. Mit dem 10-Megapixel-Sensor und dem 3,3-fachen optischen Zoom scheint sie jedenfalls das Notwendigste mitzubringen. Schnickschnack, revolutionäre Features und dergleichen sucht man bei der Kompakten allerdings vergeblich. Ob die Digicam dafür in den Punkten Handhabung, Bildqualität und Geschwindigkeit überzeugt, verrät dieser Testbericht.
  • Angesichts der niedrigen Anschaffungskosten bietet die Canon PowerShot A490 eine ausgezeichnete Bildqualität. Wie bei Kompaktkameras üblich, sehen die Fotos bis ISO 200 am besten aus. Aber selbst bei ISO 800 sind Bildrauschen und Weichzeichnung durch die Rauschunterdrückung gut ausbalanciert. Die Bilder eignen sich auch dann noch für Ausdrucke im 15-mal-10-Format. <br /><br />Bei voller Vergrößerung ist auf den Aufnahmen allerdings auch bei geringer Empfindlichkeit ein leichtes Bildrauschen zu sehen.
  • Vorausgesetzt, die Beleuchtung stimmt, liefert die Canon PowerShot A490 ausgezeichnete Makro-Fotos.
  • Im Weitwinkel bringt das Objektiv eine leichte tonnenförmige Deformation aufs Foto. Im Telebereich ist erfreulicherweise keine Kissenverzerrung feststellbar. An Übergängen mit hohen Kontrasten treten violette Farbsäume auf. Sie stören allerdings nur bei starken Vergrößerungen.
  • Die Canon PowerShot A490 liefert ausgezeichnete Farben. Zwar sind die Blautöne einen Hauch zu hell, doch die Aufnahmen sehen generell sehr angenehm und realitätsnah aus. Auch bei der Belichtung leistet die Kompaktkamera ausgezeichnete Arbeit.
Hersteller: Canon
Preis: 80 EUR
+

Was uns gefällt

+

zuverlässige Automatik-Funktion

+

günstig

+

gute Bildqualität

+

Was uns nicht gefällt

+

mäßiges Display

+

kurze Akkulaufzeit

+

langsam

+

magere Ausstattung

Wir meinen:

Im Gegensatz zu den Kompaktkameras, die sich im oberen Preisbereich tummeln, verzichtet die Canon PowerShot A490 auf Extras und Spielereien. Dafür kostet die Kompaktkamera nur 80 Euro und liefert eine vergleichsweise gute Bildqualität. Für Actionsfreaks ist die Digicam allerdings deutlich zu langsam.
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29. März 2010 | 17:16 Uhr

Canon PowerShot A490: langsame Digicam mit toller Bildqualität

von Stefan Möllenhoff

Was taugt eine Digicam für 80 Euro? Diese Frage haben wir uns gestellt, als die Canon PowerShot A490 in die Redaktion geflattert kam. Mit dem 10-Megapixel-Sensor und dem 3,3-fachen optischen Zoom scheint sie jedenfalls das Notwendigste mitzubringen. Schnickschnack, revolutionäre Features und dergleichen sucht man bei der Kompakten allerdings vergeblich. Ob die Digicam dafür in den Punkten Handhabung, Bildqualität und Geschwindigkeit überzeugt, verrät dieser Testbericht.

Die Canon PowerShot A490 ist die kleine Schwester der letzte Woche getesteten A495. Auf den ersten Blick scheint das Datenblatt der beiden Kameras identisch. Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass der "Kleinen" im Vergleich zum rund 20 Euro teureren Modell fünf Szenenprogramme, vier Autofokusmessfelder, der Selbstauslöser mit Gesichtserkennung sowie zwei Bildeffekt-Modi fehlen. Ansonsten ist die Ausstattung identisch - wer also auf die paar Pluspünktchen verzichten kann, ist mit der billigeren Kamera besser beraten.

Design

Mit 9,4 mal 6,2 mal 3,1 Zentimetern wirkt die A490 zwar recht kompakt, aber doch irgendwie etwas feist. Verantwortlich dafür sind die geringen Abmessungen in puncto Höhe sowie Breite und die vergleichsweise hohe Bautiefe. Als Farbvariante steht ausschließliche eine silber-schwarze Kombination zur Verfügung. Im Gegensatz zur Vorgängerin A480 fühlen sich sämtliche Bedienelemente hochwertig an und sind klar mit weißer Schrift auf schwarzem Grund gekennzeichnet. Die Verarbeitungsqualität hat sich generell deutlich verbessert.


Die Canon PowerShot A490 ist zwar recht kompakt, wirkt aber mit ihrer Dicke von 3,1 Zentimetern etwas mollig.

Das Bedienungslayout ist erfreulich einfach geblieben, und auch die Menüstruktur stellt niemanden vor unlösbare Rätsel. Auf der Oberseite der Kamera befinden sich Ein/Aus-Schalter sowie Auslöser. Rechts neben dem rückseitigen Display bringt Canon die restlichen mechanischen Tasten unter. Von oben nach unten Reihen sich hier Zoomwippe, Wiedergabeknopf, Vier-Wege-Pad mit Auswahl-Button sowie Tasten für Aufnahmemodus und Menü aneinander. Der Menü-Knopf bringt zwei Reiter mit allgemeinen Einstellungen aufs Display, die mittig im Pad gelegene Taste führt zu aufnahmespezifischen Parametern.


Sowohl Bedienelemente als auch Menüstruktur sind übersichtlich und intuitiv aufgebaut.

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