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24. Mai 2012

Canon PowerShot SX210 IS

SEHR GUT

7,4

von 10 Punkten

7,4 stars
14-facher optischer Zoom, 14 Megapixel, 3,2 Zentimeter Dicke, HD-Videofunktion und zahlreiche manuelle Aufnahmefunktionen. Die rund 300 Euro teure Canon PowerShot SX210 IS klingt nach einem vielversprechenden Paket. Ob sich die Investition lohnt, verrät dieser Testbericht.
  • 14-facher optischer Zoom, 14 Megapixel, 3,2 Zentimeter Dicke, HD-Videofunktion und zahlreiche manuelle Aufnahmefunktionen. Die rund 300 Euro teure Canon PowerShot SX210 IS klingt nach einem vielversprechenden Paket. Ob sich die Investition lohnt, verrät dieser Testbericht.
  • Die Canon PowerShot SX210 IS ist in Schwarz, Gold und Violett erhältlich. Hinter dem 14-fach vergrößernden Objektiv sitzt ein 14,1-Megapixel-CCD-Sensor mit der für diese Kameraklasse typischen Dimension von 1/2,3 Zoll. Der Brennweitenbereich beginnt bei 28 Millimetern und endet bei 392 Millimetern im Kleinbildäquivalent.<br /><br />Erfreulich: Neben den üblichen Automatikfunktionen und Szenenprogrammen bietet die SX210 IS auch die manuellen und halbautomatischen PASM-Modi. Außerdem gibt es freundlicherweise eine Blitzbelichtungskorrektur.
  • Wie ihre ältere Schwester SX200 IS verfügt auch die PowerShot SX210 IS über einen Blitz, der beim Anschalten der Kamera sofort ausklappt. Wer sich an der hervorstehenden Beleuchtung stört, klappt sie einfach wieder ein. Etwas nervig ist der vorschnelle Popup-Blitz dennoch.
  • Rechts neben dem 3 Zoll großen 16:9-Display sind der Moduswahlschalter und die üblichen Bedienelemente angebracht. Erfreulicherweise befindet sich rund um das Vier-Wege-Pad ein Einstellrädchen, das eine schnellere Konfiguration der Aufnahmeparameter ermöglicht. Wer mit seiner Kamera nur selten Videos aufnimmt, kann der dedizierten Filmtaste auf der Rückseite auch eine andere Funktion zuweisen - etwa das Menü für die ISO-Empfindlichkeit.
  • Neben dem Auslöser auf der Oberseite befindet sich ein kleiner Zoomhebel, der für seine winzige Größe erstaunlich präzise anspricht.
Hersteller: Canon
Preis: 300 EUR
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Was uns gefällt

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14-facher optischer Zoom

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viele Aufnahmemodi

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interessante Szenenprogramme

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intuitives Design

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Was uns nicht gefällt

+

Bildqualität lässt bei steigenden ISO-Werten schnell nach

+

hakeliges Modusrädchen

Wir meinen:

Die Canon PowerShot SX210 IS ist eine ordentliche Superzoomkamera, die hält, was sie verspricht. Der gewaltige optische Zoom in dem kleinen Gehäuse beeindruckt, und es sind zahlreiche Aufnahmemodi für Kreative an Bord. Wie bei vielen Digicams in dieser Klasse ist allerdings die Bildqualität etwas enttäuschend.
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6. April 2010 | 18:39 Uhr

Canon PowerShot SX210 IS: 14-Megapixel-Superzoomer im Test

von Stefan Möllenhoff, Leonard Goh

14-facher optischer Zoom, 14 Megapixel, 3,2 Zentimeter Dicke, HD-Videofunktion und zahlreiche manuelle Aufnahmefunktionen. Die rund 300 Euro teure Canon PowerShot SX210 IS klingt nach einem vielversprechenden Paket. Ob sich die Investition lohnt, verrät dieser Testbericht.

Canon ist noch relativ neu im Geschäft der kompakten Superzoomkameras. Erst letztes Jahr brachten die Japaner mit der PowerShot SX200 IS ihren ersten handlichen Vergrößerungskünstler auf den Markt. Die Nachfolgerin SX210 IS bietet einen hochauflösenderen Sensor und ein überarbeitetes, schickeres Design. Allerdings sieht sich die Digicam einer taffen Konkurrenz gegenüber. Hat die Kamera eine Chance gegen Panasonics lange etablierte TZ-Serie und gegen Fujifilms F80EXR mit auf Nachtfotos getrimmtem Sensor?

Design

Im Vergleich zur SX200 hat Canon der SX210 IS ein deutlich ansprechenderes und aufgeräumteres Gehäuse verpasst. Erfreulich ist auch die Schlankheitskur, die die Dicke von 3,8 auf 3,2 Zentimeter reduziert hat. Das neue Modell bietet keinen definierten Handgriff mehr, und die abgerundeten Ecken sind ein erfreulicher Absprung von der Ziegelstein-Optik der SX200.


Das Modusrädchen befindet sich bei der Canon PowerShot SX210 IS auf der Rückseite.

Der Moduswahlschalter der SX210 IS sitzt nun auf der Rückseite des Gehäuses und ist einfach mit dem Daumen zu erreichen. Allerdings sitzt das Rädchen etwas fest und lässt sich nur mit sanfter Gewalt drehen. So verstellt es sich zwar nicht unabsichtlich in der Hosentasche, wenn es schnell gehen muss, ist diese Schwergängigkeit allerdings von Nachteil.

Unterhalb des Modusschalters befinden sich Tasten für Wiedergabe, Videoaufnahme, Display und Menü sowie ein Vier-Wege-Pad, das von einem Scroll-Rädchen umgeben ist. Auf dem Navigationspad sind keine Icons abgebildet, doch sobald man den Daumen darauflegt, zeigt das Display einen Optionsdialog an. So wirkt die Rückseite der Kamera zwar weniger überfrachtet, doch auch hier steht das Design im Weg, wenn der Fotograf zügig reagieren muss.

Für die Brennweitenveränderung hält ein winziger Hebel neben dem Auslöser auf der Oberseite der SX210 IS her. Aufgrund seiner Größe ist er stellenweise recht schwer zu bedienen. Erfreulicherweise ermöglicht er aber variable Zoomgeschwindigkeiten. Ein leichtes Kippen nach links beziehungsweise rechts lässt das Objektiv langsam aus- beziehungsweise einfahren. Mit etwas mehr Druck fährt die Optik zügig vom einen zum anderen Ende des Brennweitenbereichs.


Der Blitz schießt beim Einschalten der Kamera automatisch nach oben.

Ein Kritikpunkt an der SX200 IS war der elektronisch gesteuerte Blitz, den man nicht zurück in die Kamera drücken konnte. Bei der SX210 IS bügelt Canon diesen Missstand aus. Allerdings schießt der Onboard-Blitz beim Einschalten sofort aus dem Gehäuse - das nervt manchmal. Der Fotograf muss ihn nach unten ins Gehäuse schieben, um die Beleuchtung zu deaktivieren. Ist dann auf einmal dennoch der Blitz vonnöten, so zieht man die etwas empfindlich wirkende Mechanik am besten vorsichtig wieder nach oben.

Sobald wir uns an die Bedienung gewöhnt haben, macht das Fotografieren mit der SX210 IS wirklich Spaß. Gewicht und Ausbalancierung scheinen genau richtig, und auch das einhändige Fotografieren stellt kein Problem dar. Lediglich der Moduswahlschalter könnte etwas leichtgängiger sein.

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