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24. Mai 2012

Canon IXUS 210 IS

Touchscreen-Kameras von Sony, Samsung und Nikon machen richtig Spaß - sie kommen mit Features wie Tap-to-Shoot und bieten damit echte Vorteile gegenüber ihren nicht berührungsempfindlichen Konkurrenten. Die Canon IXUS 210 IS hingegen fühlt sich einfach nur wie eine gewöhnliche Kompaktkamera mit Touchscreen an - einen wirklichen Mehrwert bietet das Bedienkonzept nicht. Die Bildqualität überzeugt, was wir von der Auslöseverzögerung leider nicht behaupten können. Mehr Details gibt es im Testbericht.
  • Touchscreen-Kameras von Sony, Samsung und Nikon machen richtig Spaß - sie kommen mit Features wie Tap-to-Shoot und bieten damit echte Vorteile gegenüber ihren nicht berührungsempfindlichen Konkurrenten. Die Canon IXUS 210 IS hingegen fühlt sich einfach nur wie eine gewöhnliche Kompaktkamera mit Touchscreen an - einen wirklichen Mehrwert bietet das Bedienkonzept nicht. Die Bildqualität überzeugt, was wir von der Auslöseverzögerung leider nicht behaupten können. Mehr Details gibt es im Testbericht.
  • Die meisten Kompaktkameras schießen unterhalb von ISO 400 ihre besten Fotos. Da stellt auch die IXUS 210 IS keine Ausnahme dar. Bei guten Lichtverhältnissen sehen die Fotos ausgezeichnet aus und überzeugen mit tollen Farben und scharfen Details. Canon hat eine gute Balance zwischen weichzeichnender Rauschunterdrückung und Bildrauschen gefunden. Die Farbwiedergabe ist durch den gesamten Empfindlichkeitsbereich hinweg konsistent.
  • Im Low-Light-Modus reduziert die IXUS 210 IS die Auflösung auf 3,5 Megapixel und setzt Empfindlichkeiten zwischen ISO 400 und 6400 ein. Dieses Foto entsteht mit ISO 3200 in einem stark abgedunkelten Raum. Zwar ist das Bild recht körnig und weist ein paar gelbe Farbflecken auf, aber immerhin: Es kommt ein Foto zustande.
  • Bei ISO 80 bringt die Canon IXUS 210 IS mehr Details aufs Bild als wir es von 14-Megapixel-Kompaktkameras gewohnt sind. Für gewöhnlich gehen Feinheiten wie Haare und Bartstoppeln verloren, doch die IXUS schlägt sich hier sehr wacker. Bei niedrigen Empfindlichkeiten stellen Ausschnittsvergrößerungen kein Problem dar.
  • Im Weitwinkel bringt die Digicam eine sichtbare Tonnenverzerrung aufs Bild. Bei voller Ausnutzung des fünffachen optischen Zooms ist erfreulicherweise keine kissenförmige Deformation sichtbar. <br /><br />Die Schärfe ist in der Bildmitte ausgezeichnet, fällt jedoch zu den Seiten sichtbar ab. Am Rand der Fotos treten auch verstärkt <a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Blooming target=blank>Blooming-Effekte</a> und Farbsäume auf.
Hersteller: Canon
Preis: 275 EUR
+

Was uns gefällt

+

schickes Design

+

gute Bildqualität

+

großer Touchscreen

+

Was uns nicht gefällt

+

langsam

+

teuer

Wir meinen:

Die Canon IXUS 210 IS bietet einen bärenstarken Weitwinkel sowie einen reaktiven Touchscreen und schießt ausgezeichnete Fotos. Bei einer 275 Euro teuren Kamera würden wir uns allerdings ein etwas schnelleres Ansprechverhalten wünschen.
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9. April 2010 | 16:37 Uhr

Canon IXUS 210 IS: langweilige Touchscreen-Kamera mit guter Bildqualität

von Joshua Goldman, Stefan Möllenhoff

Touchscreen-Kameras von Sony, Samsung und Nikon machen richtig Spaß - sie kommen mit Features wie Tap-to-Shoot und bieten damit echte Vorteile gegenüber ihren nicht berührungsempfindlichen Konkurrenten. Die Canon IXUS 210 IS hingegen fühlt sich einfach nur wie eine gewöhnliche Kompaktkamera mit Touchscreen an - einen wirklichen Mehrwert bietet das Bedienkonzept nicht. Die Bildqualität überzeugt, was wir von der Auslöseverzögerung leider nicht behaupten können. Mehr Details gibt es im Testbericht.

Die Canon IXUS 210 ist die Nachfolgerin der 2009 erschienenen IXUS 200. Mit an Bord ist dasselbe fünffach vergrößernde 24-Millimeter-Weitwinkelobjektiv. Die Auflösung hat ein Upgrade von 12 auf 14 Megapixel erfahren, und das Display ist ein Stück gewachsen und löst höher auf. Abgesehen davon gibt es jedoch nichts Spektakuläres zu berichten. Das heißt nicht, dass die Digicam schlecht ist - ganz im Gegenteil. Sie allerdings im Vergleich zur Konkurrenz einfach etwas langweilig.

Design

Die IXUS 210 IS steht in drei verschiedenen Farben in den Regalen: Schwarz, Silber und Pink. Die Digicam wirkt stylish, ohne es zu übertreiben - wie die Casio Exilim EX-G1. Die Canon passt problemlos in die Hosentasche. Durch das große Display und die aufwändige Optik gehört sie allerdings nicht zu den leichtesten ihrer Art. Das 160 Gramm schwere Metallgehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das einzige wirkliche Problem beim Design ist die Positionierung des integrierten Blitzes links oben an der Kamera: Man verdeckt ihn leicht versehentlich mit dem Finger.

Bei der IXUS 210 IS liegt der Schwerpunkt stärker auf Touchscreen-Bedienung als bei der Vorgängerin 200 IS. Das alte Modell bringt noch eine ganze Reihe von mechanischen Bedienelementen mit, die sich bei der IXUS 210 IS auf Ein/Aus-Schalter, Wiedergabetaste, Auslöser und Moduswahlknopf auf der Oberseite reduzieren. Um den Auslöser herum befindet sich ein Zoomring. Für alles weitere ist das berührungsempfindliche Display zuständig. Die Auflösung hat sich im Vergleich zur IXUS 200 IS verdoppelt, die Bilddiagonale um 0,5 Zoll erhöht.


Die einzigen mechanischen Bedienelemente der IXUS 210 IS sitzen auf der Oberseite des Gehäuses.

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