26. Mai 2010 | 17:01 Uhr
Fujifilm FinePix HS10 im Test: 30-facher Superzoomer mit 1000-fps-Videofunktion
Die Fujifilm FinePix HS10 klingt nach der ultimativen Bridgekamera. Das 30-fach vergrößernde Objektiv hat von Weitwinkel bis Telezoom alles im Blick. Zur Wahl des Bildausschnitts stehen sowohl schwenkbares Display als auch elektronischer Sucher zur Verfügung. Und auch die Aufnahmeoptionen lassen kaum Wünsche offen - mehr Auswahl hat derzeit keine Digitalkamera zu bieten. Allerdings geht der Superzoomer etliche Kompromisse in Sachen Geschwindigkeit und Bildqualität ein, die das Preisleistungsverhältnis der 400-Euro-Kamera deutlich schmälern.


















So urteilen die CNET-Leser (8)
Liebes Cnet Team,
mich würde sehr Interessieren mit welcher Firmware die Kamera bestückt war. Vielen Dank im vorraus viele Grüße
Logge
Hallo Logge,
wir haben die Kamera mit der Firmware-Version 1.0 erhalten und kurz vor Veröffentlichung des Tests das aktuelle Update eingespielt. Wie sich die neue Software auf die Fotoqualität auswirkt, zeigen das erste und zweite Bild der Galerie, die auf Seite 5 des Testberichts eingebaut ist.
Beste Grüße,
Stefan Möllenhoff, CNET.de
Jetzt warte ich schon eine lange Zeit, bis vielleicht doch ein Kamerahersteller in der Lage ist eine vernünftige Bridgekamera mit einer ordenlichen Bildqualität auf den Markt zu bringen. Statt dessen kommt immer mehr Schrott in den Handel, es darf doch nicht so schwer sein, eine Bildqualität die der unteren Spiegelreflexklasse ähnlich ist auf den Markt zu bringen. Da wird an Ausstattung alles reingestopft was absolut sinnlos ist und kein Mensch braucht, aber eine gute Bildqualität zu bieten ist kein Hersteller fähig. Ich bin in der Freizeit immer in den Bergen unterwegs, da möchte ich keine schwere Ausrüstung mitschleppen, deshalb käme für mich nur eine Bridgekamera in frage. Ich wünsche mir eine Kamera wie die Fuji HS 10, aber ohne diese sinnlose Austattung, ein ordentliches Zoomobjektive, manuelle Einstellmöglichkeiten und vor allem eine gute Bildqualität zumindest bis ISO 800. Das wird sich doch bei einem Preis von ca. 400,- Euro noch machen lassen. Oder will das der Hersteller nicht, damit der Kunde immer wieder die nächste Generation Kamera kaufen muß, in der Hoffnung das die dann doch besser ist. Reine Geschäftssache!!!
Hallo Peter,
leider lassen sich diese extrem stark zoomenden Objektive im halbwegs kompakten Format nur realisieren, wenn der Bildsensor klein ist - sprich 1/2,3 Zoll. Und diese Sensorgröße bietet einfach nicht genug Fläche für einfallendes Licht, um bei ISO 800 noch eine gute Bildqualität zu bieten. Jedenfalls nach dem aktuellen Stand der (Sensor-)Technik.
Wer eine bessere Bildqualität im kompakten Format wünscht, muss mit einer 1/1,7-Zoll-Sensor-Kamera à la Canon G11 oder eine Micro-Four-Thirds-Knipse wie der Olympus E-P1 auf den langen Zoom verzichten - oder eben tatsächlich eine DSLR mitsamt riesigen Objektivtüten kaufen und dafür auf den handlichen Formfaktor verzichten und deutlich mehr Geld ausgeben ;-)
Ein 30-facher Zoom im kompakten Gehäuse mit gigantischer Bildqualität für 400 Euro ist derzeit leider technisch noch nicht machbar.
Beste Grüße,
Stefan Möllenhoff, CNET.de
Peter Müller spricht mir aus der Seele:
Ich dachte, bei meinen Ansprüchen
- leichte Kamera für Bergtouren
- SRL-Handling mit Sucher
- gute Bildqualität
- großer Zoombereich mit gutem Weitwinkel
- Akku-unabhängig (mit Batterien)
sei die HS10 die erste Wahl.
Dann kamen die Verrisse in diversen Foren: Landschaftsaufnahmen matschig, gehen gar nicht...
Ist die Lage wirklich so frustrierend?
Oder bringt die Firmware 1.04 Abhilfe?
Gibt es für meine Wünsche ein (das) alternatives Modell?
Hallo,
ich habe leider die HS10 nicht vorliegen, daher kann ich zum Firmware-Update keine Aussage treffen. Obwohl sie deutlich größer und in der Regel teurer sind als Kompaktkameras, bieten Bridgekameras aufgrund der kleinen Sensoren keine bessere Bildqualität als ihre kompakten Digicam-Kollegen.
Es gibt zwar Kompaktkameras mit etwas größeren Sensoren und besserer Bildqualität, doch hier ist derzeit bei einem siebenfachen optischen Zoom Schluss (Nikon P7000 mit 1/1,7-Zoll-Sensor).
Eine weitere Möglichkeit wäre eine kompakte Systemkamera mit den entsprechenden Objektiven. Eine Übersicht über die derzeit verfügbaren Modelle finden Sie hier:
www.cnet.de/...
Beste Grüße,
Stefan Möllenhoff, CNET.de
Also: Ich sehe gute Bilder. Keinen sogenannten 'Matsch'.
Firmware 1.04
Weiter: Die Kamera ist nicht leicht.
SLR Handling absolut
Zoom ist fantastisch
Handelsübliche AAA Akkus
Ich finde die KaMera großartig. Sie hat das Silvesterfeuerwerk in eindrucksvollen Bildern festgehalten.
Ich hätte mal zum Thema Auslöseverzögerung eine Frage.
Laut vielen Tests liegt die Auslöseverzögerung bei 0,86 sec.
Entspricht dieser Wert dem Zeitraum zwischen Knopfdruck und Auslösung (sprich incl. Fokusierung) oder entspricht er der Zeit zwischen Fokusierung und Auslösen(sprich vor dem Auslösen, halbgedrückter knopf)