16. August 2010 | 17:05 Uhr
Leica V-Lux 20 im Test: teurer Doppelgänger von der Panasonic TZ10
Leica. Der Name steht für lange Tradition, für extrem hochwertige Kameras und Optiken und für horrende Preise. Die V-Lux 20 ist mit 550 Euro auf den ersten Blick ein echtes Schnäppchen. Beim genaueren Hinsehen entpuppt sich die Digicam allerdings als leicht überarbeiteter Klon der nur halb so teuren Panasonic Lumix DMC-TZ10. Ob der extreme Preisunterschied in erste Linie für das kleine, rote Leica-Symbol auf der Vorderseite draufgeht oder ob noch mehr dahinter steckt, verrät der Test.


















So urteilen die CNET-Leser (3)
Ich habe sie mir bestellt. Sie ist teuer, sicher! Aber die bessere Software, das feintuning bei der Fertigung macht sie eben besser.
Eine Timex z. B. zeigt mir die Uhrzeit auch wie eine Rolex an. Mit der Leica ist es, wie mit der Rolex. Es ist das Image, die Handarbeit und der künstlich erzeugte Preis, der sie zum Objekt der Begierde macht. Keiner braucht sie, aber alle, besonders die, sie sie sich nicht leiten können, hätten sie gern!
Der Wiederverkaufswert, selbst so einer Leica, wird auch nach Jahren gut sein, während man die Lumix nur noch los wird, in dem man sie verschenk!
Ich werde, nach ausführlichem Test, über diese Leica berichten.
Sie schreiben bei der Lumix TZ 10: enttäuschende Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen. Hat die Leica diesen Schöheitsfehler nicht? Oder werden teure Kameras anders bewertet? Ich habe schon miserable Bilder von der Leica gesehen!
Schöne Grüße Ingrid
Habe kürzlich die 9 Monate alte Leica V Lux 20 wegen eines Kratzers auf dem Objektiv zur Reparatur bei Leica eingesandt. Eine Reparatur bzw. ein Wechsel der Objektivgruppe wurde als nicht möglich eingestuft. Angeboten wurden eine Austausch gegen eine neue Lux 30 für 516 €.
Unglaublich: ein Objekttivwechsel war dann in einer freien Werkstatt ohne weiteres möglich.
Finger wege von Firmen mit einer solchen Philosophie!