Sony BDP-S550: toller, aber teurer Blu-ray-Player
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Der BDP-S550 von Sony löst den BDP-S500 ab. Er soll mit neuen Features und einer besseren Bildqualität Kunden ködern. In Sachen Bildqualität dürfte ihm das auch gelingen. Er liefert bei HD- und SD-Material gute Ergebnisse und sorgt zudem für den richtigen Sound. Auch der Funktionsumfang kann sich sehen lassen. Allerdings finden Käufer für das gleiche Geld bessere Modelle anderer Hersteller.
Sony stellt bereits seit der Einführung des Blu-ray-Formats auch Player dafür her. Doch bisher standen sie immer im Schatten der hauseigenen Spielkonsole Playstation 3. In vielerlei Hinsicht tritt der Sony BDP-S550 jetzt als erster Standalone-Player des Unternehmens auf, der für Nicht-Spieler die bessere Wahl darstellen könnte. Er ist Profile-2.0-konform, bringt integrierte Dekodierung von Dolby TrueHD sowie DTS-HD Master Audio mit und verfügt zudem über einen 7.1-Analog-Ausgang für Besitzer älterer Receiver.
Doch nicht nur das. Auch seine Bildqualität ist mit der anderer Spitzenplayer durchaus vergleichbar. Außerdem gibt es ihn im Online-Handel schon ab 320 Euro. Außerdem müssen Käufer im Unterschied zur Vergangenheit in Sachen Filmgenuss nicht mehr auf vieles verzichten, wenn sie sich für Sonys Standalone-Player anstatt für die Spielkonsole entscheidet.
Dennoch dürften vielen potenziellen Käufer die Alternativen zum BDP-S550 interessanter erscheinen. So bietet etwa der Panasonic DMP-BD35, abgesehen von den analogen Ausgängen, fast dieselbe Funktionalität für deutlich weniger Geld. Der Samsung BD-P2550 bringt 7.1-Ausgänge und HQV-Videoverarbeitung zum selben Preis mit. Wer keine analogen Ausgänge oder DTS-HD-Master-Audio-Dekodierung braucht, ist mit Sonys Einsteigermodell BDP-S350 bestens bedient. Der BDP-S550 bleibt dennoch ein wirklich guter Blu-ray-Player ohne größere Mängel. Es gilt lediglich, sich zu überlegen, ob diese Mischung aus Features, Performance und Preis zur vorhandenen oder geplanten Heimkino-Umgebung passt.
Design
Der BDP-S550 ist ein attraktiv gestalteter Blu-ray-Player. Wie sein kleinerer Bruder, das Einsteigermodell BDP-S350, fällt er mit einer Tiefe von 22 Zentimetern deutlich schmaler aus als die meisten Mitbewerber. Von vorne betrachtet, wirkt das Design recht schlicht. In der Mitte des Geräts befindet sich, hinter einer Klappe verborgen, die Disc-Schublade. Direkt rechts daneben liegt die LCD-Anzeige. Sie ist etwas klein geraten. Noch weiter rechts sitzen einige Tasten zur Steuerung der Wiedergabe. Allerdings ist zum Vorspulen eines ganzen Kapitels keine Taste vorgesehen. Zwei weitere Knöpfe, Einschalter und Schubladenbedienung sind schräg an der Oberkante des Geräts angebracht. Das erscheint uns etwas unpraktisch, besonders wenn andere Geräte auf dem BDP-S550 stehen. Sehr gelungen ist hingegen das Finish des BDP-S550. Es wirkt leicht glänzend, ohne wie bei vielen Mitbewerbern kitschig auszusehen.
![]() Der USB-Port sitzt vertieft im Gerät. Dadurch passen einige USB-Sticks nicht hinein. |
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