Asus O!Play HDP-R1: toller Netzwerk-Mediaplayer
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Mit seinem O!Play HDP-R1 verkauft Asus eine HD-fähige Netzwerk-Steaming-Box für schlappe 90 Euro. Laut Hersteller stecken Käufer den kleinen Kasten einfach an ihr Netzwerk an, und schon sehen sie sich ihre im LAN gespeicherten Filme in HD-Qualität auf dem Fernseher an. Wir haben getestet, ob das wirklich so einfach und mit allen angegebenen Videoformaten funktioniert.
Wer seine Multimedia-Bibliothek vom Rechner im Arbeitszimmer auf den Fernseher im Wohnzimmer bekommen möchte, hat mehrere Möglichkeiten: umständlich auf DVD brennen, auf den USB-Stick kopieren oder via Netzwerk streamen. Damit die Übertragung mittels Ethernet reibungslos funktioniert, gibt es DLNA - zumindest in der Theorie. In der Praxis hakt es nämlich nur zu oft. Wer keine Lust hat, sich mit dem verkorksten Übertragungsstandard herumzuärgern, kauft einen Netzwerk-Mediaplayer wie den Asus O!Play HDP-R1. Das rund 90 Euro teure Gerät verbindet sich mittels HDMI mit dem HD-TV und holt sich Filme, Fotos und Musik in fast allen vorstellbaren Formate über die LAN-Verbindung.
Design
Auch bei genauerem Hinsehen gibt es zum Design des O!Play nicht sonderlich viel zu sagen. Wie fast jede Media-Streaming-Box auf dem Markt verpackt Asus die Hardware in eine kleine, schwarze Plastikkiste. Sie wird in der Nähe des Displays platziert und leitet Media-Dateien - wie der Name schon sagt - in High-Definition-Auflösung weiter.

Dank ihrer Größe liegt die Fernbedienung des O!Play gut in der Hand. (Foto: Asus)
So ähnlich die Box ihrer Konkurrenz auch sein mag, so verschieden ist die mitgelieferte Fernbedienung. Die meisten Multimedia-Streamer kommen mit einer winzigen Fernsteuerung im Kreditkartenformat. Das wirkt zwar Anfangs ganz praktisch, aber spätestens, wenn sie zum ersten Mal in der Couchritze verschwindet sind, verflucht man sie. So ist es erfreulich, dass dem O!Play eine vollwertige Fernbedienung mit großen Tasten beiliegt. Unser einziger und nicht sonderlich schlimmer Kritikpunkt: Den Knöpfen fehlt eine Hintergrundbeleuchtung, was die Bedienung in abgedunkelten Räumen erschwert.
Ausstattung
Steaming-Boxen stehen und fallen mit den unterstützten Video- und Audioformaten. Der O!Play brüstet sich damit, alle notwendigen Codecs und Dateitypen zu beherrschen. Das hört sich zwar sehr nach Marketing an, unser Test zeigt aber, dass das durchaus seine Berechtigung hat.
Der Media-Steamer spielt Musik in den Formaten MP3, WAV, AAC, OGG, FLAC und AIFF ab. Bilder zeigt er an, wenn sie als JPEG, BMP, PNG, GIF oder TIFF vorliegen. Bei Video unterstützt der O!Play die Codecs MPEG-1/2/4, RM/RMVB, VC-1 und H.264 sowie die Dateiendungen .mp4, .mov, .xvid, .avi, .divx, .asf, .wmv, .mkv, .rm, .rmvb, .flv, .ts, .m2ts, .dat, .mpg und .vob. Das ist wirklich eine beachtliche Liste, mit der vermutlich annähernd jeder Käufer zufrieden sein wird - besonders da der Asus Ausgabeauflösungen von bis zu 1080p beherrscht, natürlich abhängig von der Quelldatei.
Bei den Ausgängen ist der O!Play nicht so vielseitig wie bei den Formaten. Allerdings ist beim kleinen Formfaktor des Geräts auch nicht sonderlich viel Platz. Dennoch, die wirklich wichtigen Ports sind vorhanden: Neben einer HDMI-Schnittstelle bietet der O!Play einen optischen S/PDIF-, einen Stereo-Cinch- und einen Composite-Video-Anschluss.
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So urteilen die CNET-Leser (1)
Die beschriebenen Probleme mit den Netzwerkzugriffen kann ich bestätigen. So wurde z.B. mein Netzwerkshare nicht gefunden, da die Workgroup nicht gelistet war. Hier ist detailiert beschrieben, wie das Problem umgangen werden kann:
www.digitales-zimmer.de/...
Ansonsten Tolles Gerät und guter Artikel.