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24. Mai 2012

HDX BD-1

EXZELLENT

8,5

von 10 Punkten

8,5 stars
Mit seinem BD-1 hat HDX einen Media-Streamer vorgestellt, der nicht nur Dateien von Netzwerkrechnern und USB-Speichermedien abspielt, sondern zusätzlich einen Festplattenslot und einen Anschluss für externe Blu-ray-Laufwerke an Bord hat. Wir haben das Gerät auf Herz und Nieren getestet.
  • Mit seinem BD-1 hat HDX einen Media-Streamer vorgestellt, der nicht nur Dateien von Netzwerkrechnern und USB-Speichermedien abspielt, sondern zusätzlich einen Festplattenslot und einen Anschluss für externe Blu-ray-Laufwerke an Bord hat. Wir haben das Gerät auf Herz und Nieren getestet.
  • Mit dem knapp 250 Euro teurem BD-1 hat HDX seinen ersten Netzwerk-Mediastreamer vorgestellt, der Blu-ray-Discs abspielt - allerdings nicht ab Werk. Denn im Lieferumfang des Geräts fehlen Festplatte und Blu-ray-Laufwerk. Wer eine Harddisk nachkauft, integriert sie einfach in den BD-1. Der Blu-ray-Player hat keinen Platz mehr im Gehäuse, wodurch sich nur externe E-SATA-Geräte eignen.<br /><br />(<i>Alle Fotos: CBS Interactive</i>)
  • Das Gehäuse des BD-1 besteht aus schwarz lackiertem, gebürsteten Aluminium. Das Bild zeigt Reset-Knopf und Stromstecker an der Rückseite des Geräts.
  • Rechts daneben sitzen eine Ethernet-Schnittstelle und zwei USB-Ports. Auch ein E-SATA-Anschluss zum Verbinden eines Blu-ray-Laufwerks sowie ein HDMI-Ausgang fehlen nicht.
  • Ein Composite-AV- und ein Component-Video-Ausgang sind ebenso am Anschlusspanel zu finden wie ein koaxialer und ein optischer S/PDIF-Audioausgang.
Hersteller: HDX
Preis: 250 EUR
+

Was uns gefällt

+

gutes Design

+

tolle Ausstattung

+

reichliche Codec-Unterstützung

+

Anschluss eines Blu-ray-Laufwerks und einer SATA-Festplatte möglich

+

Was uns nicht gefällt

+

teuer

+

Sharing-Software für den Computer fehlt

Wir meinen:

Der HDX BD-1 gibt Filme in High Definition über das Netzwerk, von Festplatten und USB-Medien sowie von Blu-ray-Discs wieder - und zwar fast problemlos. Allerdings fehlt uns eine Software für den PC, die vermutlich erst später veröffentlicht wird. Alles in allem ist der BD-1 ein würdiger Konkurrent für den hervorragenden Popcorn Hour C-200.
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26. Januar 2010 | 15:10 Uhr

HDX BD-1: toller Mediastreamer mit Kinderkrankheiten

von Ian Morris, Pascal Poschenrieder

Mit seinem BD-1 hat HDX einen Media-Streamer vorgestellt, der nicht nur Dateien von Netzwerkrechnern und USB-Speichermedien abspielt, sondern zusätzlich einen Festplattenslot und einen Anschluss für externe Blu-ray-Laufwerke an Bord hat. Wir haben das Gerät auf Herz und Nieren getestet.

Auf der CES 2010 gab es wieder unzählige neue Media-Streamer zu sehen. Der Grund: Dank schneller Internetverbindungen ist es bequem möglich, Filme mit hoher Qualität von Websites oder anderen Internet-Quellen herunterzuladen - sowohl legal als auch illegal. Die Streamer bringen diese Dateien bequem vom Rechner auf den Fernseher und sind deshalb sehr gefragt.

Ein solches Gerät ist der HDX BD-1. Er beherrscht die Full-HD-Auflösung 1080p. Auch der Rest des Datenblatts wirkt beeindruckend. Unter der gebürsteten Aluminiumhaube des Streamers stecken reichlich nützliche Tricks und Features. Das wohl Beeindruckendste ist die Möglichkeit, für das Ansehen von Filmen ein externes Blu-ray-Laufwerk mit dem BD-1 zu verbinden. Der Streamer ist derzeit für knapp 250 Euro bei Doublex erhältlich.

Während unseres Testberichts werden wir einige Male auf die Geräte von Popcorn Hour verweisen. Diese nutzten die gleichen Sigma-Prozessoren wie das HDX-Gerät. Zudem verwendete HDX bis vor kurzem noch eine lediglich optisch leicht angepasste Version der Firmware von Popcorn Hour. Mittlerweile kommt eine eigene Firmware inklusive neuem Interface zum Einsatz. Sie heißt HDX Voir und ist nicht mehr zur Media-Sharing-Software myiHome von Popcorn Hour kompatibel.

Design und Ausstattung

Der BD-1 ist ein etwas seltsames Geschöpf. Zum einen verfügt er über ein schönes, schwarzes Gehäuse aus solidem, gebürstetem Metall. Zum anderen macht er ratternde Geräusche, wenn sein seitlicher Einschub für eine 3,5-Zoll-SATA-Festplatte leer ist. Zudem ist das kleine Plastik-Fenster vorm Infrarotempfänger nicht ordentlich eingeklebt. Wer nur leicht dagegen drückt, hat es in der Hand.


Wer eine Festplatte in den Einschub des BD-1 integriert, speichert darauf unzählige Multimediadateien.

Alles in allem sind wir aber dennoch sehr beeindruckt. Der kleine Kasten ist stabil und fühlt sich hochwertig an - zumindest an den Stellen, wo es wichtig ist. Besonders die Anschlüsse an der Rückseite erfreuen uns. Überall, wo es notwendig ist, sind sie goldbeschichtet. Zudem finden wir alle Ein- und Ausgänge, die ein Media-Streamer an Bord haben sollte. Für das Anschließen eines externen Blu-ray-Laufwerks bietet das Gerät USB-2.0-Ports und einen E-SATA-Anschluss mit hoher Datenrate. Auch HDMI-, Component-Video- und Composite-Video-Ausgang fehlen nicht. Hinzu kommen sowohl ein optischer als auch ein digitaler S/PDIF-Port.

Mit dem Netzwerk verbindet sich der BD-1 mittels einer gigabitfähigen Ethernet-Schnittstelle. Das "gigabitfähig" bedeutet aber nicht, dass der Kasten auch wirklich mit der Geschwindigkeit kommuniziert. Momentan müssen sich Käufer noch mit 100 MBit zufriedengeben. Vermutlich wird der Hersteller das aber mit einem der nächsten Firmware-Updates ändern. Zudem ist auch die 100-MBit-Verbindung schnell genug, sodass wir das Feature nicht vermissen.

Netzwerkstreaming

Der wohl größte Nachteil des BD-1 ist die Inkompatibilität der neuen Firmware zur myiHome-Software von Popcorn Hour. Stattdessen nutzt der Streamer nun Universal Plug and Play, um auf Multimedia-Dateien im Netzwerk zuzugreifen. In der Theorie handelt es sich dabei eigentlich um die bessere Variante zum Austauschen von Inhalten, da Anwender so den Windows Media Player zum Datenaustausch verwenden können. Das Problem ist nur, dass Microsoft den Media Player sehr stark begrenzt und nur die Übertragung bestimmter Dateitypen zulässt. So klapp das Streamen einer AVI-Datei beispielsweise vollkommen problemlos, während sich die Software bei MKV-Filme total verweigert.

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So urteilen die CNET-Leser (10)

 
von Tarik B
am 29. Januar 2010, 12:41 Uhr
ansprechen der box per IP Adresse?

Hallo, mich würde es brennend interessieren wie ich auf der Box eine Freigabe für einen Windows Client erstelle um darauf zugreifen zu können? Es gibt kein Menü und Einstellungen dazu!! Auch wenn die Box im Netz ist (DHCP) kann ich per NFS nicht darauf zugreifen..??!!

 
von Pascal Poschenrieder
am 29. Januar 2010, 14:54 Uhr
Re: ansprechen der box per IP Adresse?

Hallo Tarik,

meines Wissens nach ist es nicht möglich, Ordner oder Dateien, die auf der Box gespeichert sind, im Netzwerk freizugeben.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Tarik B.
am 30. Januar 2010, 13:33 Uhr
BD-1

Hallo Pascal, das ist aber sehr schlecht!! Dann ist die Box (für mich) wertlos!!

Ich hoffe dass HDX da schnell etwas nachlegt!!

Gruss Tarik

 
von Pascal Poschenrieder
am 1. Februar 2010, 16:19 Uhr
Re: BD-1

Hallo Tarik,

ich rechne fest damit, dass der Herstelle diese und weitere Funktionen in Kürze integriert. Er hat gerade eine eigene Firmware entwickelt, die sich mit jedem Update stark verbessern wird. Leider habe ich derzeit aber noch keine genaueren Informationen.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Franz H.
am 7. April 2010, 22:04 Uhr
daten auf interne HDD ziehen

Hey

Meine Frae ist.kann ich den player einfach per usb an den pc anschließen und kann dann auf die interne HDD die filme ziehen oder muss ich die Festplatte dann jedesmal ausbauen und dann an den pc anschließen?

lg Franz

 
von Pascal Poschenrieder
am 12. April 2010, 12:52 Uhr
Re: daten auf interne HDD ziehen

Hallo Franz,

ein direktes Anschließen via USB ist nicht möglich. Allerdings besitzt das Gerät Gigabit-Ehternet, das in der Praxis etwa genauso schnell ist. Ich würde die Daten also einfach via Netzwerk übertragen. Hinzu kommt der eSATA-Port, der ein Übertragen von Daten mit noch höherer Geschwindigkeit ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Franz H.
am 17. Mai 2010, 12:00 Uhr
Festplatte

Stimmt es das die HDD nach längerer Laufzeit extrem heiß wird?und dass das Netzteil öfters Aussetzter hat (ineinigen Foren wird davon berichtet das nach ca. 4h film gucken das Netzteil ausgeht)

Außerdem wollte ich fragen ob ihr nicht mal einen Test über den MEDE8ER machen könnt?

mfg

 
von Pascal Poschenrieder
am 17. Mai 2010, 13:28 Uhr
Re: Festplatte

Hallo Franz,

es ist gut möglich, dass bestimmte Festplatten recht warm werden. Das hängt allerdings davon ab, welche man verwendet. Aussetzer und Probleme mit dem Netzteil haben wir während des Testzeitraums nicht festgestellt.

Ob es uns möglich ist, den MEDE8ER in Kürze zu testen, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Ich werde mich aber um ein Testgerät bemühen.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 
von Franz H.
am 17. Mai 2010, 13:39 Uhr
daten auf interne HDD ziehen

um noch mal auf die befüllung zurück zukommen.

wenn ich die HDD per eSata anschluss füttern will muss ich die ganze HDD ausbauen oder geht das auch über den eSata anschluss auf der Rückseite des Players?

MfG

 
von Pascal Poschenrieder
am 17. Mai 2010, 17:42 Uhr
AW: daten auf interne HDD ziehen

Hallo Franz,

das Befüllen der internen HDD funktioniert via Netzwerk. Ob es mittels des eSATA-Ports geht, weiß ich nicht. Ich bezweifle es aber stark.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Poschenrieder, CNET.de

 

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