HTC Touch Diamond
| Hersteller: | HTC |
| Preis: | 569 Euro |
| Wir meinen: | Auf den ersten Blick gefällt das Touch Diamond. Es glänzt mit hervorragender Ausstattung, einem attraktiven Design und einer hübschen Oberfläche mit Effekten. Im Vergleich zum iPhone wirkt die Bedienung allerdings noch etwas hakelig. Wir sind auf das Serienmodell gespannt. |
| Was uns gefällt: |
tolle Ausstattung (HSDPA, GPS, WLAN) schöne Oberfläche klein und leicht |
|
teilweise langsame Reaktionen (soll beim Serienmodell besser sein) TouchFLO-Oberfläche zieht sich nicht durch kein Kamera-Licht |
Testbericht HTC Touch Diamond
Tags: windows mobile | smartphone | touchscreen | gps | umts | wlan | kamera-handy | touchflo | iphone-alternativen
Von Daniel Schräder
28. Mai 2008, 15:30 Uhr
Das HTC Touch Diamond ist ein extrem schlankes Windows-Smartphone in einem attraktiven Gehäuse. Auf Anhieb überzeugt die Vollausstattung mit GPS, UMTS, Kamera und WLAN. Darüber hinaus gibt es eine neue Oberfläche und endlich einen guten Webbrowser. Inzwischen haben wir einen Prototypen von HTC sowie ein Vorserienmodell des O2 XDA Diamond erhalten.
Das im letzten Jahr als potentiellen iPhone-Killer vorgestellten Touch hat HTC weltweit inzwischen mehr als 3 Millionen Mal verkauft. Zu den Erfolgsgeheimnissen dürften das elegante Design, das schlanke Gehäuse sowie die TouchFLO-Oberfläche gehören. Letztere ermöglicht das Steuern von Grundfunktionen mit Fingergesten - also das Aufklappen des Hauptmenüs, das Lesen von SMS, Scrollen durch Kontakte oder Anrufen von Favoriten. Bis dato war unter Windows Mobile dafür immer der Stift nötig.
Am 6. Mai hat HTC in London den Nachfolger des Touch vorgestellt. Das Touch Diamond ist ein schlankes, attraktives und voll ausgestattetes Smartphone - und nebenbei das erste Handy mit Windows Mobile 6.1. CNET.de war vor Ort. Inzwischen haben wir von HTC einen Prototypen des Geräts sowie eine Vorserienversion des von O2 gebrandeten XDA Diamond erhalten.
Zu den Ausstattungshighlights gehört die schnelle Internet-Verbindung HSDPA mit bis zu 7,2 Megabit im Downstream sowie schneller Upload dank HSUPA. Darüber hinaus gibt es natürlich Bluetooth sowie WLAN nach 802.11b und g für die Kommunikation zu Hause und im Büro. Auch GPS zur Positionsbestimmung hat der Hersteller integriert. Zusatzsoftware, die für Windows Mobile reichlich erhältlich ist, macht das Gerät also zum vollwertigen Navigationssystem. In der O2-Version ist TomTom Navigator 7 bereits vorinstalliert. Wie beim HTC Touch Cruise kommt das Gerät allerdings ohne Kartenmaterial. Der Download von Karten einer Stadt ist zwar kostenlos, wer aber auch darüber hinaus navigieren will, muss in die Tasche greifen: Kartendaten von Deutschland, Österreich und der Schweiz schlagen auf der Tomtom-Webseite mit 50 Euro zu Buche, Europa-Karten kosten 80 Euro.
Design
Das Touch Diamond ist für ein Windows-Smartphone extrem klein und schlank. Laut Hersteller ist es lediglich knapp 12 Millimeter dick, 10,2 Zentimeter hoch und 5,1 Zentimeter breit. Wir messen zwar etwa einen halben Millimeter mehr - aber darauf kommt es nun wirklich nicht an. Die vom Hersteller angegebenen 110 Gramm Gewicht unterbietet das Gerät sogar: Mit Akku und SIM-Karte kommt es auf 104 Gramm.
Auf den ersten Blick wirkt die Form ungewöhnlich und erinnert an das etwas missglückte Fashion-Handy Nokia 7900 Prism. Dafür ist die Prägung des Gehäuses mit Dreiecken verantwortlich. Wer näher hinsieht, bekommt ein attraktives Mobiltelefon ohne Tastatur im klassischen Candybar-Design zu Gesicht. Anders die O2-Version: Sie ist auf der Rückseite glatt wie ein Babypopo. Beide Designs haben ihren Reiz. Die verspielte Version liegt allerdings etwas wackelig auf dem Tisch, wenn man mit dem Stylus tippt - das nervt.
Das 2,8 Zoll große TFT-Display dominiert die Oberseite. Es löst 640 mal 480 Pixel (VGA) auf und ist somit sowohl kleiner als auch hochauflösender als die Anzeige des iPhone. Das sorgt für eine erstklassige Lesbarkeit und ein gestochen scharfes Bild.
Eine Kunststoffschicht bedeckt die gesamte Oberfläche. Sie zieht sich über die Kameralinse auf der Vorderseite, über das Display und über das Tastenfeld im unteren Bereich. O2 legt seinem XDA Diamond eine Schutzfolie für das Display bei.
Aussparungen für die Knöpfe gibt es nicht. Beim Tastendruck gibt die Oberfläche leicht nach und biegt sich durch. Da sich mechanische Tasten unter dem Kunststoff befinden, ist für ein ausreichendes Druckgefühl und für haptisches Feedback gesorgt.
225 von 238 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
Ratgeber Handys und PDAs
Kaufberatung Smartphones - iPhone, BlackBerry, Windows Mobile?Wer ein Smartphone kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Soll es cool sein wie das iPhone, praktisch wie ein BlackBerry, außergewöhnlich wie ein Palm Pre? Wir haben uns im Markt umgesehen und







Artikel versenden


