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Blackberry Storm

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Blackberry Storm
Hersteller: Research In Motion
Preis: 50 Euro mit Vodafone-SuperFlat-Tarif
Wir meinen: Das Blackberry Storm könnte nach dem iPhone die nächste Revolution auslösen. Das absolute Highlight des gut ausgestatteten Geräts ist der Multitouch-Touchscreen mit ClickThrough, der Tippen fast wie auf einer mechanischen Tastatur ermöglicht. Leider sorgen bei der derzeitigen Version noch einige Bugs für Verdruss.
Was uns gefällt:
ClickThrough-Touchscreen
erstklassiges Display
GPS
UMTS mit HSDPA
Kamera mit Blitz und Videofunktion
guter Mediaplayer
Was uns nicht gefällt:
kein WLAN
User-Interface hat noch Bugs
keine Tastensperre beim Telefonieren
Testurteil
SEHR GUT
7,3
von 10 Punkten

Testbericht Blackberry Storm

Tags: smartphone | blackberry | multitouch | touchscreen | gps | hsdpa | umts | iphone-alternativen

Darüber hinaus funkt der neue Blackberry auch per Bluetooth 2.0 - inklusive A2DP-Unterstützung für kabellose Stereo-Headsets. Zur Positionsbestimmung ist GPS an Bord. WLAN gibt es hingegen nicht - schade! Das dürfte ein Ausschlusskriterium für viele Käufer sein. Google Maps ist vorinstalliert, wer aber eine echte Navigationslösung mit Routenberechnung und Sprachanweisungen sucht, muss auf Anwendungen dritter Anbieter zurückgreifen. Über das Menü des Smartphones lässt sich der Vodafone Navigator installieren, der einen vier Wochen kostenlos von A nach B bringt - danach verlangt der Anbieter Gebühren.

Das Interface des Storm ist weitgehend renoviert. Auf dem Smartphone läuft die neueste Version 4.7 des Blackberry-Betriebssystems. Allerdings zieht sich noch nicht durch alle Programme und Menüs, dass das Smartphone über ein Touchscreen-Display verfügt: Manche Punkte sind dem bekannten Trackball-Layout entnommen, andere neu entwickelt. So findet man beispielsweise zwei Spiele vorinstalliert, die sich von der Optik her komplett unterscheiden: BrickBreaker zeigt das alte Blackberry-Look-and-Feel, Word Mole hingegen ist auf das Touchscreen-Display ausgerichtet und wirkt deutlich attraktiver.

E-Mail-Süchtige freuen sich über die Unterstützung diverser Standards, darunter Blackberry Enterprise, POP3 und IMAP4, Google Mail und Yahoo Mail.

Der Mail-Client zeigt auch Anhänge an - etwa PDF-Dateien oder Office-Dokumente wie Word und Powerpoint. Für diesen Zweck hat das Smartphone abgespeckte Office-Programme an Bord, die sich über das Menü auch direkt abrufen lassen. 128 MByte RAM sowie 1 GByte Flash-Speicher für eigene Daten sind integriert, dazu gibt es eine 8 oder 16 GByte große MicroSD-Karte. Der Slot kommt mit bis zu 16 GByte fassenden MicroSDHC-Karten klar.

Research in Motion baut zwar klassische Business-Smartphones, doch der Hersteller nimmt zunehmend Rücksicht auf die Bedürfnisse privater Kunden. So verfügt der Storm beispielsweise über einen Mediaplayer, der Video- und Musikdateien in den Formaten MP3, AAC, WMA, WMV, MPEG-4 und H.264 wiedergibt. Die mitgelieferte Software Media Sync kopiert sogar iTunes-Dateien auf das Smartphone. Darüber hinaus bietet das Storm eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Blitz und Videofunktionalität.

Außerdem ist ein Instant Messenger vorinstalliert, der mit Yahoo, Windows Live, AOL und ICQ kommuniziert. Zusätzlich sind Applikationen für die Nutzung von Facebook, Myspace, Youtube und Flickr am Start. Frei nach Apples App Store bietet der Hersteller über sein Blackberry App Center zusätzliche Programme zum Nachinstallieren an.

Fazit

Ganz offensichtlich hat der Blackberry Storm einiges zu bieten. Allein die neue Touchscreen-Technik sorgt für Aufsehen. Die übrigen Ausstattungsmerkmale dürften den Erfolg des Smartphones geradezu garantieren.

Das Gerät sieht toll aus, liegt gut in der Hand und ist hervorragend zu bedienen. Wer sich an ClickThrough gewöhnt hat, will das nicht mehr missen. Ob die Technik nach monatelangem, hartem Einsatz noch problemlos funktioniert, muss sie allerdings erst noch beweisen. Die Reaktionszeiten sind allerdings nur akzeptabel, noch dazu hat die Software einige Bugs, die zur Abwertung führen.

Wer mit den Problemen leben kann und WLAN nicht benötigt, bekommt mit dem Storm ein Top-Smartphone für faires Geld. Zumindest theoretisch. Möchte man nämlich mit dem Handy am Ohr telefonieren, sollte man zumindest abwarten, ob die nächsten Firmware-Updates hier Besserung bringen - denn derzeit unterbricht man aufgrund der fehlenden Tastensperre beim Telefonieren den Anruf mit zuverlässiger Regelmäßigkeit. Schade, denn der Storm hätte die Chance, ein wahrer iPhone-Killer zu werden. Doch solange es an den Basics hakt, wird das nichts.

Sobald ein Firmware-Update zur Verfügung steht, aktualisieren wir diesen Beitrag natürlich.


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