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24. Mai 2012

T-Mobile MDA Basic

Mit dem Touch Viva bringt HTC ein neues Windows-Mobile-Smartphone im Einsteigersegment auf den Markt. Hauptaugenmerk ist ein günstiger Preis - mit 285 Euro ohne Vertrag ist das Viva ein echtes Schnäppchen. Mit Vertrag kostet das Gerät bei T-Mobile gerade mal 5 Euro. Dort heißt es übrigens MDA Basic - und erfüllt problemlos alle Grundanforderungen an ein Windows-Handy. Es synchronisiert mit dem PC, öffnet Office-Dokumente und es gibt Software ohne Ende - lediglich UMTS und GPS fehlen. Wir haben uns das Windows-Handy näher angesehen.
  • Mit dem Touch Viva bringt HTC ein neues Windows-Mobile-Smartphone im Einsteigersegment auf den Markt. Hauptaugenmerk ist ein günstiger Preis - mit 285 Euro ohne Vertrag ist das Viva ein echtes Schnäppchen. Mit Vertrag kostet das Gerät bei T-Mobile gerade mal 5 Euro. Dort heißt es übrigens MDA Basic - und erfüllt problemlos alle Grundanforderungen an ein Windows-Handy. Es synchronisiert mit dem PC, öffnet Office-Dokumente und es gibt Software ohne Ende - lediglich UMTS und GPS fehlen. Wir haben uns das Windows-Handy näher angesehen.
Hersteller: T-Mobile
Preis: 200 EUR

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16. März 2009 | 14:48 Uhr

Günstiges Windows-Smartphone: HTC Touch Viva (MDA Basic)

von Andrew Lim

Mit dem Touch Viva bringt HTC ein neues Windows-Mobile-Smartphone im Einsteigersegment auf den Markt. Hauptaugenmerk ist ein günstiger Preis - mit 285 Euro ohne Vertrag ist das Viva ein echtes Schnäppchen. Mit Vertrag kostet das Gerät bei T-Mobile gerade mal 5 Euro. Dort heißt es übrigens MDA Basic - und erfüllt problemlos alle Grundanforderungen an ein Windows-Handy. Es synchronisiert mit dem PC, öffnet Office-Dokumente und es gibt Software ohne Ende - lediglich UMTS und GPS fehlen. Wir haben uns das Windows-Handy näher angesehen.

Das HTC Touch Viva sieht unspektakulär aus und bietet auch keine herausragenden Funktionen. Weder UMTS noch GPS finden sich unter den Leistungsmerkmalen. Aber muss es deswegen gleich ein schlechtes Smartphone sein? Im Test soll das Viva beweisen, ob es einfach zu banal ist oder ob man hier vielleicht ein Schnäppchen machen kann.

Design

Wer der ursprüngliche HTC Touch kennt, dürfte auf den ersten Blick keinen großen Unterschied feststellen. Ein relativ dünnes Kunststoffgehäuse beherbergt den widerstandsfähigen Touchscreen. Das Display schließt nicht plan mit seiner Umrandung ab, sondern liegt etwas vertieft. Unterhalb des Bildschirms befindet sich eine leichtgängige Navigationstaste. Links und rechts davon sitzen die obligatorischen Telefonhörer-Tasten in rot und grün.

Während der erste HTC Touch eine matte, gummiartige Oberfläche hatte, kommt das Viva im Hochglanzlook daher. Daran gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Doch womöglich wirkt es dadurch ein wenig billiger. Immerhin gleitet es so viel besser in die Tasche. Und erstaunlicherweise bleiben nahezu keine Fingerabdrücke auf der Oberfläche haften.

Wie die meisten Windows-Mobile-Geräte bringt das Viva einen Stift mit. Da der Touchscreen aber gut genug auf Berührungen reagiert, lässt sich das Gerät auch mit dem Finger benutzen. Die erhöhte Umrandung verhindert allerdings eine wirklich komfortable Bedienung. Und Windows Mobile macht es manchmal einfach unumgänglich, doch den Stift zu verwenden.

Funktionsumfang

Das Viva zählt definitiv nicht zu den hochklassigen Smartphones. Es bietet daher auch nicht alle Funktionen, die sich bei anderen Modellen finden. So gibt es weder UMTS noch GPS, dafür aber WLAN und eine überarbeitete TouchFLO-Schnittstelle. Sie ähnelt sehr dem TouchFLO-3D aktueller HTC-Smartphones und funktioniert auch recht schnell. Das Viva ist gefühlt eines der schnellsten Windows-Mobile-Handys, die wir bisher im Test hatten.

Nach dem Einschalten erscheint am unteren Bildschirmrand eine Reihe fingerfreundlicher Icons. Mit ihrer Hilfe scrollt der Benutzer schnell zu seinen Nachrichten, der Kontaktlisten und der Wettervorhersage. Der Versuch von HTC, Windows Mobile etwas benutzerfreundlicher zu gestalten, scheint einigermaßen gut gelungen. Aber von Zeit zu Zeit tauchen immer noch die winzigen Standard-Symbole auf.

HTC hat es allerdings geschafft, die Messaging-Schnittstelle von Windows Mobile weitaus angenehmer auszulegen. Verschiedene Bildschirm-Tastaturen stehen zur Auswahl, darunter eine komplette QWERTZ-Tastatur und eine Standard-Handytastatur. Mit beiden lässt es sich gut arbeiten. Dennoch geht es mit dem Stift zumeist schneller als mit den Fingern - wenn man nicht gerade im Auto oder in der rumpeligen Straßenbahn sitzt.

Auch was den Browser anbelangt, hat HTC eine weise Entscheidung getroffen. Anstelle des Internet Explorer Mobile, dessen Ausgabe von Internetseiten eher zu wünschen übrig lässt, ist das Viva mit dem Opera Mobile 9.5 ausgestattet. Dieser Browser ermöglicht es nicht nur, in komplette Internetseiten hinein- und herauszuzoomen. Es lassen sich auch Tabs öffnen, was zu einem unkomplizierten und bequemen Internetgenuss verhilft.

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