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24. Mai 2012

Motorola Aura

Dieses Luxushandy von Motorola ist wie Derek Zoolander. Das Aura versucht mehr zu können, als einfach nur unglaublich gut auszusehen. Aber wie das geht, weiß das Smartphone nicht.
  • Dieses Luxushandy von Motorola ist wie Derek Zoolander. Das Aura versucht mehr zu können, als einfach nur unglaublich gut auszusehen. Aber wie das geht, weiß das Smartphone nicht.
  • Mit dem Aura hat Motorola ein Handy vorgestellt, dessen Design sich von dem aller bisherigen Modelle abhebt. Als erstes Motorola-Mobiltelefon kommt es mit einem runden Display. Der Durchmesser des LCDs misst 1,55 Zoll und 480 Pixel. Insgesamt bietet der Bildschirm eine Auflösung von 300 dpi.
  • Die Tastaturabdeckung des Aura dreht sich nach oben weg. Dabei bewegt sich der Bildschirminhalt mit. Motorola setzt bei seinem neuen Mobiltelefon edle Materialien ein. So ist das Schutzglas über dem runden Display aus Saphirglas mit 62 Karat. Für die Tastatur verwendet der Hersteller Aluminium.
  • Die Rückseite des Aura besteht aus rostfreiem Stahl. Oben sitzt ein Fenster. Dahinter ist ein Teil der Klapp-Mechanik sowie die Linse der eingebauten Kamera zu sehen. Letztere löst 2 Megapixel auf und hat einen festen Fokus.
  • Die Kamera speichert neben Fotos auch Videos auf dem 2 GByte großen internen Speicher. Auch das Abspielen von Videos in den Formaten H.263, H.264 und MPEG-4 funktioniert. Musik in den Formaten MP3, AAC, AAC+, AACe+, MIDI, WAV, WMA9 und WMA10 gibt das Handy ebenfalls wieder.
Hersteller: Motorola
Preis: 1350 EUR
+

Was uns gefällt

+

tolles Display

+

Gehäuse aus Edelstahl

+

solide und hochwertig verarbeitet

+

coole Rotationsfunktion

+

Was uns nicht gefällt

+

hakeliges, inkonsequentes Interface

+

keine Videowiedergabe im Vollbild

+

mittelmäßiger Internetbrowser

Wir meinen:

Das Aura bringt eine 2-Megapixel-Kamera, einen beinahe mittelalterlichen Mediaplayer sowie eine hakelige Benutzeroberfläche mit - und kostet rund 1350 Euro. Aber wen interessiert's? Das Ding macht einfach mächtig Eindruck.
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31. März 2009 | 15:25 Uhr

Motorola Aura: elegantes Luxushandy für 1250 Euro

von Stefan Möllenhoff, Flora Graham

Dieses Luxushandy von Motorola ist wie Derek Zoolander. Das Aura versucht mehr zu können, als einfach nur unglaublich gut auszusehen. Aber wie das geht, weiß das Smartphone nicht.

Das Aura sieht einfach umwerfend aus. Das verdankt es dem tollen Display, das 16 Millionen Farben darstellt, und dem hervorragend verarbeiteten Gehäuse aus Edelstahl. Bei einem ebenfalls umwerfenden Preis von 1350 Euro ohne Vertrag muss das Luxushandy allerdings noch etwas mehr bieten, um uns zu überzeugen.

Bezaubernd, aber nicht sonderlich kompetent

Jedes Mal, wenn wir das Aura aus der Tasche ziehen, hören wir begeisterte Aufschreie. Selbst die großen Kritiker von Luxushandys schmelzen dahin, als säße ein frischer Wurf Babykatzen vor ihnen. Für einen Teil der Euphorie ist sicherlich das massive, 15 Millimeter dicke Gehäuse aus Edelstahl verantwortlich, das in einem Fenster auf der Rückseite dezent den Drehmechanismus präsentiert. Das erinnert an Automatikuhren, die einen Teil ihrer Mechanik auf der Rückseite preisgeben.

Auf der Rückseite präsentiert das Aura einen Teil des Drehmechanismus - vollkommen nutzlos und doch genial.

An Chronometer erinnert auch das Display: Über dem 300-dpi-Display, das 16 Millionen Farben auflöst, sitzt ein 62-Karat-Saphirglas. Zum Vergleich: Ein gewöhnlicher TFT-Monitor löst 72 dpi auf. Der kleine Bildschirm sieht einfach umwerfend aus.

Allerdings hat ein rundes Display seine Nachteile. Genau genommen zeigt uns das Aura, wieso alle unsere Bildschirme eckig sind. Wenn wir beispielsweise Fotos mit der 2-Megapixel-Kamera schießen, sind die Ecken des Sucherbilds nicht sichtbar. Das macht es schwierig, das Motiv richtig ins Bild zu bekommen. Nach der Aufnahme zeigt das Motorola das gesamte Foto an - ein Teil des Displays bleibt dabei schwarz.

Beim Surfen stoßen wir auf ähnliche Schwierigkeiten. Internetseiten sind für rechteckige Displays konzipiert. Das Aura verpasst den Seiten oben und unten schwarze Ränder, wie es ein 4-zu-3-Fernseher bei der Darstellung eines 16-zu-9-Films macht. An der rechten und linken Seite geht das Bild bis zum Rand, der Bildschirm schneidet es in einem runden Bogen ab. Das Browsen funktioniert zwar, macht uns aber ebenfalls klar, dass mit der runden Anzeige die Priorität ganz eindeutig auf stylisches Design und nicht auf Benutzbarkeit liegt. Um notfalls etwas zu googeln, eignet sich das Display durchaus, längere Surfsessions machen aber keinen Spaß.

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