ANZEIGE
ANZEIGE
24. Mai 2012

Sony Ericsson W302 Walkman

Das Sony Ericsson W302 Walkman ist auf den ersten Blick kein Highlight - es sieht weder außergewöhnlich aus noch ist es besonders gut oder mit speziellen Extras ausgestattet. Aber muss es denn immer ein Ausstattungswunder sein? Hier beweist der Hersteller, dass es möglich ist, ein gutes Handy mit Fokus auf Musikwiedergabe zum fairen Preis anzubieten. Wir haben das W302 getestet.
  • Das Sony Ericsson W302 Walkman ist auf den ersten Blick kein Highlight - es sieht weder außergewöhnlich aus noch ist es besonders gut oder mit speziellen Extras ausgestattet. Aber muss es denn immer ein Ausstattungswunder sein? Hier beweist der Hersteller, dass es möglich ist, ein gutes Handy mit Fokus auf Musikwiedergabe zum fairen Preis anzubieten. Wir haben das W302 getestet.
  • Das Sony Ericsson W302 ist ein 78 Gramm leichtes Walkman-Handy. Ein einfaches Stereo-Headset ist bereits im Lieferumfang enthalten. Reicht das nicht, kann man Standard-Kopfhörer anschließen. Eine Klinkenbuchse ist zwar nicht integriert, aber immerhin legt der Hersteller einen Adapter bei. Außerdem funkt das Gerät Stereo-Audio auf Wunsch auch dank A2DP via Bluetooth an dazu kompatible Headsets.
  • Das W302 ist ohne Vertrag bereits für gut 100 Euro zu haben, Schnäppchenjäger bekommen es zum Teil sogar noch günstiger. Dafür gibt es ein solides, stabiles Handy zum Telefonieren und hervorragende Audioleistung. Abstriche muss man bei der übrigen Ausstattung machen. Das Display zeigt Inhalte zwar farbig an, die Auflösung reicht aber nicht für gestochen scharfe Fotos oder Webseiten.
  • Auf der Rückseite befindet sich die Linse der 2-Megapixel-Kamera. Eine Foto-LED oder einen Xenon-Blitz wie bei den höherwertigen CyberShot-Handys des Herstellers gibt es allerdings nicht. So gelingen Bilder nur in hellen Umgebungen.
  • Schön flach: Das W302 misst gerade einmal 10 mal 4,6 Zentimeter und ist 11 Millimeter dick. Es funkt in vier Frequenzen (Quad-Band), bietet aber weder UMTS noch WLAN.
Hersteller: Sony Ericsson
Preis: 110 EUR
+

Was uns gefällt

+

hervorragende Audioqualität, integriertes UKW-Radio

+

klein und leicht

+

Was uns nicht gefällt

+

proprietärer Kopfhöreranschluss statt Klinke, behäbige Software zur Musikübertragung

+

Browser nicht zeitgemäß

+

ruckelnde Video-Wiedergabe

Wir meinen:

Das Sony Ericsson W302 Walkman bietet eine ordentliche Audioqualität in attraktivem Design zu einem niedrigen Preis. Wer auf der Suche nach einem günstigen MP3-Player und einem soliden Handy in einem ist, hat hier den richtigen Begleiter gefunden - solange Kamera und Webbrowser auf der Prioritätenliste nicht weit oben stehen.
Fanden Sie diesen Testbericht nützlich?
  10 von 10 Lesern fanden diesen Testbericht nützlich.
5. Mai 2009 | 15:30 Uhr

Sony Ericsson W302 Walkman: MP3-Player und Handy

von Daniel Schräder, Flora Graham

Das Sony Ericsson W302 Walkman ist auf den ersten Blick kein Highlight - es sieht weder außergewöhnlich aus noch ist es besonders gut oder mit speziellen Extras ausgestattet. Aber muss es denn immer ein Ausstattungswunder sein? Hier beweist der Hersteller, dass es möglich ist, ein gutes Handy mit Fokus auf Musikwiedergabe zum fairen Preis anzubieten. Wir haben das W302 getestet.

Das W302 zielt nicht in den High-End-Markt, sondern will eher preisbewusste Handykäufer ansprechen. Vor allem in diesem Segment punktet es mit seinem Walkman-Schriftzug, der nicht nur für Marketing-Blabla steht, sondern für die vorbildliche Integration eines MP3-Players in ein Mobiltelefon.

MP3 und Audio

Im Test vergleichen wir die Audio-Qualität mit dem bewährten MP3-Player Sansa Fuze und hochwertigen Ohrhörern von Audio Technica. Vor allem, wenn man hochwertige eigene anstelle der mitgelieferten Kopfhörer einsetzt, spielt das W302 seine besten Karten aus - der Ton wirkt klar und satt. Wir haben keinen Unterschied zwischen dem Handy und dem MP3-Player von Sansa festgestellt.

Das gilt natürlich nicht beim Einsatz der mitgelieferten Ohrhörer. Die Qualität ist zwar immer noch gut, aber der Klang wirkt nicht so weiträumig und die Stöpsel fühlen sich im Ohr nach billigem Plastik an.

Leider hat auch das W302 wie seine Walkman-Handy-Brüder einen proprietären Kopfhöreranschluss anstelle einer 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse. Immerhin legt der Hersteller einen Adapter bei - das ist vorbildlich. Allerdings haben wir auch daran etwas auszusetzen, denn er verlängert das Kopfhörerkabel um einen ganzen Meter - nicht nur Jogger laufen hier Gefahr, sich selbst zu strangulieren. Außerdem ist es nicht möglich, gleichzeitig Musik zu hören und neue Musik auf das Handy zu laden, denn USB nutzt den gleichen Anschluss am Handy. Das ist höchstens ärgerlich, aber kein katastrophales Alltagsproblem. Ach ja: Dank A2DP übermittelt das Walkman-Handy seinen Sound in Stereo auch über Bluetooth an kompatible Headsets.

Wenn die Musiksammlung zum zehnten Mal durchgekaut ist, freuen sich Käufer des W302 über das integrierte UKW-Radio. Es verfügt über RDS und identifiziert aktuell laufende Songs dank TrackID automatisch - dann blendet das Handy Interpret und Titel auf dem Display ein. Zumindest bei den üblichen Pop-Radiosendern klappt das auch hervorragend, mit Sprache hingegen hat die Software logischerweise ihre Probleme. Das gilt auch für Special-Interest-Sender. Der Empfang des Radios ist im übrigen hervorragend, dafür hapert es an der Bedienung. Das Scrollen durch die Senderliste entpuppt sich als Geduldsprobe.

Podcast-Fans werden mit dem günstigen Walkman-Handy allerdings nicht glücklich, so hervorragend dieses Feature bei den höherwertigen Geräten von Sony Ericsson - etwa dem W705 - auch integriert ist. Beim W302 fehlt das Feature ganz. Das Übertragen von Podcasts ist lediglich über die Media-Manager-Software möglich, doch auch deren Bedienung ist zumindest - höflich ausgedrückt - überarbeitungsbedürftig. Immerhin klappt das Aufspielen von Sound via Drag and drop. Allerdings sortiert das Programm unsere Lieder nach eigenen Vorstellungen neu. Wir haben bislang nicht verstanden, nach welchen Regeln das passiert.

> Artikel auf einer Seite lesen

Ähnliche Produkte in dieser Kategorie

Testsieger

HTC Sensation XE im Test: Android-Flaggschiff mit Audio-Facelift
9,0 stars

Meistgelesen

Ausführlicher Testbericht: HTC One S mit Android 4 und Unibody-Alu-Gehäuse
8,7 stars

Meistkommentiert

Schon im Test: Samsung Wave S8500 mit Super-AMOLED und Bada
8,3 stars

Neuester Test

HTC One V im Test: die neue Einstiegsklasse mit Android 4.0
7,5 stars
 

Verfassen Sie einen

ANZEIGE
ANZEIGE

Aktuell getestet in Handys & Smartphones

HTC One V im Test: die neue Einstiegsklasse mit Android 4.0

Das One V ist das vorerst kleinste der neuen HTC-Smartphones mit Android 4. Mit einem Preis von knapp 270 Euro ist es aber auch gleichzeitig signifikant teurer als die wahren ...mehr 

Android-Smartphone Panasonic Eluga im Test: wasserdicht, flach und hübsch

Als wir zuletzt Panasonic-Handys in Deutschland kaufen konnten, gab es noch Klappscharniere statt Touchscreen-Displays - und gerade mal so die ersten farbigen Anzeigen. Jetzt ...mehr 

Plastikbomber mit Turbo-Boost: Samsung Galaxy S3 im Vorab-Test

Gestern hat Samsung in London das neue Flaggschiff-Smartphone Galaxy S3 vorgestellt. Die meisten technischen Daten entsprechen dem, was die Gerüchteküche bereits im Vorfeld ...mehr 
ANZEIGE