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24. Mai 2012

HTC Hero

Mit dem Hero hebt HTC die iPhone-Verfolgung auf die nächste Stufe. Technisch hat das Apple-Handy dem neuen Android-Smartphone nun kaum noch etwas voraus - neben UMTS, HSDPA, WLAN, Bluetooth, Kompass, GPS & Co. gibt es nun erstmals Multitouch auf einem Mobiltelefon mit Google-Betriebssystem. Das Hero geht sogar noch eine Stufe weiter und unterstützt im Gegensatz zum Apple-Handy sogar Flash. Wir haben den Helden inzwischen ausführlich getestet.
  • Mit dem Hero hebt HTC die iPhone-Verfolgung auf die nächste Stufe. Technisch hat das Apple-Handy dem neuen Android-Smartphone nun kaum noch etwas voraus - neben UMTS, HSDPA, WLAN, Bluetooth, Kompass, GPS & Co. gibt es nun erstmals Multitouch auf einem Mobiltelefon mit Google-Betriebssystem. Das Hero geht sogar noch eine Stufe weiter und unterstützt im Gegensatz zum Apple-Handy sogar Flash. Wir haben den Helden inzwischen ausführlich getestet.
  • HTC hat heute in London sein drittes Android-Smartphone vorgestellt. Nach dem <a href=http://www.cnet.de/tests/handy/39197626/schon+getestet+htc+touch+t_mobile+g1+mit+android.htm target=_Blank>G1</a> und dem <a href=http://www.cnet.de/tests/handy/41003354/htc+magic+android_smartphone+von+vodafone+mit+vollausstattung.htm target=_Blank>Magic</a> verlässt nun bald das <a href=http://cgi.cnet.de/alpha/artikel/handys/200906/htc-hero-das-nachste-smartphone-mit-dem-google-betriebssystem-android.htm target=_Blank>Hero</a> das Werk des Herstellers. Es ist HTCs erstes Handy mit dem Google-Betriebssystem, das Multitouch ab Werk unterstützt. Zudem bringt es eine Technologie namens <i>HTC Sense</i> mit, die die Bedienung übersichtlicher und einfacher gestalten soll.<br /><br />(<i>Alle Fotos: HTC</i>)
  • Das kapazitive Multitouch-Display des 125 Gramm schweren Hero misst 3,2 Zoll und löst 320 mal 480 Pixel auf. Im Inneren des 11,2 mal 5,6 mal 1,4 Zentimeter großen Smartphones sorgt ein Qualcomm-Prozessor vom Typ MSM7200A mit 528 MHz für Rechenleistung. Als Speicher verbaut der Hersteller 512 MByte ROM und 288 MByte RAM. Reicht die Kapazität nicht aus, schaffen microSD-Karten Abhilfe.
  • Mit der Außenwelt verbindet sich das Hero mittels Quadband-GSM oder UMTS inklusive des Datenturbos HSPA. Auch WLAN nach IEEE 802.11 b/g ist an Bord. Dank Bluetooth 2.0 mit EDR und A2DP versteht sich das Mobiltelefon mit kabellosen Headsets. Zusätzlich integriert HTC eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anstecken von Standard-Kopfhörern.
  • Das Ausstattungspaket <i>HTC Sense</i> umfasst eine Reihe von Features, die Ordnung in das mobile Informationschaos bringen sollen. <i>Make it Mine</i> zeigt beispielsweise unterschiedliche Informationen zu verschiedenen Zeitpunkten an - am Wochenende Twitter Feeds und Facebook-Neuigkeiten, während der Arbeitszeit Kalender und Business-E-Mail-Account. <i>Stay Close</i> zeigt Anrufe, E-Mails, SMS, Facebook-Updates und dergleichen in einer einzigen Übersicht an.
Hersteller: HTC
Preis: 499 Euro
+

Was uns gefällt

+

Klinkenbuchse

+

attraktive, intuitive Oberfläche mit Multitouch

+

hochwertige Haptik

+

Vollausstattung

+

Exchange-Unterstützung

+

Was uns nicht gefällt

+

gewöhnungsbedürftiges Gehäusedesign

+

kein OLED-Display

+

Multitouch funktioniert nicht überall

+

kein Näherungssensor

+

langsamer Autofokus

Wir meinen:

Das Hero von HTC ist das erste Android-Smartphone ohne "with Google"-Logo. Damit kann der Hersteller freier auf seinem Handy schalten und walten - und installiert unter anderem mit Sense eine attraktive, neue Benutzeroberfläche, sorgt für Exchange-Unterstützung ab Werk und bringt zusätzliche Widgets unter. Ausstattung und Bedienung sind Top - es wird eng für das iPhone.
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26. Juni 2009 | 18:42 Uhr

Im Test: Android-Smartphone HTC Hero (T-Mobile G2 Touch) mit Sense-Oberfläche

von Daniel Schräder

Mit dem Hero hebt HTC die iPhone-Verfolgung auf die nächste Stufe. Technisch hat das Apple-Handy dem neuen Android-Smartphone nun kaum noch etwas voraus - neben UMTS, HSDPA, WLAN, Bluetooth, Kompass, GPS & Co. gibt es nun erstmals Multitouch auf einem Mobiltelefon mit Google-Betriebssystem. Das Hero geht sogar noch eine Stufe weiter und unterstützt im Gegensatz zum Apple-Handy sogar Flash. Wir haben den Helden inzwischen ausführlich getestet.

Nach G1 und Magic hat der taiwanische Smartphonehersteller HTC mit dem Hero bereits sein drittes Handy mit dem Betriebssystem Android vorgestellt. Als Alternative steht inzwischen auch das I7500 Galaxy von Samsung zur Verfügung. Mittlerweile haben wir ein Seriengerät des Heros vorliegen und es ausführlich getestet.

Das neue HTC-Smartphone ist im Übrigen das erste ohne "with Google"-Logo auf der Rückseite. Damit ist der Hersteller von diversen Standards freigesprochen und beispielsweise in der Lage, mit Sense eine eigene Oberfläche zu liefern. Außerdem gibt es ab Werk eine Unterstützung von Exchange-Servern. Der Preis dafür: Firmware-Updates über das Handynetz werden wohl nicht funktionieren.

Design

Auf den ersten Bildern sieht das Hero zumindest gewöhnungsbedürftig aus. Den eigenwilligen Formfaktor mit dem Knick im Gehäuse, den auch das G1 und - etwas reduziert - das Magic auszeichnen, gibt es hier wieder. Nicht unbedingt zur Freude von Design- und Style-Fetischisten, die ihr flaches, klar gezeichnetes iPhone für nichts in der Welt hergeben würden. Unabhängig davon zeigt ein erster Blick auf das Gerät in der Praxis: Ganz so schlimm wie auf den Bildern sieht es gar nicht aus. Es hat zumindest etwas von Retro, und man muss den HTC-Designern zu Gute halten, dass es definitiv kein iPhone-Nachbau ist. Außerdem polarisiert die Optik. Wir haben in der Redaktion kein "es ist okay" gehört. Die Kollegen lieben oder hassen das Design des Smartphones - dazwischen gibt es nichts.

Das Display ist in einen hochwertig wirkenden Rahmen aus geschliffenem Aluminium eingefasst, der sich bis in die Seiten des Smartphones zieht. Das Gerät ist in Weiß und in Braun zu haben, wobei die dunkle Ausführugn eigentlich schwarz ist - lediglich der Rahmen aus Alu wirkt bräunlich. T-Mobile hat das Smartphone übrigens unter dem Namen G2 Touch exklusiv auch in echtem Schwarz im Angebot.

Was die Haptik angeht, muss sich das Hero in keinster Weise hinter der bewährten Konkurrenz verstecken. Das Gehäuse ist von Teflon überzogen. Dadurch fühlt sich der Kunststoff hochwertig an, und Dreck sowie Fingerabdrücke kleben nicht wie Kaugummi an der Oberfläche. Auch das Display ist speziell beschichtet, um es schmierigen Fingerabdrücken nach dem McDonald's-Besuch nicht zu leicht zu machen - das kennen wir schon vom neuen iPhone. Hier wie da verhindert der beste Werkstoff nicht hundertprozentig, dass Spuren kleben bleiben. Immerhin lassen sie sich aber einfacher wieder abwischen.

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So urteilen die CNET-Leser (3)

 
von Günter Frickel
am 29. Juni 2009, 11:24 Uhr
Gut? Mag sein, aber...

...solange die Android-Smartphones allesamt so hässlich sind, kommen die mir nicht in die Tüte. Das Samsung hat zu viele Knöpfe und die HTC-Geräte sind unten abgeknickt. Was soll denn das - das ist doch nicht schön?!

 
von gnarf
am 19. Juli 2009, 23:41 Uhr
Sooo schlecht sieht er doch nicht aus

Hallo,

okay, das Design wirkt nicht ganz vollendet. Aber so schlimm ist es nun auch wieder nicht, und wenn der Hero technisch überzeugt, nehme ich das gern in Kauf. Und er überzeugt. Besser als das iPhone würde ich sagen, gut, hier und da vielleicht noch nicht auf der Höhe. Aber beim iPhone fehlen ja allein schon die Widgets. Beim Homescreen hat HTC die Zeichen der Zeit erkannt.

Zumal es ja von Haus aus Twitter, Facebook, Flickr und so weiter gibt. Man richtet es mit ein beim ersten Einschalten, wie Google und Xchange, und kann es auf Anhieb nutzen. Das ist cool!

 
von life_is_pleach
am 21. Juli 2009, 16:11 Uhr
Gutes Design

also ich finde das Design besser als das des iPhone und Co. Endlich mal etwas anderes als dieses MID Design. Gerade der Knick macht das optisch sehr gelungene Design meiner Meinung nach aus.

 

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