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24. Mai 2012

Nokia 6760 Slide

Mit dem 6760 Slide bringt Nokia ein Tastatur-Handy für die Vielkommunizierer im privaten Bereich auf den Markt - kurz für alle Fans von Facebook, Twitter, SMS, MMS und Instant-Messaging-Diensten. Dazu passt auch der vergleichsweise geringe Preis. Wir haben einen ersten Blick auf das Schiebe-Handy geworfen.
  • Mit dem 6760 Slide bringt Nokia ein Tastatur-Handy für die Vielkommunizierer im privaten Bereich auf den Markt - kurz für alle Fans von Facebook, Twitter, SMS, MMS und Instant-Messaging-Diensten. Dazu passt auch der vergleichsweise geringe Preis. Wir haben einen ersten Blick auf das Schiebe-Handy geworfen.
Hersteller: Nokia
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Was uns gefällt

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QWERTZ-Tastatur für Unterwegs-Messenger

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UMTS mit HSDPA

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GPS mit Nokia Maps

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Applikationen für Twitter, Google Talk, Facebook und Live Messenger

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Was uns nicht gefällt

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kein WLAN

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2,5-Millimeter-Klinkenbuchse erfordert einen Adapter für Standard-Kopfhörer

Wir meinen:

Das Nokia 6760 Slide will ein Handy für Kommunikationswütige sein. Seine Tastatur hilft beim schnellen Tippen von Tweets, SMS- und MMS-Nachrichten, Facebook-Mails und so weiter - damit ist das Ziel erreicht. Schade allerdings, dass ein Handy im unteren Preissegment - das wohl hauptsächlich für Schüler interessant ist - nur über teure UMTS-Verbindungen ins Internet geht und kein WLAN an Bord hat.
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3. August 2009 | 15:09 Uhr

Nokia 6760 Slide: Tastatur-Handy für Messaging, Twitter & Co.

von Daniel Schräder, Joseph Hanlon

Mit dem 6760 Slide bringt Nokia ein Tastatur-Handy für die Vielkommunizierer im privaten Bereich auf den Markt - kurz für alle Fans von Facebook, Twitter, SMS, MMS und Instant-Messaging-Diensten. Dazu passt auch der vergleichsweise geringe Preis. Wir haben einen ersten Blick auf das Schiebe-Handy geworfen.

Auf Anhieb wirken Handys mit Tastatur etwas langweilig und angestaubt. Sie riechen nach Exchange oder Blackberry Enterprise, kurz: nach Business. Das mag daran liegen, dass viele Windows-Mobile-Handys und Blackberrys mit Tastatur tatsächlich zu sagen scheinen: Ich bin kein Spielzeug. Aber die Kids hören nicht zu. Es mag zwar richtig sein, dass sich wichtige Angebote schneller mit mehr Tasten heraussenden oder sich kurzfristige Änderungen in Powerpoint-Präsentationen angenehmer bearbeiten lassen - doch auch die Social Networker wollen mehr Tasten. Sie wollen SMS-Nachrichten schneller auf dem Handy schreiben, Twitter-Statusupdates senden, Facebook-Nachrichten beantworten oder per IM chatten - und in diese Lücke schlägt das Nokia 6760 Slide.

Stärken

Bereits auf den ersten Blick scheint das Tastatur-Nokia zu sagen: Seht her und tippt auf mir! Das Tastenfeld macht einen ordentlichen Eindruck. Die Abstände zwischen den einzelnen Knöpfen sind groß, und das klassische, vierzeilige Tastaturlayout hat schon in der Vergangenheit überzeugt. Die Zifferntasten teilen sich ihren Platz mit den Buchstaben in der Mitte. Das mag zwar nicht jedem zusagen, aber ein zusätzlicher 12er-Block unterhalb der Anzeige hätte sicherlich für ein klobigeres 6760 gesorgt.

Was die Ausstattung angeht, ist das Slider-Nokia gut betucht. Im Vergleich zu anderen Smartphones oder Business-Modellen fehlt es aber hier und da - beispielsweise gibt es kein WLAN. UMTS ist vorhanden und verfügt über den Download-Turbo HSDPA, der Upload-Beschleuniger HSUPA ist aber nicht vorhanden. Über die Internetverbindung holt das Handy E-Mails, kommuniziert mit Twitter und Facebook und ermöglicht das Chatten via Google Talk und Windows Live Messenger. Die entsprechenden Anwendungen sind bereits vorinstalliert.

Quasi schon selbstverständlich ist Assisted GPS - auch das hat das 6760 zu bieten. Dazu passend ist Nokia Maps vorinstalliert - mit 3D Landmarks und Turn-by-Turn-Navigation. Bislang schweigt sich der Hersteller zu den genauen Konditionen der Navigation allerdings aus. Die hochpreisigeren Smartphones aus der N-Serie kommen üblicherweise mit einem kostenlosen Abo für drei Monate. Wer darüber hinaus navigieren möchte, muss zahlen.

Auf der Rückseite des Handys befindet sich die Linse der 3-Megapixel-Kamera. Eine zweite Kamera für Videotelefonate auf der Vorderseite gibt es nicht - aber diese Funktion nutzt hierzulande ohnehin kaum einer. Fotos speichert das Handy auf der im Lieferumfang enthaltenen 2-GByte-MicroSD-Karte. Reicht die Kapazität nicht, lässt sich alternativ auch eine bis zu 8 GByte große Karte einschieben.

Schwächen

Wer sich für ein Mittelklassehandy entscheidet, muss immer irgendwo Abstriche in Kauf nehmen. Erste Preisvergleiche listen das 6760 für um die 240 Euro - weniger als die Hälfte, als ein iPhone oder ein vollausgestattetes Android-Smartphone kosten würden. Die Highlights des Slider-Handys sind mit Tastatur und UMTS klar definiert - Käufer müssen eben damit leben, dass WLAN nicht vorhanden ist. Das ist in diesem Preissegment vor allem schade, da eine Datenflatrate mit 25 Euro im Monat die meisten Taschengeldbudgets schon sehr strapaziert - zumindest zu Hause oder bei Freunden wäre Wireless LAN eine kostenlose Alternative für den Internetzugang auf dem Handy gewesen.

Außerdem stören wir uns an der 2,5-mm-Klinkenbuchse des 6760. Da lassen sich keine Standard-Kopfhörer ohne Adapter auf 3,5 Millimeter verwenden - der eine Millimeter sollte doch noch irgendwo Platz gehabt haben.

Ausblick

Dennoch scheint Nokia beim 6760 Slide den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. Die Zielgruppe lechzt nach günstigen Tastatur-Smartphones für Instant Messaging & Co. Doch frühere Versuche waren nicht zwingend erfolgreich: Wir erinnern uns an den HipTop aka Sidekick. Darüber hinaus wirkt die Oberfläche des Symbian-S60-Betriebssystems nicht mehr zeitgemäß und für ein hippes Gerät fast etwas langweilig. Hoffentlich gibt es bunte Hintergrundbildchen und Themes, die zumindest für etwas Abwechslung sorgen.

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