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24. Mai 2012

Samsung Beat DJ M7600

Auf den ersten Blick ist das Beat DJ von Samsung ein absolutes Schulhofhandy und der Albtraum aller Berufspendler, die sich ihr Abteil in S- und U-Bahn mit den Schülern teilen müssen: Das Handy erlaubt das Mixen von Musik, das Einbauen von Effekten - und natürlich das Wiedergeben der aufgenommenen Sounds in voller Lautstärke. Wir haben getestet, wie gut das funktioniert und was das Beat DJ noch kann.
  • Auf den ersten Blick ist das Beat DJ von Samsung ein absolutes Schulhofhandy und der Albtraum aller Berufspendler, die sich ihr Abteil in S- und U-Bahn mit den Schülern teilen müssen: Das Handy erlaubt das Mixen von Musik, das Einbauen von Effekten - und natürlich das Wiedergeben der aufgenommenen Sounds in voller Lautstärke. Wir haben getestet, wie gut das funktioniert und was das Beat DJ noch kann.
Hersteller: Samsung
Preis: 330 EUR
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Was uns gefällt

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helles AMOLED-Display

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Speicherkartenslot

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innovative Oberfläche zum Mixen von Musik

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anpassbarer Home-Screen

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3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Standard-Kopfhörer

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Was uns nicht gefällt

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innovative Oberfläche zieht sich nicht durch

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viele Nutzer können mit der DJ-Funktion wenig anfangen

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kein WLAN

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nur durchschnittliche Audioqualität

Wir meinen:

Das Beat DJ verfügt über einige spannende und hervorragend implementierte Funktionen. Leider zieht sich die coole Oberfläche aber nicht durch, und die Qualität der Musikwiedergabe ist nicht auf dem Niveau, das wir bei so einem Gerät erwarten. Pluspunkte sammelt das M7600 mit seinem für ein günstiges Touchscreen-Handy untypischen OLED-Display.
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25. August 2009 | 11:07 Uhr

Günstiges AMOLED-Handy für Musiker: Samsung M7600 Beat DJ

von Daniel Schräder, Flora Graham

Auf den ersten Blick ist das Beat DJ von Samsung ein absolutes Schulhofhandy und der Albtraum aller Berufspendler, die sich ihr Abteil in S- und U-Bahn mit den Schülern teilen müssen: Das Handy erlaubt das Mixen von Musik, das Einbauen von Effekten - und natürlich das Wiedergeben der aufgenommenen Sounds in voller Lautstärke. Wir haben getestet, wie gut das funktioniert und was das Beat DJ noch kann.

Handyhersteller haben es schwer. An allen Ecken und Enden hagelt es förmlich Touchscreen-Geräte in unterschiedlichen Preisklassen in den Markt. Wie also kann man ein Alleinstellungsmerkmal finden, das Käufer an ein bestimmtes Modell bindet?

Scheinbar haben sich die Entwickler von Samsung genau diese Frage gestellt. Dabei herausgekommen ist das M7600 Beat DJ - ein Touchscreen-Handy ohne Business-Funktionalitäten, dafür aber mit einem wirklich einzigartigen Extra: einem Mischpult. Das soll das Mixen und Scratchen von Musik ermöglichen. Klingt nach einem Muss für echte Musiker. Aber auch ansonsten dürfte das Samsung seine Fans finden: Sein Design ist abgefahren, das OLED-Display in dieser Preisklasse ein Alleinstellungsmerkmal, und nicht zuletzt wartet das User-Interface mit ein paar spannenden Neuerungen auf.

Rundes Design-Highlight

In puncto Optik trumpft das M7600 locker auf. Es ist ein Designstück, oben und unten komplett rund, ohne eine einzige Ecke im Gehäuse. Wer von oben auf das Gerät blickt, sieht einen silbern glänzenden Rahmen aus Metall, der stolz eingraviert die Namen Samsung und Bang & Olufsen trägt. Alles andere, was aus dieser Perspektive zu sehen ist, ist schlicht schwarz. Wer genau hinsieht, erkennt das mittig eingebaute Display auch im ausgeschalteten Zustand.

Oberhalb der berührungsempfindlichen Anzeige gibt es einen ebenfalls runden Ausschnitt im Gehäuse, unter dem sich der Lautsprecher für Telefonate befindet. Unterhalb der Anzeige sitzen drei mechanische Tasten - Rufannahme, Zurück und Auflegen. Die drei Knöpfe sind ebenfalls halbrund gehalten und zumindest optisch nicht voneinander getrennt.

Musik? Nett.

Im Inneren des Beat DJs verbirgt sich Audio-Technik von Bang & Olufsen. Das klingt ja schon mal hervorragend - aber wir vertrauen lieber auf unser Gehör als auf Labels und Marken. Zu Recht, wie sich an diesem Beispiel zeigt. Die Soundqualität entspricht nicht dem, was der Name verspricht. Im Vergleich mit einem SanDisk Sansa Fuze und anständigen Kopfhörern von Sennheiser (CX300-II) fällt auf, dass dem integrierten MP3-Player die Tiefe und Vollkommenheit des Klangs fehlt. Der virtuelle 5.1-Sound, den das Beat DJ zu bieten hat, wirkt bei elektronischer Musik recht ordentlich. Instrumentale Stücke und Gesang leiden aber etwas unter der Technik. Unterm Strich ist der MP3-Player aber keine Katastrophe. Er klingt gut - aber eben nicht so gut, wie wir es von einem Musik-Handy mit Bang-&-Olufsen-Aufdruck erwarten.

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