2. September 2010

Sony Ericsson Jalou

Designhandys sind teuer - zumindest, wenn Armani, Prada oder Dolce & Gabbana draufsteht. Preise auf iPhone-Niveau sind für solche Modelle keine Seltenheit, doch Bedienkomfort und Funktionalität bleiben hinter den Smartphones zurück. Dass es auch anders geht, zeigt Sony Ericsson mit seinem attraktiven Jalou. Zwar gibt es weder Modelabel noch Touchscreen, dafür aber eine schicke Optik und sinnvolle Ausstattungsmerkmale zum fairen Preis .Wir haben das Jalou ausführlich getestet.
  • Designhandys sind teuer - zumindest, wenn Armani, Prada oder Dolce & Gabbana draufsteht. Preise auf iPhone-Niveau sind für solche Modelle keine Seltenheit, doch Bedienkomfort und Funktionalität bleiben hinter den Smartphones zurück. Dass es auch anders geht, zeigt Sony Ericsson mit seinem attraktiven Jalou. Zwar gibt es weder Modelabel noch Touchscreen, dafür aber eine schicke Optik und sinnvolle Ausstattungsmerkmale zum fairen Preis .Wir haben das Jalou ausführlich getestet.
Hersteller: Sony Ericsson
Preis: 170 Euro
+

Was uns gefällt

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angenehme Größe

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einzigartiges Design

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ordentliche Kamera

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guter MP3-Player

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Was uns nicht gefällt

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Display spiegelt stark

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kleine Zifferntasten

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Speicherkartenslot unter dem Akkudeckel

Wir meinen:

Viele Design-Produkte sehen zwar toll aus, funktionieren aber nur mittelprächtig. Beim Jalou von Sony Ericsson ist das nicht so: Es ist attraktiv, ordentlich ausgestattet und dazu noch klein sowie verhältnismäßig günstig.
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16. Oktober 2009 | 17:48 Uhr

Kleines Buntes: Design-Handy Jalou von Sony Ericsson

von Daniel Schräder, Jonathan Parkyn

Designhandys sind teuer - zumindest, wenn Armani, Prada oder Dolce & Gabbana draufsteht. Preise auf iPhone-Niveau sind für solche Modelle keine Seltenheit, doch Bedienkomfort und Funktionalität bleiben hinter den Smartphones zurück. Dass es auch anders geht, zeigt Sony Ericsson mit seinem attraktiven Jalou. Zwar gibt es weder Modelabel noch Touchscreen, dafür aber eine schicke Optik und sinnvolle Ausstattungsmerkmale zum fairen Preis .Wir haben das Jalou ausführlich getestet.

Als Handys noch in den Kinderschuhen steckten, als es weder Kamera noch MP3-Player gab, keine polyphonen Klingeltöne und erst recht keinen Webbrowser, stellte Snake das höchte der multimedialen Gefühle dar. Doch immerhin: Die Telefone waren knallbunt. Das hat nachgelassen. Den derzeitigen Klassenprimus iPhone gibt es gerade mal in schnödem schwarz oder weiß, viele andere Top-Modelle gar nur in einer Farbe. Und Rot, Gelb, Grün oder ähnlich knallige Farbtöne, die sich in Malkästen der Grundschüler wiederfinden, gibt es quasi gar nicht. Umso mehr sticht das Jalou aus der Masse hervor.

Design

Das erste, was einem beim Blick auf das Jalou auffällt, ist: Es sieht nicht aus wie ein Handy. Vor allem, wenn es zusammengeklappt ist. Es entspricht von der Größe her in etwa einer Streichholzschachtel, sieht aber (glücklicherweise) deutlich besser aus. Die Designer haben offensichtlich Überstunden gemacht, denn das Ergebnis ist ein wirklich sympathischer Blickfang. Zur Auswahl stehen ein Lilametallic-Farbton sowie Varianten in Schwarz und Blau. Wer tiefer in die Tasche greift, kommt übrigens doch noch zu seinem Markennamen: Es gibt zwei Sondermodelle in Rosa und Gold, die tatsächlich Dolce & Gabbana gestaltet hat.

Damit ist klar: Das Jalou ist nichts für jemanden, der noch nicht erraten hat, auf welche Zielgruppe das Designstück zugeschnitten ist. Es geht um Mode, um Optik und Aussehen. Dementsprechend passt es auch ins Programm, dass sich das 2-Zoll-Display als Schminkspiegel einsetzen lässt. Wir wissen nicht, ob das gewollt ist, aber das extrem glänzende Finish der Anzeigen-Oberfläche erfüllt den Zweck perfekt. Ein Druck auf die Abbrechen-Taste im Inneren des Handys schaltet darüber hinaus sogar die Beleuchtung des Displays ab - und schon sieht man sich selbst, um die Haare zu richten und das Makeup zu überprüfen. In der Praxis ist das zwar nett, aber auch nervig. Denn das Spiegeln beeinflusst die Lesbarkeit schon massiv, besonders, wenn die Sonne von hinten leuchtet.

Auf der Oberseite befindet sich noch ein zweites Display mit einer Diagonale von 1,3 Zoll. Es zeigt Uhrzeit, Ladezustand des Akkus und die Signalstärke an, wenn das Handy zusammengeklappt ist. Die Anzeige ist mit 128 mal 36 Pixeln zwar nicht gerade hochauflösend, erfüllt aber ihren Zweck.

Ausstattung

Bei den meisten Designer-Handys geht die Optik zu Lasten der Ausstattung. Aber das Jalou ist in Anbetracht seines Preises erstaunlich gut dabei - es gibt UMTS samt HSDPA, es unterstützt Video-Telefonie, das Abrufen von E-Mails und bringt einen Webbrowser samt Youtube-Player mit. WLAN ist zwar nicht integriert, aber immerhin gibt es den Kurzstreckenfunk Bluetooth.

Ebenfalls an Bord ist eine 3,2-Megapixel-Kamera. Sie schießt ordentliche Bilder - vorausgesetzt, es ist nicht zu dunkel, denn es gibt weder Foto-LED noch Blitz. Wer die Aufnahmen auf den PC überträgt, entdeckt Kompressionsartefakte. Aber das Jalou ist ja auch keine Kamera, sondern eben ein kleines Handy - für Schnappschüsse reicht es aus. Außerdem nimmt es Video-Clips auf.

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