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24. Mai 2012

Sony Ericsson Aino

Sony Ericsson drängt in den Markt der Touchscreen-Handys: Mit dem Aino kommt nach dem Satio bereits das zweite Modell in wenigen Wochen auf den Markt, das sich über eine berührungsempfindliche Anzeige steuern lässt. Zu den Highlights gehört die Verknüpfung mit der Playstation 3: Das Aino dient als Fernbedienung, streamt Videos von der Konsole über WLAN und UMTS zu Hause und überall auf der Welt. Ob der kleine Begleiter auch im Alltagseinsatz überzeugt, verrät der Test.
  • Sony Ericsson drängt in den Markt der Touchscreen-Handys: Mit dem Aino kommt nach dem Satio bereits das zweite Modell in wenigen Wochen auf den Markt, das sich über eine berührungsempfindliche Anzeige steuern lässt. Zu den Highlights gehört die Verknüpfung mit der Playstation 3: Das Aino dient als Fernbedienung, streamt Videos von der Konsole über WLAN und UMTS zu Hause und überall auf der Welt. Ob der kleine Begleiter auch im Alltagseinsatz überzeugt, verrät der Test.
  • Sony Ericsson hat uns heute eine Reihe von Prototypen gezeigt, darunter auch das Aino. Das Handy steht der Playstation 3 besonders nahe: Von überall auf der Welt verbindet es sich mit der Konsole und stellt dem Anwender auf ihr gespeicherte Inhalte zur Verfügung. So kommt man immer und überall in den Genuss seiner heißgeliebten Musikstücke, Kinofilme und Serien. Zocken ist zwar nicht drin, aber dafür lässt sich die PS3 mit dem Handy ein- und ausschalten.
  • Auf der Rückseite des Aino befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera. Das Smartphone verbindet sich per WLAN oder UMTS ins Internet. Bluetooth ist ebenfalls an Bord, passend dazu liegt dem Handy ein kabelloses Headset bei.
  • Diese Dockingstation ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
  • Diese Fernbedienung hängt an dem Bluetooth-Headset. Sie zeigt an, in welchem Modus sich das Handy gerade befindet oder blinkt wahlweise einfach nur im Takt zur Musik.
Hersteller: Sony Ericsson
Preis: 549 EUR
+

Was uns gefällt

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hochwertiger Bluetooth-Headset-Adapter im Lieferumfang

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cooles Cradle zum Aufladen und Synchronisieren

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erstklassige Ausstattungsmerkmale

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attraktives Design

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Was uns nicht gefällt

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nerviges Touchscreen-Interface

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beim Öffnen des Sliders deaktiviert sich der Touchscreen

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Kamera überzeugt nicht

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Funktionen sind teilweise schlecht implementiert

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Streaming von der PlayStation 3 ist kompliziert

Wir meinen:

Das Aino von Sony Ericsson wirkt etwas wie ein Prototyp. Es ist mit tollen Innovationen ausgestattet, etwa der PlayStation-3-Streaming-Funktion, bringt attraktive Extras wie ein Crade oder einen Bluetooth-Headset-Adapter mit und sieht gut aus. Leider ist es den Entwicklern aber nicht gelungen, all die Funktionen in einer einfachen Touchscreen-Oberfläche unter einen Hut zu bringen.
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30. Oktober 2009 | 15:49 Uhr

Touchscreen-Handy als PS3-Fernbedienung: Sony Ericsson Aino

von Daniel Schräder, Flora Graham

Sony Ericsson drängt in den Markt der Touchscreen-Handys: Mit dem Aino kommt nach dem Satio bereits das zweite Modell in wenigen Wochen auf den Markt, das sich über eine berührungsempfindliche Anzeige steuern lässt. Zu den Highlights gehört die Verknüpfung mit der Playstation 3: Das Aino dient als Fernbedienung, streamt Videos von der Konsole über WLAN und UMTS zu Hause und überall auf der Welt. Ob der kleine Begleiter auch im Alltagseinsatz überzeugt, verrät der Test.

Auf den ersten Blick läuft einem Technik-Fan beim Aino das Wasser im Munde zusammen. Es sieht gut aus und ist bis zum Anschlag vollgepackt mit spannenden und innovativen Ausstattungsmerkmalen, darunter eine Fernbedienung samt Streaming-Möglichkeit für die PlayStation 3. Das Aino ist bereits in Deutschland zu haben - Zeit für uns, das Gerät genau unter die Lupe zu nehmen.

Fernbedienung

Seit einiger Zeit gehen im Netz Gerüchte um, Sony Ericsson würde an einem PSP-Phone arbeiten - also an einem Handy mit integrierter Spielekonsole à la PlayStation Portable. Zunächst die Enttäuschung - das Aino ist nicht das PSP-Phone. Aber immerhin, es kommuniziert mit der PS3: Man registriert die Konsole im Handy und es findet die Playstation. Von überall auf der Welt ist der Zugriff auf Audio- und Videoinhalte möglich. Sowohl über WLAN als auch über UMTS. Zocken ist zwar nicht möglich, aber immerhin lässt sich die PS3 ein- und ausschalten, egal wo man ist.

Wir haben die Wiedergabefunktion in zwei verschiedenen kabellosen Netzen ausprobiert. Ganz so innovativ und einfach, wie wir uns das vorgestellt haben, klappt das leider nicht. Es gibt eine Anleitung zur Konfiguration im Internet - aber um das Einrichten von Port-Forwarding im DSL-Router kommt man nicht herum. Und das ist genauso technisch, wie es sich anhört. Wer sich darum drücken möchte, hat unter Umständen eben keinen Zugriff auf die Konsole.

Alternativ verbindet sich das Handy auch direkt per WLAN mit der PS3, also ohne Umweg über das heimische Netzwerk. Auch das klappt leider nicht auf Anhieb. Wer es aber einmal eingerichtet hat, bekommt zur Belohnung ein echt cooles Feature.

Gucken, aber nicht anfassen

Das Aino wagt einen interessanten Spagat zwischen Touchscreen und Nicht-Touchscreen. Unterhalb des Displays befindet sich eine klassische Telefontastatur samt aller Knöpfe, die man bei einem "normalen" Handy ohne berührungsempfindliche Anzeige so erwartet. Und sobald man den Slider öffnet, verhält sich das Sony-Ericsson auch wie ein Telefon ohne Touchscreen. Schiebt man es zusammen, ändert sich das komplette User-Interface, und viele der tollen Funktionen verschwinden - stattdessen verwandelt sich das Aino in einen Multimedia-Player, der per Fingerzeig den Zugriff auf Fotos, Videos und Musik ermöglicht.

Der Touchscreen selbst reagiert gut, und die Icons und Symbole der Oberfläche sehen hübsch aus. Die Oberfläche ist aber nicht das Gelbe vom Ei. Wer beispielsweise im MP3-Player-Modus ist, kann seine Songs nur nach Alben sortieren, aber nicht nach Künstler oder Genre. Man kann Playlisten zwar anhören, um sie zu editieren, muss man den Slider allerdings wieder öffnen und auf die Tastenbedienung zurückgreifen. Das ganze wirkt sehr eingeschränkt - vor allem im Vergleich zu einem "echten" MP3-Player.

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