3. September 2010

Nokia N900

Android, iPhone OS, BlackBerry OS, WebOS, Windows Mobile 6.5 - die Welt der Smartphone-Betriebssysteme ist so umkämpft wie noch nie in der Geschichte der Mobiltelefone. Mit dem Linuxderivat Maemo verabschiedet sich Nokia jedenfalls beim N900 von seinem Klassiker Symbian und bringt einen neuen OS-Konkurrenten in die Hosentasche. Wie sich der Handy-Internet-Tablet-Mischling in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.
  • Android, iPhone OS, BlackBerry OS, WebOS, Windows Mobile 6.5 - die Welt der Smartphone-Betriebssysteme ist so umkämpft wie noch nie in der Geschichte der Mobiltelefone. Mit dem Linuxderivat Maemo verabschiedet sich Nokia jedenfalls beim N900 von seinem Klassiker Symbian und bringt einen neuen OS-Konkurrenten in die Hosentasche. Wie sich der Handy-Internet-Tablet-Mischling in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.
  • Das Nokia N900 kommt mit einem ARM-Prozessor vom Typ Cortex A8, einem 3,5 Zoll großen Bildschirm und 32 GByte integriertem Speicher. Das ist nichts Besonderes, ganz im Gegensatz zum installierten Betriebssystem: Das N900 ist das erste Mobiltelefon, auf dem das linuxbasierte Maemo läuft. Während Symbian auf die Bedienung mit der Tastatur ausgelegt ist, hat Nokia Maemo speziell für Touchscreens optimiert. Dennoch bietet das Handy auch ein vollwertiges QWERTZ-Keyboard. Unsere britischen Kollegen hatten bereits die Möglichkeit, sich das neue OS genauer anzusehen. (<i>Alle Fotos: CBS Interactive</i>)
  • Das Gehäuse des N900 ist komplett in glänzendem Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite des Smartphones sitzt lediglich das Display. Tasten gibt es hier nicht.
  • Maemo bietet ein 3D-Interface. Es sieht schick aus und lässt sich trotz des resistiven Touchscreens gut bedienen. Der Bildschirm reagiert bereits bei sehr geringem Druck.<br /><br />Die Überblendung zwischen den fünf Homescreens klappt wunderbar flüssig. Das gesamte Betriebssystem läuft schnell und verzögerungsfrei.
  • Leider wechselt das N900 nur bei sehr wenigen Anwendungen ins Hochformat. Dadurch wirkt es auch bei geschlossener Tastatur eher wie ein Internet Tablet als wie ein Smartphone.
Hersteller: Nokia
Preis: 500 EUR
+

Was uns gefällt

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großer interner Speicher

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ausgezeichnetes Display

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Maemo birgt großes Potential

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gute VoIP- und IM-Funktionen

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ordentliche Kamera

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schnelles Interface

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toller Browser

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3,5-Millimeter-Klinkenbuchse

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gute Tastatur

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Was uns nicht gefällt

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wenige Apps verfügbar

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hakelige einhändige Bedienung

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resistives Display

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sperrig

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aufwändige Konfiguration erforderlich, um alle Features zu nutzen

Wir meinen:

Das N900 ist viel mehr ein geschrumpfter Computer als ein handliches Smartphone. Mit der Kombination aus Internet Tablet und Handy betritt Nokia vielversprechendes Neuland. Die Linuxmaschine eignet sich für diejenigen, die nicht nur ein großartiges Mobiltelefon, sondern einen bärenstarken Alleskönner mit massig Freiraum für jegliche Art von geekiger Individualisierung suchen.
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1. Dezember 2009 | 15:19 Uhr

Nokia N900 im Test: geekiges Über-Smartphone mit Maemo-Linux

von Stefan Möllenhoff, Flora Graham

Android, iPhone OS, BlackBerry OS, WebOS, Windows Mobile 6.5 - die Welt der Smartphone-Betriebssysteme ist so umkämpft wie noch nie in der Geschichte der Mobiltelefone. Mit dem Linuxderivat Maemo verabschiedet sich Nokia jedenfalls beim N900 von seinem Klassiker Symbian und bringt einen neuen OS-Konkurrenten in die Hosentasche. Wie sich der Handy-Internet-Tablet-Mischling in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.

Ohne Vertrag für rund 500 Euro, mit Vertrag ab 50 Euro - mit seinen Anschaffungskosten gehört das Nokia N900 nicht einmal zu den teuersten Smartphones, die der Markt hergibt. Trotzdem bietet das Gerät die übliche Vollausstattung: 3,5-Zoll-Display mit 800 mal 480 Pixeln Auflösung, WLAN, UMTS samt Datenturbo HSPA, 32 GByte integrierter Speicher, microSD-Slot, 5-Megapixel-Kamera und GPS. Das spektakulärste Merkmal dürfte allerdings das neue Betriebssystem sein.

Linuxderivat Maemo

Beim N900 kommt das auf Linux basierende Maemo 5 zum Einsatz. Hätte Nokia mit dem Smartphone den Durchschnittsanwender im Visier, wär das herzlich egal - hauptsache, das Handy funktioniert. Allerdings zielt das N900 nicht auf den gemeinen Mobiltelefonnutzer ab. Eigentlich ist das N900 nicht einmal ein richtiges Mobiltelefon. "Schrumpfcomputer", "Internet Tablet" oder "Minirechner" treffen eher ins Schwarze. Sicherlich, Telefonieren ist möglich, aber im Prinzip geht es um Surfen im Internet, Multitasking und Anwendungen.


Auf der herausziehbaren Tastatur des N900 tippt es sich ausgezeichnet.

Um eins klarzustellen: Wer sein Handy aus dem Karton holen, anschalten und sofort alle Features nutzen möchte und wer sich vor stundenlangen Konfigurationsorgien graust, sollte einen weiten Bogen um das N900 machen. Die Nokiamaschine funktioniert zwar frisch aus der Kiste, ist aber ohne den entsprechenden Feintuning-Aufwand keine hart verdienten 500 Euro wert. Hier stehen Apple iPhone 3GS, HTC Hero oder Samsung Galaxy deutlich besser da.

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So urteilen die CNET-Leser (1)

 
von Ich
am 7. Dezember 2009, 16:34 Uhr
Videostreaming

Hallo cnet!

In dem Testbericht sagt ihr, dass es beim Videostreaming zu leichten Rucklern kommt. Könntet ihr mir dazu nähere Informationen geben?

Welches Format wurde gestreamt? und von welcher Seite?

Funktioniert das streamen von seiten wie Filebase Duckload oder Megavideo, und sind diese Ruckler selten und ertragbar?

Ich würde mich über eine detailierte Anwort freuen, da dies ein maßgebliches Kaufkriterium für mich ist!

Vielen Dank schonmal im Voraus!

lg

 

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