Nokia N900 im Test: geekiges Über-Smartphone mit Maemo-Linux
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Android, iPhone OS, BlackBerry OS, WebOS, Windows Mobile 6.5 - die Welt der Smartphone-Betriebssysteme ist so umkämpft wie noch nie in der Geschichte der Mobiltelefone. Mit dem Linuxderivat Maemo verabschiedet sich Nokia jedenfalls beim N900 von seinem Klassiker Symbian und bringt einen neuen OS-Konkurrenten in die Hosentasche. Wie sich der Handy-Internet-Tablet-Mischling in der Praxis schlägt, verrät dieser Test.
Ohne Vertrag für rund 500 Euro, mit Vertrag ab 50 Euro - mit seinen Anschaffungskosten gehört das Nokia N900 nicht einmal zu den teuersten Smartphones, die der Markt hergibt. Trotzdem bietet das Gerät die übliche Vollausstattung: 3,5-Zoll-Display mit 800 mal 480 Pixeln Auflösung, WLAN, UMTS samt Datenturbo HSPA, 32 GByte integrierter Speicher, microSD-Slot, 5-Megapixel-Kamera und GPS. Das spektakulärste Merkmal dürfte allerdings das neue Betriebssystem sein.
Linuxderivat Maemo
Beim N900 kommt das auf Linux basierende Maemo 5 zum Einsatz. Hätte Nokia mit dem Smartphone den Durchschnittsanwender im Visier, wär das herzlich egal - hauptsache, das Handy funktioniert. Allerdings zielt das N900 nicht auf den gemeinen Mobiltelefonnutzer ab. Eigentlich ist das N900 nicht einmal ein richtiges Mobiltelefon. "Schrumpfcomputer", "Internet Tablet" oder "Minirechner" treffen eher ins Schwarze. Sicherlich, Telefonieren ist möglich, aber im Prinzip geht es um Surfen im Internet, Multitasking und Anwendungen.

Auf der herausziehbaren Tastatur des N900 tippt es sich ausgezeichnet.
Um eins klarzustellen: Wer sein Handy aus dem Karton holen, anschalten und sofort alle Features nutzen möchte und wer sich vor stundenlangen Konfigurationsorgien graust, sollte einen weiten Bogen um das N900 machen. Die Nokiamaschine funktioniert zwar frisch aus der Kiste, ist aber ohne den entsprechenden Feintuning-Aufwand keine hart verdienten 500 Euro wert. Hier stehen Apple iPhone 3GS, HTC Hero oder Samsung Galaxy deutlich besser da.
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So urteilen die CNET-Leser (1)
Hallo cnet!
In dem Testbericht sagt ihr, dass es beim Videostreaming zu leichten Rucklern kommt. Könntet ihr mir dazu nähere Informationen geben?
Welches Format wurde gestreamt? und von welcher Seite?
Funktioniert das streamen von seiten wie Filebase Duckload oder Megavideo, und sind diese Ruckler selten und ertragbar?
Ich würde mich über eine detailierte Anwort freuen, da dies ein maßgebliches Kaufkriterium für mich ist!
Vielen Dank schonmal im Voraus!
lg