Angetestet: Android-Winzling Sony Ericsson Xperia X10 Mini
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Auf dem Mobile World Congress hat Sony Ericsson sein neues Flaggschiffchen präsentiert: Das X10 Mini ist der kleine Bruder des vollausgestatteten Android-Smartphones X10. Trotz seiner kleinen Abmessungen bringt es alles mit, was unterwegs nötig ist - oder nötig sein könnte. Wir hatten bereits die Möglichkeit, uns länger mit einem Prototypen zu beschäftigen.
Das Xperia X10 dürfte das neue Flaggschiff von Sony Ericsson werden: ein Touchscreen-Smartphone mit Google-Betriebssystem und gigantischem 4-Zoll-Touchscreen. Damit ist es perfekt fürs Surfen im Web - aber eben nicht sonderlich portabel. Wer darauf mehr Wert legt, dürfte sich auf den kleinen Bruder des X10 freuen, das X10 Mini. Es verfügt ebenfalls über alle technischen Schmankerl, hat aber nur eine 2,55 Zoll große Anzeige und ist entsprechend winzig.
Design
Mit Abmessungen von 8,3 mal 5 Zentimetern, einer Bauhöhe von 16 Millimetern und einem Gewicht von gerade einmal 83 Gramm ist das X10 Mini wirklich klein. Zum Vergleich: Eine Zigarettenschachtel ist auf allen Seiten größer und sogar deutlich dicker.
Die Vorderseite besteht quasi nur aus dem Display, die Rückseite ist aus weichem Kunststoff gefertigt. Das Handy fühlt sich angenehm wertig an und liegt gut in der Hand. Es soll in sechs verschiedenen Farben zu haben sein.
Unser Prototyp dreht den Inhalt nicht mit, wenn man in im Querformat hält. Eine entsprechende Option ist im Menü aber vorhanden - wahrscheinlich gibt's hier also noch einen Software-Bug.
Oberfläche
Zum Tippen steht ausschließlich eine virtuelle Tastatur zur Verfügung, die standardmäßig im Look klassischer Handy-Keyboards daherkommt. Wer lieber Buchstaben sehen möchte, wechselt die Ansicht mit einem Tipp in die obere linke oder rechte Ecke des Bildschirms. Auf die gleiche Weise ist auch der Zugriff auf die Sonderzeichen möglich.

Klein, aber gut: Mit der dreifach belegten Buchstabentastatur tippt es sich erstaunlich flott. Für Vielschreiber gibt es auch das einen Millimeter dickere X10 Mini Pro mit mechanischem Tastenfeld.
Wie auch auf dem großen Bruder läuft auf dem X10 Mini Android in der Version 1.6; ein Update auf Android 2 ist zumindest in Planung. Der Hersteller hat eine eigene Oberfläche entwickelt, die vor allem auf die vergleichsweise geringe Displaygröße und -auflösung Rücksicht nimmt. Der Homescreen besteht aus vier anpassbaren Seiten für die Punkte Nachrichten, Musik, Menü und Kontakte. Gescrollt wird seitlich - das kennen wir schon von den anderen Android-Phones. Neu ist allerdings, dass das X10 Mini nur ein Widget pro Seite ablegt. Aus Platzmangel, versteht sich, aber das ist eben der Preis, den man für die winzigen Abmessungen zu zahlen hat. Das Interface selbst reagiert extrem flott, was uns überrascht hat: Üblicherweise sind vor allem die Prototypen ziemlich lahm.
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