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24. Mai 2012

Sony Ericsson Vivaz

SEHR GUT

7,2

von 10 Punkten

7,2 stars
Dass Handys nicht nur telefonieren, sondern auch E-Mails empfangen und verschicken, im Netz surfen, Fotos schießen und als MP3-Player herhalten, ist nichts Neues mehr. Aber eine HD-Videofunktion, die 1280 mal 720 Pixel aufzeichnet - das findet man selten. Ob die Clips zu gebrauchen sind und ob das Handy trotzdem noch zum Telefonieren taugt, zeigt dieser Testbericht.
  • Dass Handys nicht nur telefonieren, sondern auch E-Mails empfangen und verschicken, im Netz surfen, Fotos schießen und als MP3-Player herhalten, ist nichts Neues mehr. Aber eine HD-Videofunktion, die 1280 mal 720 Pixel aufzeichnet - das findet man selten. Ob die Clips zu gebrauchen sind und ob das Handy trotzdem noch zum Telefonieren taugt, zeigt dieser Testbericht.
Hersteller: Sony Ericsson
Preis: 419 Euro
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Was uns gefällt

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klein, handlich und leicht

+

macht tolle HD-Videos

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relativ gut ausgestattet

+

extra Videoknopf

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Was uns nicht gefällt

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viel Kunststoff

+

resistiver Touchscreen

+

reagiert teilweise träge

+

Benutzeroberfläche wenig intuitiv

Wir meinen:

Das Vivaz ist ein Handy für alle, die gerne spontan Videos aufnehmen wollen. Die Qualität der HD-Filme überzeugt, dabei ist das Mobiltelefon handlich geblieben. Den guten Eindruck des Handys stören der viele Kunststoff, die Benutzeroberfläche und der resistive Touchscreen. Wer darüber hinwegsehen kann, ist mit dem Vivaz etwas besser bedient als mit dem Samsung i8910.
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26. März 2010 | 18:04 Uhr

Sony Ericsson Vivaz: 8,1-Megapixel-Smartphone mit 720p-Videofunktion

von Michael Sixt

Dass Handys nicht nur telefonieren, sondern auch E-Mails empfangen und verschicken, im Netz surfen, Fotos schießen und als MP3-Player herhalten, ist nichts Neues mehr. Aber eine HD-Videofunktion, die 1280 mal 720 Pixel aufzeichnet - das findet man selten. Ob die Clips zu gebrauchen sind und ob das Handy trotzdem noch zum Telefonieren taugt, zeigt dieser Testbericht.

Consumer-Camcorder, die Videos in HD-Qualität aufnehmen, gibt es schon seit rund vier Jahren. Doch die Miniaturisierung ist nicht zu bremsen, und so stehen die ersten Mobiltelefone in den Regalen von Saturn & Co., die hochauflösende Filme mit bis zu 720p-Auflösung drehen. Dazu zählen beispielsweise das Samsung i8910 HD und jetzt auch das Sony Ericsson Vivaz. Wir haben letzteres auf Herz und Nieren getestet.

Design

Das Vivaz ist für seine Ausstattung und seine Fähigkeiten erstaunlich handlich. Es misst 10,7 mal 5,2 mal 1,3 Zentimeter und wiegt 97 Gramm. Zum Vergleich: Das i8910 HD ist 12,3 mal 5,8 mal 1,3 Zentimeter groß und wiegt 144 Gramm. Beim Sony-Ericsson-Handy ist das Gehäuse abgerundet, nur die Seiten formen gerade Kanten. Dadurch liegt es gut in der Hand. Das gesamte Smartphone ist - abgesehen vom Display natürlich - mit glattem, glänzenden Kunststoff überzogen. Damit zieht es Fingerabdrücke und Fettschmierer magisch an.

Die Front des Handy besteht praktisch nur aus dem 3,2 Zoll großen Display. Unterhalb des Touchscreens finden noch drei Bedienknöpfe Platz: Anrufen/Annehmen, Hauptmenü und Auflegen. Oben am Gehäuse befindet sich der Ein/Aus-Knopf, der auch als Sperrtaste dient.

Auf der linken Seite bringt Sony Ericsson den Steckplatz zum Laden und Synchronisieren des Vivaz unter. Er ist mit einer Abdeckung vor Staub geschützt, aber leider hat die Kappe eine zu kurze Verbindung zum Gehäuse, so dass das Einstöpseln des Kabels zur Frickelei wird. Über dem Anschluss liegt die 3,5-Millimeter-Buchse. So schaut der Stecker des Kopfhörers seitlich und nicht - wie bei den meisten Konkurrenten - oben aus dem Gehäuse heraus.

Die rechte Seite beherbergt den Wippschalter zur Regelung der Lautstärke und zwei dedizierte Buttons zum Aktivieren des Foto- beziehungsweise Video-Modus. Die Record-Taste macht für ein Mobiltelefon mit Schwerpunkt auf Filmaufnahmen Sinn – so ist die Aufnahmefunktion jederzeit griffbereit. Dem Nutzer bleibt das übliche und umständliche Umschalten von Knips- auf Drehfunktion im Menü erspart.

Beide Seiten bestehen, wie nahezu alles bei diesem Handy, aus Kunststoff. Hier kommt allerdings kein schwarzes, sondern bläulich schimmerndes Plastik zum Einsatz. Auf der Rückseite befindet sich die Linse der 8,1-Megapixel-Kamera. Daneben liegt eine Kameraleuchte. Die LED-Lampe ist besonders klein und macht nicht wirklich viel Licht. Schade, hier hätten wir uns einen echten Xenon-Blitz gewünscht.

Der Speicherkartenslot ist ohne Blick ins Handbuch kaum zu finden. Er versteckt sich unter der Rückenabdeckung des Telefons. Und hier kommt man zu einem Schwachpunkt. Die Klappe ist so dünn, dass wir jedes Mal beim Entfernen Angst haben, sie zu zerbrechen oder zumindest zu beschädigen. Wie langlebig die Abdeckung wirklich ist, wird sich wohl erst im Laufe der Zeit herausstellen.

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