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24. Mai 2012

Samsung Galaxy Tab

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Noch im Oktober kommt das zur IFA vorgestellte Android-Tablet von Samsung auf den Markt - das Galaxy Tab. Es ist knapp 3 Zoll kleiner als das iPad, mindestens so gut ausgestattet wie das Apple-Vorbild und wiegt nur etwa die Hälfte. Zum Einsatz kommt Googles Smartphone-Betriebssystem Android, das über den Market Zugriff auf mehr als 100.000 Apps ermöglicht. Wir haben die finale Version des Galaxy Tab ausführlich getestet. Ob es besser ist als das iPad, verrät der Testbericht.
  • Noch im Oktober kommt das zur IFA vorgestellte Android-Tablet von Samsung auf den Markt - das Galaxy Tab. Es ist knapp 3 Zoll kleiner als das iPad, mindestens so gut ausgestattet wie das Apple-Vorbild und wiegt nur etwa die Hälfte. Zum Einsatz kommt Googles Smartphone-Betriebssystem Android, das über den Market Zugriff auf mehr als 100.000 Apps ermöglicht. Wir haben die finale Version des Galaxy Tab ausführlich getestet. Ob es besser ist als das iPad, verrät der Testbericht.
  • Samsung sorgte auf der IFA 2010 in Berlin mit seinem Android-Tablet Galaxy Tab für Furore. Der erste ernstzunehmende iPad-Konkurrent bringt ein 7 Zoll großes LC-Display und eine 1 GHz schnelle Arm-Cortex-CPU mit. Die Auflösung der Anzeige beträgt 1024 mal 600 Pixel, ab Werk ist Android in der Version 2.2 vorinstalliert. Auf den folgenden Bildern zeigen wir Schritt für Schritt, wie man das Galaxy Tab vom Originalzustand in die hier abgebildeten Einzelteile zerlegt. Wir haben an anderer Stelle bereits einen ausführlichen <a href=http://www.cnet.de/tests/handy/41539488/schon_im_test_android_tablet_samsung_galaxy_tab_besser_als_das_ipad.htm>Test vom Samsung Galaxy Tab</a> veröffentlicht.
  • Unterhalb der 7-Zoll-Anzeige befinden sich die Android-typischen Tasten für <i>Menü, Home, Zurück</i> und <i>Suchen</i>. Das Samsung Galaxy Tab kommuniziert wahlweise per Bluetooth 2.1, UMTS mitsamt HSDPA und HSUPA sowie WLAN nach 802.11 b, g und n mit der Außenwelt.
  • Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich die Linse der 3-Megapixel-Kamera und eine Foto-LED. Oberhalb des Bildschirms auf der Vorderseite gibt es noch eine 1-Megapixel-Cam für Videotelefonie.
  • Unten finden sich zwei Lautsprecherchen. Außerdem gibt es hier einen Dock-Connector zum Anschließen von diversem Zubehör.
Hersteller: Samsung
Preis: 799 EUR
+

Was uns gefällt

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hervorragende Ausstattung inklusive GPS und HSPA

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interessanter Formfaktor

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wertige Verarbeitung

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Software und Betriebssystem überzeugen

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Was uns nicht gefällt

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Kunststoff-Rückseite dürfte schnell verkratzen

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kein Standard-USB-Anschluss

+

ruckelt gelegentlich

+

zu teuer

Wir meinen:

Noch im Oktober wird Samsungs iPad-Konkurrent verfügbar sein: das Galaxy Tab. Das Gerät ist kleiner und besser ausgestattet als das Apple-Tablet, leider aber auch ähnlich teuer. Für eine affine Zielgruppe, die sich mehr mit der Technik und den Möglichkeiten, die das Android-Betriebssystem bietet, auseinandersetzt, könnte es dennoch der bessere Kauf sein.
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19. Oktober 2010 | 18:06 Uhr

Schon im Test: Android-Tablet Samsung Galaxy Tab - besser als das iPad?

von Daniel Schräder

Noch im Oktober kommt das zur IFA vorgestellte Android-Tablet von Samsung auf den Markt - das Galaxy Tab. Es ist knapp 3 Zoll kleiner als das iPad, mindestens so gut ausgestattet wie das Apple-Vorbild und wiegt nur etwa die Hälfte. Zum Einsatz kommt Googles Smartphone-Betriebssystem Android, das über den Market Zugriff auf mehr als 100.000 Apps ermöglicht. Wir haben die finale Version des Galaxy Tab ausführlich getestet. Ob es besser ist als das iPad, verrät der Testbericht.

Zumindest gefühlt gibt es einen ganz schönen Hype um dieses... ja, was ist es eigentlich? Ein übergroßes Mobiltelefon? Eine Art großer iPod Touch? Ein Tablet im iPad-Stil? Vermutlich etwas von allem, denn eine starke Beschränkung auf einen Anwendungszweck gibt es nicht. Mit dem Galaxy Tab kann man surfen, Videos sehen, Musik hören, spielen - und tatsächlich auch telefonieren.

Nachdem wir das Gerät Anfang September bereits in die Hand nehmen konnten, liegt nun ein finales Testgerät in der Redaktion. Wir haben das Samsung Galaxy Tab P1000 bereits ausführlich getestet.

Design

Ausnahmsweise fangen wir jetzt nicht direkt beim Gerät an, sondern bereits bei seiner Verpackung - denn sie ist überraschend klein. In einem Karton dieser Größe wurden vor wenigen Jahren noch Mobiltelefone der Oberklasse ausgeliefert, in einer Zeit, in der Größe noch Wertigkeit und nicht Verschwendung hieß. Und jetzt soll hier ein Tablet eingepackt sein, ein iPad-Konkurrent, in einem Karton, der gerade einmal halb so groß ist wie die iPad-Verpackung? Sobald wir die weiße Pappkiste mit dem bunten Aufdruck (und der Schrift im Hologramm-Stil, Wertigkeit wird ja doch groß geschrieben) in die Hand nehmen, glauben wir es schon eher: Scheinbar ist hier ein Ziegelstein verpackt.

Wir öffnen also den Karton und erhaschen einen Blick auf das Galaxy Tab. An der Optik hat sich seit seiner Vorstellung im September nichts mehr geändert: Oben ist es schwarz, die komplette Oberfläche ist von einer Glasscheibe abgedeckt. Das Display misst 7 Zoll und ist damit ein gutes Stück kleiner als die iPad-Anzeige (9,7 Zoll) - der Unterschied ist in etwa so groß wie die Display-Diagonale eines Einsteiger-Smartphones. Der Rahmen rund um den Galaxy-Tab-Monitor ist etwa 1,5 Zentimeter breit. Eigentlich nicht viel, aber in Anbetracht des ansonsten so schlanken Gehäuses wirkt das etwas zu breit.

Unterhalb der Anzeige befinden sich vier Soft-Touch-Tasten (Menü, Home, Zurück und Suchen), die im Gegensatz zu denen des Galaxy S bei jeder Display-Berührung aufleuchten - so findet man sie auch im Dunkeln. Uns wären mechanische Tasten zwar lieber, weil man sie erfühlen kann und sie einen klar definierten Druckpunkt haben. Das verhindert versehentliches Aktivieren einer Schaltfläche, beispielsweise, wenn man das Tab im Querformat hält und spielt. Aber die Soft-Touch-Tasten lassen sich optisch einfach hübscher integrieren.

Überm Display befindet sich der dezente Samsung-Schriftzug. Rechts davon erhaschen wir zwei kleine Aussparungen unter der Glasscheibe: Hier sitzen der Helligkeitssensor und die zweite Kamera für Videotelefonate. Auf den bei Smartphones üblichen Näherungssensor, der Display und Touchscreen abschaltet, wenn man das Gerät ans Ohr hält, hat der Hersteller verzichtet - denn das Tablet hält man nicht am Ohr.

Rund um das Gerät zieht sich ein Rahmen aus schwarzem Kunststoff. Das Material wirkt solide und wertig. Auf Anhieb fällt es uns schwer, herauszufinden, ob es sich dabei tatsächlich um Plastik oder nicht doch um lackiertes Metall handelt. Oben im Rahmen ist eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss des mitgelieferten Headsets sowie von Standard-Kopfhörern integriert. Die linke Geräteseite hat ein kleines Loch, hinter der sich das Mikrofon befindet, und ganz unten sitzen zwei Lautsprecher und ein proprietärer Dock-Anschluss ganz im iPad-Stil.

Über den Dock-Connecktor verbindet sich das Galaxy Tab mit dem mitgelieferten USB-Kabel sowie mit optionalem Zubehör wie einem Standfuß mit HDMI-Videoausgang oder Tastatur. Die Idee ist zwar nicht schlecht, aber der komplette Verzicht auf eine Standard-USB-Buchse, egal ob Mini oder Micro, ist mehr als nur schade. Ohne das spezielle Kabel lässt sich so nämlich noch nicht einmal der Akku des Tablets wieder aufladen. Samsung schiebt das auf den im Vergleich zu Smartphones deutlich stärkeren Akku, der beim Laden mit mehr Strom versorgt wird. Das Laden ist mit dem richtigen Kabel aber auch über die leistungsmäßig ohnehin etwas schwachbrüstige USB-Schnittstelle eines Computers möglich. Das dauert dann zwar länger als mit dem mitgelieferten Steckernetzteil, geht aber - und ist im Notfall eine tolle Alternative. Hier hat sich Samsung vielleicht etwas zu viel von Apple abgeguckt.

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So urteilen die CNET-Leser (5)

 
von Sven
am 19. Oktober 2010, 20:06 Uhr
No-Go

Das Samsung Galaxy Pad kostet bei Amazon 706,99 mit FLASCHUNTERSTÜTZUNG!!! Telefonfunktion, erweiterbarem Speicher, wichtigen Anschlüssen, und einem Slot für normale SimKarten.

Das iPad 32GB mit 3g, ohne FLASCHUNTERSTÜTZUNG!!! Ohne erweiterbaren Speicher, ohne Steckplätze, one Telefonfunktion, ... kostet bei Amazon 729,90

Komischerweise ist der Preis natürlich absolut O.K. und hier stören die fehlenden Funktionen natürlich überhaupt nicht.

Und da ist ein bissel Ruckeln für euch ein No Go???

 
von Daniel Schraeder
am 20. Oktober 2010, 12:07 Uhr
AW: No-Go

Hallo Sven,

es gibt nun mal Stärken (Flash, Ausstattung, keine iTunes-Zwangsbindung, ...) und Schwächen (zum Beispiel eben das Ruckeln, was wir von einem auch 706,99 Euro teuren Gerät nicht erwarten), aber natürlich auf beiden Seiten. Nicht zu unrecht hat das Galaxy Tab bei uns unterm Strich die gleiche Wertung wie das iPad erhalten. Die beiden Tablets gehen eben leicht unterschiedliche Zielgruppen an, und ich denke, das sollte auch aus diesem Testbericht hervorgehen.

Beste Grüße

Daniel Schraeder, CNET.de

 
von Harry
am 21. Oktober 2010, 14:34 Uhr
Ruckeln

Erstmal danke für den umfassenden Bericht. Werdet Ihr auch Archos 70 und 101 testen?

Mich wundert allerdings die Tatsache mit dem Ruckeln. Da mich das Tab ja schon fasziniert habe ich nun so einige Testberichte gelesen, aber das mit dem Ruckeln erfahre ich hier zum ersten Mal (und es gab ja schon einige Videos zu Multitouch im Browser, etc.). Haben das die anderen Tester im Überschwang übersehen, oder habt Ihr ein fehlerhaftes Gerät bekommen?

Ihr bemängelt, dass man sich leicht per Softtouchtaste aus Filmen wirft. Bei Golem steht, dass beim Videoschauen der Ein-Ausschalter als Bedienungssperre fungiert, damit eben dies nicht passiert. Ging das bei Euch nicht, oder war Euch das gar nicht bewusst?

Auch hätte ich mir gewünscht, dass Ihr die vermeintlichen Stärken des iPad mit denen es dem Tab voraus ist auflistet, wenn Ihr die beiden unvergleichlichen Geräte schon gegenüberstellt. Ganz objektiv scheint es ja nur die Bedienung zu sein die leichter von der Hand geht, ansonsten fehlt dem iPad doch so ziemlich alles an Zusatzkönnen.

Mit einem habt Ihr allerdings recht, der Preis des Galaxy ist unverschämt.

 
von Daniel Schraeder
am 25. Oktober 2010, 17:26 Uhr
AW: Ruckeln

Hallo Harry,

ja, ich denke, wir werden uns auch die Archos-Geräte ansehen.

Ich glaube nicht, dass das Ruckeln bei uns im Browser ein "bedauerlicher Einzelfall" ist. Leider hat Samsung derzeit keine Ersatzgeräte - wir können das also nicht mit einem zweiten Galaxy Tab überprüfen, aber wir bleiben dran.

Völlig richtig, bei manchen Apps wie dem Videoplayer aktiviert ein kurzer Druck auf den Ein-Austaster den Lock-Screen. Bei anderen Apps, wie alternativen Video-Playern, dem vorinstallierten Youtube-Player oder Spielen funktioniert das aber nicht. Das kommt im Testbericht vielleicht nicht deutlich genug heraus, sorry dafür.

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Einzeltest des Galaxy Tab, nicht um einen Vergleichstest mit dem iPad. Der Grund, warum wir das iPad hier und dort dennoch zum Vergleich heranziehen, ist, dass es (bis zum Erscheinen des Galaxy Tab?) der Maßstab ist. Dass die beiden Tablets auf unterschiedliche Zielgruppen schielen, sollte in unserem Artikel aber herauskommen.

Beste Grüße

Daniel Schraeder, CNET.de

 
von jannux
am 26. Oktober 2010, 10:34 Uhr
Ruckeln leider kein Einzelfall

Hallo zusammen.,

als erstes mal ein dickes Lob und Dankeschön an die cnet Redaktion. Es ist der erste umfangreiche Test im Netz und ich finde ihn absolut objektiv geschrieben. Der Vergleich mit dem iPad als Referenzprodukt muss nun mal sein.

@Harry: Ich weiss nicht, wo Du suchst, aber wenn man sich in der Community umguckt, schreiben fast alle das gerade bei viel Flash und/oder Multimedia Inhalten das Tab anfängt zu ruckeln.

Ich benutze nun fast 1,5 Jahre Android, lebe teilweise auch mit Ruckeln, aber bei einem Gerät von 682€ (aktuell bei Amazon) könnte das für mich ein nogo sein.

Ich warts mal ab (ich hoffe, ich bekomme es diese Woche noch)

Gruß jannux

 

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