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24. Mai 2012

Weltbild Tablet-PC Cat Nova

Was der Kindle Fire in den USA ist, könnte der Cat Nova in Deutschland werden: Ein günstiges Tablet, das zumindest laut Datenblatt mit allem ausgestattet ist, was gut und wichtig ist - und dabei nur einen Bruchteil des iPads kostet. Wir haben das 160-Euro-Tablet von Weltbild und Hugendubel ausführlich getestet.
  • Was der Kindle Fire in den USA ist, könnte der Cat Nova in Deutschland werden: Ein günstiges Tablet, das zumindest laut Datenblatt mit allem ausgestattet ist, was gut und wichtig ist - und dabei nur einen Bruchteil des iPads kostet. Wir haben das 160-Euro-Tablet von Weltbild und Hugendubel ausführlich getestet.
  • Weltbild und Hugendubel mischen den Tablet-Markt in Deutschland auf: Der Weltbild-Tablet-PC kostet gerade einmal 160 Euro - und das Datenblatt liest sich nicht so, als hätten sich die Buchhändler die Butter vom Brot gespart. 8-Zoll-Display mit kapazitivem, multitouchfähigem Touchscreen, integriertes GPS und Zugang zu Googles Android Market: Das gibt es in dieser Preisklasse sonst nicht.
  • Außerdem fällt uns die hochwertige Verpackung auf - sie erinnert uns ein wenig an die alte Brockhaus-Enzyklopädie. Unterhalb des schweren Pappdeckels, der von Magneten an seiner Position gehalten wird, versteckt sich das eigentliche Tablet.
  • Unter der Haube des Kartons liegt eine immerhin 50 Seiten dicke, gedruckte Bedienungsanleitung in deutscher Sprache.
  • Solide verpackt: Unser Testgerät ist in zwei Kunststoff-Hüllen versteckt und wird darüber hinaus noch von vollflächigen Aufklebern auf der Vorder- und Rückseite geschützt.
Hersteller: Weltbild
Preis: 160 EUR
+

Was uns gefällt

+

günstiger Preis

+

gute Ausstattung inklusive USB- und HDMI-Anschluss

+

Zugang zum offiziellen Android Market

+

Was uns nicht gefällt

+

schlechte Kamera

+

schwacher Lautsprecher

+

ein paar kleinere Bugs in der Software

+

etwas langsam

Wir meinen:

Na klar - was ein Drittel so viel kostet wie ein iPad, kann nicht so gut sein. Dennoch ist das Cat Nova unterm Strich kein schlechter Kauf, sondern ein echter Preistipp - so gut war noch kein Billig-Tablet, das wir im Test hatten. Der Hersteller hat an den richtigen Stellen gespart. Verzichten muss man, aber wenigstens nicht da, wo es weh tut - und damit eignet sich das Gerät hervorragend fürs gelegentliche Surfen, eine Runde Angry Birds am Abend oder als Ersatz für die TV-Zeitschrift.
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7. Dezember 2011 | 20:16 Uhr

Weltbild-Tablet Cat Nova im Test: Der Einstieg in die Touch-Klasse

von Daniel Schräder

Was der Kindle Fire in den USA ist, könnte der Cat Nova in Deutschland werden: Ein günstiges Tablet, das zumindest laut Datenblatt mit allem ausgestattet ist, was gut und wichtig ist - und dabei nur einen Bruchteil des iPads kostet. Wir haben das 160-Euro-Tablet von Weltbild und Hugendubel ausführlich getestet.

Wer vor kurzem noch auf der Suche nach einem wirklich günstigen Tablet war, dem konnte man nur raten: Kauf lieber keins als ein billiges. Denn die Geräte der Sub-200-Euro-Klasse haben sich allesamt schon auf den ersten Blick aufs Datenblatt ins Aus geschossen - mit miesen Displays, niedrigen Auflösungen, resistiven Touchscreens oder viel zu wenig Arbeitsspeicher.

Zumindest den ersten Datenblatt-Check meistert das Weltbild-Tablet mit Bravur. All die üblichen Fallen, die nicht auf den ersten Blick als No-Go auffallen, umschifft der Versender vorbildlich mit ausreichender Auflösung, der richtigen Touch-Technologie und With-Google - also Zugang zum offiziellen App Store namens Android Market. Wir haben ausführlich getestet, ob auch der Rest des günstigen Tablets überzeugt.

Design

Im Gegensatz zu Samsung muss der Hersteller dieses Tablets wohl nicht fürchten, wegen einer Geschmacksmusterverletzung von Apple verklagt zu werden - wie das iPad sieht das Cat Nova nicht aus. Von oben ist es schwarz. Das 8-Zoll-Display zeigt sich auch im abgeschalteten Zustand einwandfrei, da es leicht gräulich aussieht. Die Scheibe überm Display zieht sich seitlich und oben etwa einen Zentimeter in den Rand hinein, dann folgt der eigentliche Rahmen des Gerätes aus mattschwarzem Kunststoff - er ist etwa acht Millimeter breit. Unterhalb der Anzeige befinden sich noch vier Soft-Touch-Tasten für Home, Menü, Zurück und Suche, deren Symbole in weiß aufgedruckt sind. Oberhalb der Anzeige ist ebenfalls in weiß das Cat-Logo aufgebracht, unten rechts sitzt neben den Knöpfen die Linse der frontseitigen Kamera.

Auf den ersten Blick wird klar, dass das Weltbild-Tablet in einer anderen Preisklasse spielt als iPad & Co. Beim Display kommt eine Kunststoff-Scheibe statt echtem Glas zum Einsatz, das Gehäuse besteht aus Plastik statt aus Glas. Insgesamt können wir uns aber nicht beschweren - wirklich billig wirkt das nicht. Dazu trägt vor allem auch das matte Finish des Gehäuses seinen Teil bei. Über das verhältnismäßig riesige Cat-Nova-Logo auf der Rückseite hingegen kann man streiten - wir hätten es jedenfalls kleiner platziert. Aber gut.

Auch ansonsten hat es der Hersteller sehr gut gemeint mit der Beschriftung. Auf der Rückseite sind alle Elemente, die die Unterseite zu bieten hat, klar erklärt: Ein-Aus, Speicherkarte, Stromversorgung, USB, Kopfhörer, HDMI und Reset. Dass für den microSD-Kartenslot die veraltete Bezeichnung TF (für TransFlash, seit 2005 microSD) zum Einsatz kommt und der Stromanschluss mit einem recht technischen Symbol erklärt wird, erscheint uns etwas unverständlich. Das sollte aber niemanden vom Kauf abhalten. Ansonten hat der Rücken des Tablets noch die Linse der zweiten Kamera sowie eine Aussparung für den Lautsprecher zu bieten.

Sehr eigensinnig ist der Rand des Cat Nova. Hier zieht sich eine dünne Leiste aus einer Art Moosgummi ums Gehäuse. Alle Elemente befinden sich auf der Unterseite - nur zwei Tasten zur Regelung der Lautstärke, die durch einen optischen Trick aussehen wie ein Wippschalter, gibt es hier. Das Material ist etwas weich und zumindest bei unserem Testgerät nicht sonderlich gut eingepasst. Dementsprechend gibt es hier Spaltmaße wie bei chinesischen Autos. Aber den meisten Käufern wird das wohl noch nicht einmal auffallen - deswegen können wir in Anbetracht des günstigen Preises auch darüber hinwegsehen. Ein guter Grund für diese Konstruktion erschließt sich uns aber nicht.

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So urteilen die CNET-Leser (4)

 
von Dietmar
am 9. Dezember 2011, 15:25 Uhr
Schöner Test

Na das ist doch mal ein gelungener Test und ein vernünftiges Fazit. In manch anderen Foren werden stets Äpfel mit Birnen verglichen.

 
von Susanne
am 15. Dezember 2011, 22:37 Uhr
Test Cat Nova

Ein Gerät zum Schnäppchenpreis für zu Hause. Hab es gekauft und bin mit dem Preis Leistungsverhältnis zufrieden.

der Test ist sehr gut beschrieben, konnte alles bestätigen.

Das Cat Nova kann sich sehen lassen.

 
von Karl Heinz
am 28. Januar 2012, 22:40 Uhr
Sehr guter Testbericht

Ich habe seit Weihnachten das CAT NOVA und finde es durch den sehr treffend beschrieben. Die kleinen Mankos habe ich bisher nicht wahrgenommen. Vielleicht weil mir der Vergleich mit den teuren Geräten fehlt. Ich bin jedenfalls ausgesprochen zufrieden mit diesem Tablet. Danke für den Test!

 
von Hauke
am 10. April 2012, 23:05 Uhr
Klasse :)

Der test ist supet. Ich durfte das Tablet geade ausgiebig testen da ein Verwander es besitz und nun bin ich der festen Überzeugung das das mein erstes Tablet wird. Allerdings: Das so ein Android Gerät mal aus dem schlaf erwacht hat mein HUAWEI ideosX3 auch.

 

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