2. September 2010

Creative Zen Micro Photo (8 GByte)

Als tragbarer Audio-Player gehört der Creative Zen Micro Photo zur Spitzenklasse. Er ist aber auch ein anständiger Fotobetrachter. Leider sind diese beiden Funktionen nicht so gut miteinander verbunden, wie man es beim derzeitigen Stand der Entwicklung bei MP3-Playern mit Fotofunktion erwarten könnte.
  • Als tragbarer Audio-Player gehört der Creative Zen Micro Photo zur Spitzenklasse. Er ist aber auch ein anständiger Fotobetrachter. Leider sind diese beiden Funktionen nicht so gut miteinander verbunden, wie man es beim derzeitigen Stand der Entwicklung bei MP3-Playern mit Fotofunktion erwarten könnte.
Hersteller: Creative Labs
Preis: 299 Euro
+

Was uns gefällt

+

leuchtstarkes, farbintensives OLED, das von jedem Blickwinkel aus betrachtet werden kann

+

in zehn Gehäusefarben erhältlich

+

auswechselbarer Akku

+

Sprachaufzeichnung, Fotobetrachtung, UKW-Radio, Kalender und mit Microsoft Outlook synchronisierbare Agenda eingebaut

+

ab Werk kompatibel mit Janus (Windows Media DRM 10)

+

hervorragende Klangqualität

+

Was uns nicht gefällt

+

Musikhören und Fotos betrachten nicht gleichzeitig möglich

+

Albumcover werden noch nicht unterstützt

+

gewöhnungsbedürftiges Touchpad

Wir meinen:

Der Creative Zen Micro Photo ist zwar ein hervorragender MP3-Player und eignet sich auch ganz gut zum Betrachten von Fotos, die Kombination dieser beiden Fähigkeiten könnte jedoch besser gelöst sein.
Fanden Sie diesen Testbericht nützlich?
  1 von 1 Lesern fanden diesen Testbericht nützlich.
22. Februar 2006 | 12:36 Uhr
MP3-Player im Test

Audio-Player und Foto-Viewer: Creative Zen Micro Photo (8 GByte)

von Jasmine France

Als tragbarer Audio-Player gehört der Creative Zen Micro Photo zur Spitzenklasse. Er ist aber auch ein anständiger Fotobetrachter. Leider sind diese beiden Funktionen nicht so gut miteinander verbunden, wie man es beim derzeitigen Stand der Entwicklung bei MP3-Playern mit Fotofunktion erwarten könnte.

Es überrascht, dass der Creative Zen Micro Photo nur geringfügig kleiner (51 mal 84 mal 18 Millimeter) ist als sein Bruder mit Schwarzweiß-Display und trotzdem 2 bis 3 GByte mehr Speicherplatz bietet, also insgesamt 8 GByte für etwa 2.000 Songs. Auch beim Gewicht hat das Gerät nicht angesetzt - mit 116 Gramm bleibt der Player ein Leichtgewicht. Ebenfalls wieder mit an Bord sind der leicht auswechselbare Akku, ein Standard-Mini-USB-Anschluss und eine Hold-Taste. Insgesamt sind zehn Gehäusefarben erhältlich, wobei sich aber einige Farbtöne geringfügig von denen des Zen Micro unterscheiden. Der Hauptunterschied besteht natürlich im kleinen aber schönen OLED-Farbbildschirm des Zen Micro Photo. Bei einer Diagonale von 41 Millimetern (1,6 Zoll) kann er 262.144 Farben darstellen und aus jedem Blickwinkel betrachtet werden.

Das mit dem Creative Zen Micro erstmals vorgestellte, innovative Touchpad wurde auch für den Photo übernommen, jedoch geringfügig verbessert. Zunächst hat man bei Creative dessen Empfindlichkeit in der Einstellung herabgesetzt, sodass er bei weitem nicht so sensibel reagiert, wie beim Zen Micro. Darüber hinaus hat die Oberfläche des Players eine gewisse Struktur, sodass man mehr Gefühl für die Bedienelemente hat. Wer allerdings vorher nur echte Tasten kannte, muss sich erst einmal daran gewöhnen. Das Layout des Touchpad ist gleich geblieben: Ein vertikaler Streifen zum Scrollen wird von Zurück-, Rücklauf-, Wiedergabe/Pause-, Vorlauf- und der Menütaste umrahmt. In Verbindung mit der hervorragenden Benutzeroberfläche sorgt dies für eine höchst intuitive Bedienung des Geräts.

Creative hat die auf dem Zen Micro Photo verwendete Benutzeroberfläche vor kurzem patentieren lassen. Die Oberfläche von Creative findet auf vielen beliebten MP3-Playern Anwendung, unter anderem auch auf dem Ipod von Apple. Die Benutzeroberfläche ist hierarchisch angelegt, was bedeutet, dass man zunächst ein Genre ansteuert, dann einen Interpreten, dann ein Album und schließlich einen Titel. Natürlich kann man auch direkt auf jede der drei letztgenannten Kategorien oder auch auf eine am PC erstellte und auf den Micro übertragene Wiedergabeliste zugreifen. Außerdem gehört zum Zen Micro Photo ein DJ, den man eine Auswahl treffen lassen kann. Die Benutzeroberfläche dieses MP3-Players ist höchst anwenderfreundlich.

Zum Lieferumfang des Zen Micro Photo gehören eine Tasche, ein USB-Kabel (zum Übertragen von Daten sowie zum Aufladen), ein paar anständige Ohrhörer, ein Benutzerhandbuch und eine Installations-CD. Auf letzt genannter befinden sich die Mediasource-Software von Creative, eine weitgehend uninteressante Anwendung zur Verwaltung von Musikdateien sowie der Windows Media Player 10 und der Adobe Acrobat Reader. Die wichtigste Datei auf der CD ist jedoch die Creative Zen Micro Photo-Anwendung, mit der die Verbindung zwischen Player und Computer hergestellt wird. Ebenfalls enthalten sind ein digitales Benutzerhandbuch und zwei nützliche Programme namens Zen Micro Photo Media Explorer und Creative Media Tool Box. Das erste Programm ähnelt dem Windows Explorer und ermöglicht es, Dateien auf dem Player ohne Probleme zu ordnen und auf diese zuzugreifen, während das zweite Programm praktische Werkzeuge wie ein Programm zur automatischen Aktualisierung der ID3-Tags der Musikdateien (Auto Tag Cleaner) und einen automatischen Organizer mit sich bringt.

> Artikel auf einer Seite lesen

Ähnliche Produkte in dieser Kategorie

Testsieger

Sennheiser HD 800: bombastischer Highend-Kopfhörer für 1000 Euro
9,3 stars

Meistgelesen

Shure SE535: exzellenter, aber teurer In-Ear-Kopfhörer
9,0 stars

Meistkommentiert

Schon getestet: Neuer iPod Touch 2G von Apple
9,0 stars

Neuester Test

Logitech S715i: mobiles iPod-Dock mit gigantischem Klang für faires Geld
8,0 stars
 

Verfassen Sie einen

ANZEIGE

Aktuell getestet in Portable MP3- & Video-Player

Logitech S715i: mobiles iPod-Dock mit gigantischem Klang für faires Geld

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 179 Euro ist das Logitech S715i sicherlich kein Schnäppchen. Dafür hat das iPod-Dock insgesamt acht Lautsprecher sowie einen ...mehr 

Shure SE535: exzellenter, aber teurer In-Ear-Kopfhörer

Wer auch ohne tausende Euro teure Lautsprecher perfekten Sound möchte, kommt um große On-Ear-Kopfhörer normalerweise nicht herum. Shure hat mit den kleinen Ohrstöpseln SE530 ...mehr 

Sennheiser HD 595: Kopfhörer mit gutem Klang und schlechter Abschirmung

Wer Sennheiser hört, denkt an High-End-Audio zu Preisen, für die man gebrauchte Kleinwagen bekommt. Für den Kopfhörer HD 800 des Herstellers werden beispielsweise rund 1000 ...mehr