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24. Mai 2012

Archos 704 Wi-Fi

Der 704 Wi-Fi von Archos beeindruckt durch seinen großen und scharfen Bildschirm, gleichmäßige Videowiedergabe sowie interessante WLAN-Funktionen. Mit ein paar entscheidenden Verbesserungen bei der Software könnte dieser ansehnliche Media-Player wirklich hervorragend sein.
  • Der 704 Wi-Fi von Archos beeindruckt durch seinen großen und scharfen Bildschirm, gleichmäßige Videowiedergabe sowie interessante WLAN-Funktionen. Mit ein paar entscheidenden Verbesserungen bei der Software könnte dieser ansehnliche Media-Player wirklich hervorragend sein.
Hersteller: Archos
Preis: 450 EUR
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Was uns gefällt

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großer Bildschirm

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gleichmäßige Videowiedergabe

+

gute Aufnahmequalität

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integrierter Webbrowser

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Was uns nicht gefällt

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Webbrowser ist nicht mit allen Websites kompatibel

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Aufnahme-Dock kostet extra

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Plugins für einige gängige Dateitypen kosten ebenfalls extra

Wir meinen:

Der 704 Wi-Fi ist ein beeindruckender tragbarer Media-Player mit einem großen Bildschirm. Er bringt eine Vielzahl interessanter Funktionen mit. Allerdings braucht es noch einige Verbesserungen an der Software, ehe man ihn uneingeschränkt empfehlen kann.
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27. Juni 2007 | 00:00 Uhr

7-Zoll-Portable mit kleinen Softwaremängeln: Archos 704 Wi-Fi

von Frank Lewis

Der 704 Wi-Fi von Archos beeindruckt durch seinen großen und scharfen Bildschirm, gleichmäßige Videowiedergabe sowie interessante WLAN-Funktionen. Mit ein paar entscheidenden Verbesserungen bei der Software könnte dieser ansehnliche Media-Player wirklich hervorragend sein.

Der Archos 704 Wi-Fi ist aus der Verbindung eines tragbaren Media-Players mit einem PDA hervorgegangen. Wie zu erwarten kann das Gerät Filme wiedergeben, Musik abspielen und digitale Fotos anzeigen. Zusätzlich verfügt es wie ein PDA über einen Touchscreen, Wi-Fi-Unterstützung sowie einen integrierten Webbrowser.

Das mag sich nach einer recht merkwürdigen Mischung von Ausstattungsmerkmalen anhören. Insgesamt hat Archos es jedoch geschafft, daraus ein beeindruckendes tragbares Gerät zu machen. Es ist als 40-GByte- oder 80-GByte-Version erhältlich. Im Test läuft die 40-GByte-Version, die in Online-Shops um die 420 Euro kostet.

Design

Schon die Größe des 704 deutet darauf hin, dass er eher als tragbarer DVD-Player gedacht ist denn als Konkurrenz für den Ipod. Er hat ungefähr dieselben Abmessungen wie eine DVD-Hülle, ist aber etwa eineinhalbmal so dick. Mit 630 Gramm ist er auch nicht gerade ein Leichtgewicht. Dafür macht das Gehäuse aber einen soliden Eindruck. Zudem wirkt die Oberfläche aus gebürstetem Aluminium durchaus luxuriös.

Durch seinen 7 Zoll großen Touchscreen ist das Gerät ideal zum Anschauen von Filmen im Flugzeug, Auto oder Zug. Gleichzeitig kann dadurch auf viele ansonsten übliche Bedienelemente verzichtet werden. Stattdessen finden sich am Gehäuse nur drei Tasten. Eine dient zum Einschalten, die zweite zum Umschalten zwischen Menü- und TV-Modus und die dritte zum Herausnehmen des Akkus.

Der bequem austauschbare Akku ist auf jeden Fall eine gute Idee bei einem Player, der wohl überwiegend weit entfernt von jeder Steckdose zum Einsatz kommt. Einen Zusatzakku gibt es über die Archos-Website für 50 Euro zu kaufen.

Funktionsumfang

Die 40-GByte-Festplatte des Testgeräts reicht zum Speichern von ungefähr 50 Filmen, 400.000 Fotos oder 20.000 Musikstücken. Es werden die unterschiedlichsten Formate unterstützt, darunter MPEG-4, WMV, MP3, WMA, JPEG und BMP.

Damit das Gerät auch andere Formate abspielt, etwa MPEG-2- oder H.264-Videos sowie AAC- oder AC3-Audio-Dateien, muss man zusätzliche Plugins erwerben. Diese sind bei Archos für jeweils 20 Euro per Download erhältlich. Das ist ärgerlich bei einem Player, der an sich schon nicht gerade billig ist. Außerdem werden Untertitel bislang überhaupt nicht unterstützt. Echte Cineasten dürfte das nicht gerade begeistern.

Fast alle Funktionen des Geräts werden über den Touchscreen gesteuert. Archos hat zwar das Menüsystem seiner Player aus der Serie 4, zu der auch dieses Modell gehört, verbessert. Doch die Benutzerfreundlichkeit hinkt noch gehörig hinter der des Ipod her. Der Touchscreen lässt sich gut mit dem Griffel bedienen, reagiert aber auf Fingerdruck nicht besonders sensibel. Deshalb muss man häufig den Fingernagel benutzen, damit das Display einen Tastendruck registriert.

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