AKG K450: On-Ear-Kopfhörer für Audiophile zum Schnäppchenpreis
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AKG hat das neue Flagschiff seiner Mini-Reihe vorgestellt. Der K450 ist der Nachfolger des K416. Er überzeugt durch ein größeres Frequenzspektrum und ein optionales Bluetooth-Modul. Lediglich 99 Euro kostet das Klangwunder des österreichischen Herstellers.
Wer viel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann ein Lied davon singen. Schreiende Schulkinder, lautstark diskutierende Frauen, bellende Hunde, schreiende Babys. Gewöhnliche Ohrhörer sorgen da nur bei trommelfellschädigender Lautstärke für akustische Abschirmung. In-Ear-Stöpsel bieten bessere Isolation vom Lärm, aber nicht jeder hat gern Plastik im Gehörgang stecken. Komplett die Ohrmuschel bedeckende Kopfhörer schirmen meist am besten ab, sind aber sperrig. Gewöhnlich schneiden auch On-Ear-Kopfhörer, die auf dem Ohr selbst sitzen, bei der akustischen Dämmung nicht sonderlich gut ab. Der K450 von AKG liegt hier jedoch deutlich über dem Durchschnitt.
Design
Die Polster sitzen bequem auf den Ohren und schmiegen sich mit einem angenehmen Druck an. Für einen idealen Sitz sind die Ohrmuscheln drehbar aufgehängt. Der Bügel ist an der Unterseite gepolstert und bietet damit auch ein angenehmes Tragegefühl.
Der K450 ist zusammenfaltbar. Unmittelbar über den Lautsprechern befindet sich auf jeder Seite ein Gelenk, so dass sie sich nach innen klappen lassen. So schrumpft der Kopfhörer unterwegs auf die Größe von zwei Big-Pack-Zigarettenschachteln und passt bequem in jede Jackentasche. Im Lieferumfang befindet sich auch ein Transportetui. Dieses ist mit 16 mal 12 mal 5 Zentimetern jedoch schon mehr als doppelt so sperrig und findet nur in großen Taschen Platz.
Funktionsumfang
Ebenfalls dabei sind zwei Kabel mit den Längen 0,5 und 1,1 Meter. Für die Verbindung zum MP3-Player oder zum Handy in der Hose reicht das, für zu Hause ist es allerdings deutlich zu kurz. Wer den neuen AKG-Mini auch daheim nutzen will, der sollte sich also gleich ein Verlängerungskabel mitbestellen. Der Hersteller hat auch an Apple-Fans gedacht: Die Plastikummantelung des Steckers ist schlank und passt so in die enge Einfassung der iPhone-Buchsen. Auch ein Adapterkabel auf 2,5-Millimeter-Klinkenbuchsen und ein Adapterstecker auf 6,3-Millimeter-Buchsen sind dabei.
Ab März bietet AKG auch Freisprecheinrichtungen für den K450 an. Sowohl eine kabelgebundene als auch eine Bluetooth-Variante sind angekündigt. Letztere soll das Verbindungsprofil A2DP unterstützen und somit Musikstücke in Stereo von kompatiblen Handys und MP3-Playern abspielen. Preise stehen allerdings noch nicht fest.
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So urteilen die CNET-Leser (4)
Hi,
was ist besser AKG 450 & AKG K 172 HD ???
Gruss
Für Audiophile ist der K450 ganz bestimmt nichts. Er klingt vielleicht überdurchschnittlich gut für so einen kleinen Hörer, ist gegenüber dem günstigeren iGrado und sogar gegenüber dem nur 30 Euro teuren Koss Porta Pro aber deutlich schwächer bei Höhen, Mitten und Differenzierung. Sowohl Koss als auch iGrado klingen nicht so gequetscht wie der K450. Beide sind aber leider nicht als DJ-Hörer zu gebrauchen, weil sie keine abklappbaren Hörmuscheln haben - und der iGrado sogar einen Nackenbügel hat. Wer auf tollen Sound wert legt, sollte diese beiden mal probehören. Sie sind allerdings beide offen, also eher nicht geeignet, um sich selbst vom Außenlärm abzuschirmen oder um seine Mitmenschen vor dem eigenen schlechten Musikgeschmack zu schützen.
Hallo Dorian,
vielen Dank für das konstruktive Feedback. Leider hatten wir weder den iGrado noch den Koss Porta Pro im Test und können daher keinen Vergleich zu den beiden Modellen ziehen. Fakt ist, dass uns der derzeit für rund 60 Euro erhältliche K450 positiv überrascht hat.
Beste Grüße,
Stefan Möllenhoff, CNET.de
Würdet ihr den K450 für Bahnfahrten empfehlen, oder lieber einen anderen Kopfhörer von AKG, Bose oder Sennheiser? Ach und stimmt es, dass die Mitfahrer gezwungen sind mitzuhören?
Danke
Lukas