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2. September 2010

Samsung N310

Der koreanische Hersteller Samsung tritt mit seinem Netbook N310 außergewöhnlich selbstbewusst auf. Das Gerät kommt in auffälligen Farben, trägt einen dicken Schriftzug auf dem Displaydeckel und macht optisch einiges her. Allerdings ist es vergleichsweise teuer, obwohl seine Ausstattung nichts Besonderes zu bieten hat. Wir haben getestet, ob das N310 sein Geld wert ist.
  • Der koreanische Hersteller Samsung tritt mit seinem Netbook N310 außergewöhnlich selbstbewusst auf. Das Gerät kommt in auffälligen Farben, trägt einen dicken Schriftzug auf dem Displaydeckel und macht optisch einiges her. Allerdings ist es vergleichsweise teuer, obwohl seine Ausstattung nichts Besonderes zu bieten hat. Wir haben getestet, ob das N310 sein Geld wert ist.
  • Das Netbook N310 von Samsung kommt mit einer soliden Standardausstattung und kostet knapp 600 Euro. Für den hohen Preis ist wohl das Design des kleinen Rechners verantwortlich: Er ist in den vier abgebildeten Farben erhältlich und trägt einen großen Samsung-Schriftzug auf seinem Displaydeckel. Im Inneren des N310 sorgt ein Intel-Prozessor vom Typ Atom N270 mit 1,6 GHz für Rechenleistung. Der mit 800 MHz getaktete Arbeitsspeicher fasst 1 GByte. Als Betriebssystem installiert der Hersteller Windows XP Home vor.<br /><br />(<i>Alle Fotos: Samsung</i>)
  • Das Display des Netbooks misst 10,1 Zoll und löst die üblichen 1024 mal 600 Pixel auf. Die Helligkeit des Screens liegt bei 200 Candela pro Quadratmeter. Als Grafiklösung kommt der Intel-Chip GMA 950 mit maximal 384 MByte Shared Memory zum Einsatz. Im Bildschirmrahmen sitzen eine Webcam mit 1,3 Megapixeln sowie ein Mikrofon.
  • Die Tastatur besitzt eine antibakterielle Beschichtung. Darunter befindet sich ein Touchpad mit zwei Tasten und Scroll-Bereich. Daten speichert die eingebaute Festplatte mit einer Kapazität von 160 GByte und 5400 Umdrehungen pro Minute.
  • An der linken Seite des N310 bringt Samsung einen USB-Slot sowie einen Audioausgang und einen Mikrofoneingang an. Unter der Klappe befindet sich der Netzwerkanschluss. Das Netbook kommuniziert aber nicht nur via Kabel, sondern auch mittels WLAN nach 802.11 b/g oder über Bluetooth 2.0 inklusive EDR kabellos mit der Außenwelt.
Hersteller: Samsung
Preis: 490 EUR
+

Was uns gefällt

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einzigartiges Design

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ordentliches Display

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hervorragende Tastatur und Trackpad

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Was uns nicht gefällt

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schwache Akkuleistung

+

hoher Preis

Wir meinen:

Das außergewöhnliche Design des N310 sorgt dafür, dass man sich auf den ersten Blick in dieses Netbook verliebt. Auch die Bedienung klappt hervorragend. Allerdings ist das Gerät vergleichsweise teuer, obwohl es keine besonderen Ausstattungsmerkmale zu bieten hat. Darüber hinaus stört uns der schwache Akku.
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29. Juni 2009 | 14:13 Uhr

Design-Netbook Samsung N310: sexy, aber teuer

von Daniel Schräder, Patrick Wignall

Der koreanische Hersteller Samsung tritt mit seinem Netbook N310 außergewöhnlich selbstbewusst auf. Das Gerät kommt in auffälligen Farben, trägt einen dicken Schriftzug auf dem Displaydeckel und macht optisch einiges her. Allerdings ist es vergleichsweise teuer, obwohl seine Ausstattung nichts Besonderes zu bieten hat. Wir haben getestet, ob das N310 sein Geld wert ist.

Die Entwickler bei Samsung haben bereits bewiesen, dass sie tolle Netbooks bauen können. Das NC10 beispielsweise überzeugt mit einer überdurchschnittlichen Akkulaufzeit, das N110 hingegen ist mit einer hervorragenden Tastatur und einem guten Trackpad ausgestattet. Der Preis dafür ist allerdings hoch: Mit jeder Neuvorstellung haben die Koreaner an der Schraube gedreht. Der vorläufige Höhepunkt ist nun mit dem - zugegebenermaßen attraktiven - N310 erreicht: Fast 500 Euro müssen Käufer investieren. Die Gegenleistung ist rein optischer Natur, denn über besondere Ausstattungsmerkmale verfügt das Netbook nicht.

Design

Wir kommen also zum wichtigsten Punkt dieses neuen Netbooks: Seine Optik. Das N310 ist in drei Farben zu haben - orange, blau oder schwarz. Ignoriert man die letzte Farbe, sticht Samsung schon mal heraus aus der Masse der tragbaren Mini-Rechner. Die beiden anderen Farben sind knallig - dazu passt auch der auffällige Samsung-Schriftzug auf dem Deckel. Die Ecken und Kanten des N310 sind stark abgerundet. Dadurch wirkt das Netbook zwar etwas dick, aber es rutscht gut in den Rucksack und verhakt sich auch beim Rausziehen nicht in diversen Ladekabeln oder externen Mäusen.

Auch bei der Materialauswahl geht Samsung einen Sonderweg. Fingerabdruckaufnehmenden Hochglanzklavierlack gibt es hier nicht, stattdessen kommt ein deutlich rauerer, fast gummierter Kunststoff zum Einsatz. Er wirkt so, als würde er auch heftigere Einsätze problemlos wegstecken. Somit hat das N310 etwas von einem outdoortauglichen Toughbook - ohne aber gleich gar so schwer und klobig zu sein. Und schwimmen gehen sollte man mit ihm besser auch nicht.

Im Inneren wirkt das Netbook nicht so, als wäre es für harte Einsätze außerhalb von Biergärten oder ICE-Tischchen gedacht. Das 10,1 Zoll große Display ist rahmenlos von einer glänzenden Scheibe überzogen und erinnert so an die Optik der aktuellen MacBooks. Die Anzeige an sich ist erstklassig - sie leuchtet hell, löst die üblichen 1024 mal 600 Pixel auf und überzeugt vor allem bei der Darstellung von Farben. Sie sehen besser aus als auf allen anderen Netbooks, die wir bislang im Test hatten.

Ausstattung

Die Tastatur verdient ebenfalls ein Lob. Sie verfügt über die aktuell offensichtlich modernen, flachen Tasten mit Zwischenraum, die wir ebenfalls schon von den MacBooks kennen. Obwohl sie die Normgröße aufgrund des kleinen Gehäuses nicht ganz erreicht, tippt es sich wirklich hervorragend. Vergleichbares gilt auch für das Touchpad, das für ein Netbook angenehm groß ausfällt.

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