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2. September 2010

Asus Eee PC T91

EXZELLENT

8,0

von 10 Punkten

8,0 stars
Mit dem Eee PC T91 geht der Erfinder der Netbooks einen Schritt weiter: Asus verbaut auf einem Mini-Notebook mit 8,9-Zoll-Display einen Touchscreen. Doch nicht nur die Technik mach Lust auf mehr. Auch der Preis ist eine Kampfansage, soll doch die Miniaturversion des Tablet-PCs für 449 Euro zu haben sein. Unsere Kollegen in Amerika hatten den T91 bereits im Testlabor.
  • Mit dem Eee PC T91 geht der Erfinder der Netbooks einen Schritt weiter: Asus verbaut auf einem Mini-Notebook mit 8,9-Zoll-Display einen Touchscreen. Doch nicht nur die Technik mach Lust auf mehr. Auch der Preis ist eine Kampfansage, soll doch die Miniaturversion des Tablet-PCs für 449 Euro zu haben sein. Unsere Kollegen in Amerika hatten den T91 bereits im Testlabor.
  • Bei den Eee PCs tut sich nichts? Von wegen: Asus hat auf der CES ein 8,9-Zoll-Netbook vorgestellt, das es in sich hat.<br /><br />Das Display ist um 180 Grad drehbar und lässt sich auch verkehrt herum auf die Tastatur klappen. Dadurch wird das Gerät mit der Bezeichnung T91 zum Tablet-PC. Damit die Bedienung auch ohne Trackpad und Tastatur noch Spaß macht, verbaut Asus ein multitouchfähiges Touchscreen-Display.
  • In dem kompakten Gehäuse arbeitet eine Atom-Z520-CPU von Intel. Weitere Ausstattungsmerkmale sind WLAN nach IEEE 802.11n, GPS-Empfänger und TV-Tuner.<br /><br />Für uns in Deutschland eher uninteressant: Auch Wimax beherrscht das Asus-Netbook.
  • Auf dem Eee PC T91 läuft Windows XP. Gut, dass Asus den Netbook-Tablet-PC-Hybrid mit 1 GByte RAM ausstattet. Auch eine 160 GByte große Festplatte findet in dem Winzling Platz.
  • Trotz des aufwändigen Mechanismus, der den Bildschirm so beweglich macht, ist das Netbook nicht viel schwerer oder dicker als seine Geschwister mit 8,9 Zoll Bilddiagonale.
Hersteller: Asus
Preis: 449 EUR
+

Was uns gefällt

+

klein und leicht

+

attraktives Touchscreen-Interface

+

ordentliche Akkulaufzeit

+

Was uns nicht gefällt

+

langsamer Atom-Prozessor mit 1,33 GHz

+

wenig Speicherplatz auf der SSD-Platte

Wir meinen:

Mit der Kombination von Netbook und Touchscreen-Computer hat Asus ein gutes Händchen bewiesen. Diese Ehe hat Potential - das zeigt der T91 auf. Allerdings gibt es hier und da noch ein paar Kinderkrankheiten.
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16. Juli 2009 | 14:39 Uhr

Asus Eee PC T91 im Test: Netbook mit Touchscreen

von Daniel Schräder, Dan Ackerman

Mit dem Eee PC T91 geht der Erfinder der Netbooks einen Schritt weiter: Asus verbaut auf einem Mini-Notebook mit 8,9-Zoll-Display einen Touchscreen. Doch nicht nur die Technik mach Lust auf mehr. Auch der Preis ist eine Kampfansage, soll doch die Miniaturversion des Tablet-PCs für 449 Euro zu haben sein. Unsere Kollegen in Amerika hatten den T91 bereits im Testlabor.

Den ersten Blick auf den Touchscreen-Eee-PC konnten wir bereits im Januar auf der CES in Las Vegas erhaschen - und wir haben uns direkt verliebt. Denn die Kombination aus kostengünstigem Netbook und Touchscreen ist genial. Sieben Monate später ist das Produkt final und wirkt für einen ersten Versuch schon erstaunlich ausgereift. Der berührungsempfindliche Monitor ermöglicht einen komplett neuen Umgang mit dem mobilen Begleiter und ist eine angenehme Alternative zu den immer kleiner werdenden Touchpads.

Design und Ausstattung

Die Scharniertechnik des Monitors kommt uns bekannt vor. Die vor einigen Jahren mit großem Tamtam vorgestellten, aber leider weitgehend erfolglos gebliebenen Tablet-PCs hatten schon eine vergleichbare Klapp-Dreh-Technik. Das Display lässt sich hochklappen, um 180 Grad drehen und mit der berührungsempfindlichen Bildfläche oben wieder auf der Tastatur aufsetzen. Der Touchscreen reagiert auf den Finger oder den mitgelieferten Stylus. Dazu passend hat Asus eine entsprechende Oberfläche entwickelt, deren große Symbole sich perfekt für die Bedienung mit dem Finger eignen. Ganz so flott und cool wie zum Beispiel beim iPhone reagiert die Software aber nicht.

Wir freuen uns, dass Asus bei der Preisgestaltung nicht übers Ziel hinausgeschossen ist. 449 Euro für einen Mini-Tablet-PC sind eine Ansage, auch, wenn das Gerät nur ein vergleichsweise kleines 8,9-Zoll-Display zu bieten hat. Dafür muss der Hersteller aber offensichtlich hier und da einsparen - so kommt lediglich eine Atom-Z520-CPU mit 1,33 GHz zum Einsatz, während die meisten anderen Netbooks zumindest 1,6 GHz zu bieten haben. Wir finden es klasse, dass hier wieder ausschließlich Flash-Speicher verbaut ist. 16 GByte SSD-Speicher sind integriert, im Lieferumfang ist eine 16 GByte große SD-Karte enthalten - macht 32 GByte für Betriebssystem, Programme, Fotos und Musik. Das klingt nach wenig im Vergleich zu den ansonsten üblichen 160-GByte-Platten der meisten Netbooks. Aber es reicht locker aus, und außerdem ist ein Netbook ja ohnehin als Zweit-PC gedacht. Es gibt ja nicht einmal ein optisches Laufwerk.

Der Eee PC T91 wirkt winzig und leicht - sogar im Vergleich mit anderen Netbooks. Der Hauptgrund ist die selbst für dieses Umfeld kleine 8,9-Zoll-Anzeige. Die meisten derzeit erhältlichen Mini-Notebooks haben 10 oder sogar 11 Zoll große Displays. Selbstverständlich müssen Käufer von solchen Geräten mit Kompromissen leben: Tastatur und Touchpad schrumpfen mit dem Display mit. Dafür gibt es aber eben einen wirklich kleinen Begleiter. Der T91 ist sogar noch winziger als der erste Eee-PC 701 mit 7-Zoll-Display.

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