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3. September 2010

Alienware M11x (Dual Core)

EXZELLENT

9,2

von 10 Punkten

9,2 stars
Alienware ist seit jeher für unglaublich leistungsstarke PCs und Notebooks bekannt. Doch leider gab es - trotz vieler Versprechungen - bis dato kein Netbook des Herstellers zu kaufen. Das M11x ändert diesen Missstand. Wir haben getestet, ob es trotz seiner kleinen Abmessungen eine genauso überragende Leistung bietet wie seine großen Brüder.
  • Alienware ist seit jeher für unglaublich leistungsstarke PCs und Notebooks bekannt. Doch leider gab es - trotz vieler Versprechungen - bis dato kein Netbook des Herstellers zu kaufen. Das M11x ändert diesen Missstand. Wir haben getestet, ob es trotz seiner kleinen Abmessungen eine genauso überragende Leistung bietet wie seine großen Brüder.
Hersteller: Alienware
Preis: 800 EUR
+

Was uns gefällt

+

mörderisch schnell

+

gute Akkulaufzeit

+

hintergrundbeleuchtete Tastatur zum Spielen im Dunkeln

+

Was uns nicht gefällt

+

kein optisches Laufwerk

Wir meinen:

Das Alienware M11x ist klein genug, um es wie ein normales Netbook überallhin mitzunehmen. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Mini-Notebook bietet es allerdings gleichzeitig genug Leistung, um selbst viele ausgewachsene Konkurrenten zu überflügeln. Wer also nach einem kleinen, mobilen Rechner sucht, der für alles zu haben ist, liegt hier genau richtig.
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19. März 2010 | 17:20 Uhr

Alienware M11x: unfassbar schnelles Netbook

von Rory Reid, Pascal Poschenrieder

Alienware ist seit jeher für unglaublich leistungsstarke PCs und Notebooks bekannt. Doch leider gab es - trotz vieler Versprechungen - bis dato kein Netbook des Herstellers zu kaufen. Das M11x ändert diesen Missstand. Wir haben getestet, ob es trotz seiner kleinen Abmessungen eine genauso überragende Leistung bietet wie seine großen Brüder.

Vergesst die unheilvollen Vorhersagen für das Jahr 2012. Die Welt ist bereits implodiert. Sowohl Ferrari als auch Porsche bauen Hybrid-Autos, jemand hat ein Jetpack entwickelt, das wirklich fliegt und zu kaufen ist, und Alienware baut tatsächlich ein Netbook.

Allerdings handelt es sich beim M11x mit 11,6-Zoll-Display nicht um ein gewöhnliches Mini-Notebook. Stattdessen bietet es so viel Spiele- und Grafik-Leistung, wie es sich viele 15- und 17-Zoll-Konkurrenten nicht einmal erträumen. Das ganze paart Alienware mit einem angenehm kleinen Gehäuse. Das M11x ist in der Grundausstattung ab rund 800 Euro zu haben. Unser Testgerät, das nahezu maximal ausgestattet ist, kostet etwa 1200 Euro.

Design

Das M11x ist merklich größer als ein Durchschnittsnetbook. Es misst 28,6 mal 23,3 mal 3,3 Zentimeter und wiegt 2 Kilogramm. Dadurch ähnelt es eher einem gewöhnlichen ultraportablen Notebook als einem echten Netbook wie dem Eee PC von Asus.


An der rechten Seite des Gehäuses sitzen gleich zwei Kopfhöreranschlüsse. An den Ecken des M11x verbaut Alienware LED-Lichter, die Anwender in 19 verschiedenen Farben erstrahlen lassen können.

Obwohl das M11x vielleicht nicht ganz so klein wie ein normales Netbook ist, finden wir es keinesfalls riesig. Es passt zusammen mit seinem Netzteil problemlos in eine mittelgroße Laptop-Tasche und ist leicht genug, um es überallhin mitzunehmen. Zusammen mit seiner Gaming-Power macht es das zum perfekten Gerät für die nächste LAN-Party.

Das M11x mag zwar sehr portabel sein, trotzdem wird man es in freier Wildbahn wohl nie auf dem Schoß einer jungen Mutter antreffen. Nach typischer Alienware-Manier kommt es im aggressiven Look und verfügt über eine derart bunte Lichtanlage, dass selbst die ein oder andere Disco neidisch wird.

Die Beleuchtungen von Einschalter, Tastatur, linker und rechter vorderer Ecke des Gehäuses und den Status-LEDs über dem Keyboard ist separat in ihrer Farbe regelbar. Insgesamt enthält die Farbpalette 19 unterschiedliche Töne. Auch ein automatisches Durchwechseln von einigen Farben ist möglich. Das macht jedes M11x einzigartig. Jeder kann den Look seines Notebooks individuell an seinen Geschmack anpassen.

Ausstattung

Ein Vorteil der gegenüber einem normalen Netbook etwas größeren Abmessungen des M11x besteht darin, dass mehr Platz für Anschlüsse bleibt. An der rechten Seite des Geräts sitzen Mikrofoneingang, zwei USB-Ports und gleich zwei Kopfhörerausgänge. So können Käufer zwei Klangschalen anstöpseln und mit einem Kumpel Musik hören oder einen Film ansehen, ohne jemanden zu stören.

Auch auf der gegenüberliegenden Seite finden sich reichlich Ports. Alienware verbaut gleich drei Videoausgänge: VGA, HDMI und DisplayPort. Außerdem gibt es eine dritte USB-Buchse, eine Ethernet-Schnittstelle, einen 4-Pin-FireWire-Port und einen Memory-Card-Leser. Ein SIM-Kartenslot fehlt ebenfalls nicht. Wer hier seine eigene UMTS-Karte einschiebt, surft überall mobil im Internet - zumindest theoretisch. Denn Alienware verbaut momentan noch kein UMTS-Modem. Dieses wird es aber in wenigen Monaten als Extra geben.

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