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24. Mai 2012

Nintendo Wii Fit

Nintendo hat mit seiner Konsole Wii bereits vor einem Jahr die Spielewelt auf den Kopf gestellt. Dank Wii Sports stehen plötzlich Jung und Alt vor dem Fernseher und fuchteln wild und begeistert mit den Armen, um um die Wette zu golfen, zu bowlen oder zu boxen. Nun gibt es mit der Wii Fit die erste offizielle Erweiterung. Sie ist dazu geschaffen, Gleichgewicht und Haltung zu trainieren. Ob diese Idee den ersten Wii-Erfolg wiederholen kann, verrät der Test.
  • Nintendo hat mit seiner Konsole Wii bereits vor einem Jahr die Spielewelt auf den Kopf gestellt. Dank Wii Sports stehen plötzlich Jung und Alt vor dem Fernseher und fuchteln wild und begeistert mit den Armen, um um die Wette zu golfen, zu bowlen oder zu boxen. Nun gibt es mit der Wii Fit die erste offizielle Erweiterung. Sie ist dazu geschaffen, Gleichgewicht und Haltung zu trainieren. Ob diese Idee den ersten Wii-Erfolg wiederholen kann, verrät der Test.
  • Nintendo hat mit der Wii eine Konsole auf den Markt gebracht, die sich grundlegend von allen Konkurrenten unterscheidet. Statt der Grafik steht der Spielspaß im Vordergrund. Dafür hat sich der Hersteller einiges einfallen lassen. Ein Beispiel sind die kabellosen Controller namens Wiimote, die auf Bewegungen des Spielers reagieren.<br /><br />Der neuste Streich des Hersteller heißt Wii Fit. Dabei handelt es sich um ein Spielepaket mit einen Controller, auf den sich der Spieler stellt, um diverse Bewegungen auszuführen.
  • Das Balance Bord misst mit diversen Sensoren, wie sich das Gewicht des Benutzers verteilt, und kann so die Körperhaltung berechnen.
  • Neben Gymnastikübungen eigent sich das Balance Bord beispielsweise auch für Liegestützen.
  • In diesem Spiel des Wii-Fit-Pakets geht es darum, möglichst lange beim virtuellen Hula-Hoop ohne Reifen durchzuhalten.
Hersteller: Nintendo
Preis: 89 Euro
+

Was uns gefällt

+

witzige Spielidee

+

einfach zu handhaben

+

sportliche Aktivität

+

Was uns nicht gefällt

+

kein Wettkampf-Modus

+

nicht für den mobilen Einsatz geeignet

Wir meinen:

Wii Fit treibt Bewegungsmuffel runter vom Sofa. Selbst wer Turnen bislang wenig abgewinnen konnte, wird sich wahrscheinlich bald nicht mehr von seinem Personal Trainer und den Balance-Spielen losreißen können. Suchtfaktor: hoch! Schade nur, dass sich Wii Fit nicht mit zum Badesee nehmen lässt.
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21. Mai 2008 | 00:00 Uhr

Sport im Wohnzimmer: Nintendo Wii Fit

von Yvonne Göpfert

Nintendo hat mit seiner Konsole Wii bereits vor einem Jahr die Spielewelt auf den Kopf gestellt. Dank Wii Sports stehen plötzlich Jung und Alt vor dem Fernseher und fuchteln wild und begeistert mit den Armen, um um die Wette zu golfen, zu bowlen oder zu boxen. Nun gibt es mit der Wii Fit die erste offizielle Erweiterung. Sie ist dazu geschaffen, Gleichgewicht und Haltung zu trainieren. Ob diese Idee den ersten Wii-Erfolg wiederholen kann, verrät der Test.

Sonnengruß und Baum: Nintendos Wii Fit greift klassische Yoga-Figuren zum Nachturnen auf. Ein persönlicher Trainer steht zur Seite und sagt, was zu tun ist. Doch die Wii Fit - eine Mischung aus Computerspiel und Fitnesstrainer für zuhause - bietet noch mehr. Darunter sind Hochseiltanz, Ski-Slalom und Schanzensprung – um nur ein paar der unterhaltsamen Balancespiele zu nennen. Alle Übungen haben ein Ziel: die Haltung und den Gleichgewichtssinn zu verbessern. Und nebenbei vielleicht auch noch den Body-Mass-Index...

Design und Spielidee

Das 52 mal 32 Zentimeter große Balance-Board ist das Herzstück für alle Gleichgewichtsspiele und Yogaübungen. Es handelt sich dabei um ein etwa 10 Zentimeter hohes, flaches, weißes Plastikbrett, einer Badezimmerwaage nicht unähnlich, das mit Drucksensoren nur so gespickt ist. Sie messen den Körperschwerpunkt - per Gewichtsverlagerung wird das Spielgeschehen gesteuert. Damit Wii Fit funktioniert, braucht der Nutzer erst mal die Spielkonsole Wii, die er an einen Fernseher anschließt oder mit einem Beamer verbindet. Dann koppelt er das Zubehör - kabellos und damit ohne Stolperfalle.

Wer nun denkt, dass er gleich lospowern kann, sobald Wii und Balance Board miteinander verbunden sind, hat sich leider getäuscht. Denn es geht ja um seriöse Fitness. Also muss der Wii-Freund sich erst einmal eine Lobeshymne auf körperliche Leistungsfähigkeit durchlesen. Doch dann wird es ernst: Bei der Registrierung wird nach dem Geburtsdatum und Größe gefragt, und die Wii berechnet das Körpergewicht sowie den Body Mass Index (BMI). In der Gruppe kommt es hier regelmäßig zu allgemeinem Gelächter, denn die Wii Fit deckt bislang gut vor Freunden versteckt geglaubte Fettpölsterchen schonungslos auf. Nachdem nun schon jeder weiß, dass man kurz vor dem metabolischen Syndrom steht und bald einen Herzinfarkt erleiden wird, legt die Wii Fit nochmal nach und berechnet mit Hilfe eines Balance-Tests das biologische Alter. Auch hier wieder Schmunzeln in der Runde. Nun überredet die Wii Fit noch zum Abnehmen. Doch wehe, wer zu viele Kilos pro Woche verlieren will – das heliumgeschwängerte Piepse-Stimmchen der Wii Fit mahnt sofort, sich realistische Ziele zu setzen. Die integrierte Kalenderfunktion erlaubt es, die Entwicklung zu verfolgen und zu kontrollieren.

Dann geht es endlich los. Qual der Wahl: Mit was soll man nur anfangen - Balance, Yoga, Aerobic oder doch lieber Muskelaufbau? Bei Yoga geht es um Gleichgewichts- und Streckübungen in den traditionellen Figuren wie Baum, Kobra oder Sonnengruß. Muskelübungen sollen mit Hilfe von Liegestützen, Rudern und ähnlichen Klassikern der westlichen Sportwelt zu mehr Bizeps und einem formvollendeten Sixpack verhelfen. Hinter Balancespiele verstecken sich verschiedene Geschicklichkeitsübungen vom Pinguin-Picknick über Seiltanz bis zum Kugelroulette. Und in Aerobic ist Konditionstraining mit Rhythmus-Boxen oder Jogging im Angebot. Dabei verzichtet die Wii auch schon mal auf das Balance-Board.

Um die Balance zu kontrollieren, zeigt ein kleines Kästchen, wo sich der eigene Körperschwerpunkt während der Übung gerade befindet und wo er eigentlich ergonomisch korrekt liegen sollte. Ziel ist es natürlich, den persönlichen Ist-Punkt an den Soll-Punkt anzunähern. Das funktioniert durch leichtes Anspannen der Muskeln beziehungsweise durch eine leichte Gewichtsverlagerung. Wer häufiger spielt beziehungsweise trainiert, wird merken, dass sich hier tatsächlich Verbesserungen einstellen.

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