2. September 2010

Aiptek Mona Lisa

EXZELLENT

7,6

von 10 Punkten

7,6 stars
Der digitale Bilderrahmen Mona Lisa von Aiptek kommt mit 8-Zoll-Display und ordentlichem Funktionsumfang. Zudem hat er anderen Modellen etwas voraus: Mit einer eingebauten 5-Megapixel-Kamera digitalisiert der 199 Euro teure Rahmen Fotos aus Papier. So sichern Käufer ihre alten Bilder schnell und einfach auf dem Flash-Speicher des Rahmens oder ihrer Festplatte.
  • Der digitale Bilderrahmen Mona Lisa von Aiptek kommt mit 8-Zoll-Display und ordentlichem Funktionsumfang. Zudem hat er anderen Modellen etwas voraus: Mit einer eingebauten 5-Megapixel-Kamera digitalisiert der 199 Euro teure Rahmen Fotos aus Papier. So sichern Käufer ihre alten Bilder schnell und einfach auf dem Flash-Speicher des Rahmens oder ihrer Festplatte.
  • Aiptek stellt auf der IFA 2008 in Berlin ein völlig neues Konzept für digitale Bilderrahmen vor. Das Gerät namens Mona Lisa stellt im Gegensatz zu gewöhnlichen Rahmen nicht nur digitale Fotos dar. Stattdessen ist Mona Lisa in der Lage, analoge Papierfotos automatisch zu digitalisieren.<br /><br />(Alle Fotos: Aiptek)
  • Der Rahmen verfügt über einen ausklappbaren Standfuß mit integriertem Halter für die Aufnahme von alten Fotos im Format 10 mal 15 Zentimeter. Zusätzlich baut Aiptek auf der Rückseite von Mona Lisa eine Digitalkamera mit einer Auflösung von 5 Megapixeln und Autofokus ein. Liegt ein Foto in der Halterung, schießt das Gerät ein digitales Bild mit wahlweise 3 oder 5 Megapixeln.
  • Mit digitalen Daten vorsorgt sich der Rahmen mittels USB-2.0-Schnittstelle oder über im Kartenslot eingelegte SD-, MMC- oder MS Pro-Karten mit einer Kapazität von maximal 8 GByte. Der interne Speicher von Mona Lisa fasst 1 GByte. Zusätzlich verbaut Aiptek eine USB-Buchse zum Anstecken von Speichersticks.
  • Für die Stromversorgung liefert der Hersteller ein Netzteil mit. Aber auch ein Lithium-Ionen-Akku für den kabellosen Betrieb ist an Bord. Die Steuerung von Slideshows, Effekten, Uhr, Kalender und Alarm-Modus funktioniert entweder über die Tasten am Rahmen oder über die mitgelieferte Fernbedienung.
Hersteller: Aiptek
Preis: 199 EUR
+

Was uns gefällt

+

eingebaute 5-Megapixel-Kamera

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gutes Display

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einfache Bedienung

+

Speicherkartenslot

+

USB-Buchse zum Anstecken von Sticks

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Was uns nicht gefällt

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gibt nur JPEG-Dateien wieder

+

kein WLAN

+

Displayschutz aus Plexiglas spiegelt stark

Wir meinen:

Der Aiptek Mona Lisa besticht durch seine eingebaute Kamera, die alte Fotos ohne großen Aufwand und mit erstaunlich guter Qualität digitalisiert. Außerdem ist der Kaufpreis von 199 Euro für den Rahmen mit 8-Zoll-Display mehr als fair. Wäre jetzt noch WLAN an Bord und ein schickerer Wechselrahmen aus einem edlen Materialien wie Holz oder Metall im Lieferumfang, würde alles für den Namensvetter von Leonardo da Vincis Meisterwerk sprechen.
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10. Oktober 2008 | 14:11 Uhr

Aiptek Mona Lisa: Bilderrahmen digitalisiert alte Fotos

von Pascal Poschenrieder

Der digitale Bilderrahmen Mona Lisa von Aiptek kommt mit 8-Zoll-Display und ordentlichem Funktionsumfang. Zudem hat er anderen Modellen etwas voraus: Mit einer eingebauten 5-Megapixel-Kamera digitalisiert der 199 Euro teure Rahmen Fotos aus Papier. So sichern Käufer ihre alten Bilder schnell und einfach auf dem Flash-Speicher des Rahmens oder ihrer Festplatte.

Digitale Bilderrahmen haben den gewöhnlichen Holz- oder Plastik-Modellen von Oma einiges voraus. Sie zeigen nicht nur ein Bild, sondern so viele, wie in den Speicher passen. Außerdem haben die eingebauten Displays eine Hintergrundbeleuchtung, wodurch die Fotos auch in dunklen Räumen wunderbar zu erkennen sind. Ein weiteres Plus ist der Mehrwert vieler Rahmen: So zeigt der 199 Euro teure Mona Lisa von Aiptek nicht nur Bilder an, sondern dient auch als Wecker.

Das wahre Highlight des Mona Lisa ist aber nicht seine Weckfunktion. Der auf der IFA 2008 vorgestellte Rahmen kommt als erster mit einer integrierten Kamera, die auch Omas alte Fotos ins digitale Zeitalter holt.

Design

Von edlen Materialien kann beim 27 mal 18 mal 3 Zentimeter großen Mona Lisa leider nicht die Rede sein. Stattdessen beherrscht Plastik sein Gehäusedesign. Trotzdem wirkt er nicht billig. Maßgeblich daran beteiligt sind passende Spaltmaße und klare Linien.

Von vorne betrachtet dominiert der graue Plastikrahmen um das 16:9-Display. Aiptek vermeidet hier eine glatte Oberfläche. Dadurch hebt das Grau sich vom Plexiglas über dem Display für den Betrachter stärker ab. Für ein subjektiv höheres Kontrastverhältnis des Screens verpasst ihm der Hersteller einen schwarzen Rand. Über dem Display sitzt der ebenfalls schwarze Infrarotempfänger für die mitgelieferte Fernbedienung.

Von den Bedienelementen sind von vorne nur zwei Knöpfe zu sehen. Sie sitzen in den unteren beiden Ecken des grauen Plastikrahmens. Serienmäßig sind sie mit blauen LEDs beleuchtet. Wer es dezenter will, kann den blauen Schimmer per Menü ausschalten.

Die Rückseite ist komplett in Schwarz gehalten. Lediglich die rechts und links verbauten Bedienelemente sind silbern lackiert. Wer von hinten auf den Bilderrahmen blickt, findet links oben einen im Gehäuse versenkten Anschluss für USB-Speichermedien. Darunter verbaut Aiptek Exit- und Menü-Knopf. Rechs finden Fotofans untereinander Copy-Taste, Delete-Button und ein Steuerkreuz für die Navigation.

In der Mitte erhebt sich eine kleine "Anhöhe". Der Hersteller rundet ihre Kanten ab, wodurch die etwa 1,5 Zentimeter mehr Dicke nicht so stark auffallen. In der Mitte des dickeren Bereiches sitzt die 5-Megapixel-Kamera. Rechts und links von ihr sind zwei Lautsprecher zu erkennen. Darüber befinden sich Einschalter, Status-LED sowie der Lautstärkeregler. Unter der Kamera verbirgt sich der Akku hinter einer kleinen Klappe. Am unteren Rand des Rahmens hat der erhöhte Bereich eine längliche Aussparung. Dort legen Fotografen die Speicherkarte ihrer Kamera ein und verbinden den Bilderrahmen via Mini-USB-Port mit dem mitgelieferten Netzteil oder dem Computer. Außerdem können sie hier einen kleinen Standfuß herausziehen, der den Rahmen vor dem Umfallen bewahrt.


Der Hersteller hat einen Fotohalter entwickelt, der das Digitalisieren von Bildern erleichtert.

Für das Positionieren von Bildern vor der Kamera hat der Hersteller einen Standfuß mit Fotohalter entwickelt. Beim Auspacken macht er einen wackligen Eindruck. Die Plastikplatte, die bis zu 10 mal 15 Zentimeter große Bilder hält, verbindet ein klappbarer zweiteiliger Arm mit dem Rahmen. Nach seinem Ausfahren bringen Anwender ihn durch Drehen um eine viertel Umdrehung an der Linse an. Hängt er einmal dort, wackelt er gleich viel weniger und wirkt recht solide.

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