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24. Mai 2012

Logitech Anywhere Mouse MX

EXZELLENT

7,7

von 10 Punkten

7,7 stars
Mit seiner Anywhere Mouse MX hat Logitech nun eine mobile Maus vorgestellt, die auch auf einem Untergrund aus Glas problemlos funktionieren soll. Zudem bietet der portable Begleiter eine Technologie, die laut Hersteller die Verbindung mehrerer kabelloser Peripheriegeräte mit nur einem USB-Empfänger ermöglicht. Wir haben getestet, ob das Gerät so arbeitet, wie es Logitech verspricht.
  • Mit seiner Anywhere Mouse MX hat Logitech nun eine mobile Maus vorgestellt, die auch auf einem Untergrund aus Glas problemlos funktionieren soll. Zudem bietet der portable Begleiter eine Technologie, die laut Hersteller die Verbindung mehrerer kabelloser Peripheriegeräte mit nur einem USB-Empfänger ermöglicht. Wir haben getestet, ob das Gerät so arbeitet, wie es Logitech verspricht.
Hersteller: Logitech
Preis: 60 EUR
+

Was uns gefällt

+

Darkfield-Technologie funktioniert auf fast allen Oberflächen, auch auf Glas

+

Universalempfänger verbindet sich einfach mit Logitech-Geräten

+

Einschalttaste spart Akku

+

läuft mit nur einer AA-Batterie

+

Was uns nicht gefällt

+

teurer als andere mobile Mäuse

+

Scrollrad arbeitet in vertikaler Richtung etwas ungenau

Wir meinen:

Die Logitech-Maus Anywhere Mouse MX hat einen Unifying-Empfänger zum Verbinden mehrerer Gerät und die Darkfield-Technologie für den Betrieb auf Glasoberflächen an Bord. Trotzdem ist ein Preis von 60 Euro für eine portable Maus unserer Meinung nach zu hoch - besonders da die Wireless Mobile Mouse 4000 von Microsoft weniger als die Hälfte kostet und genauso gut funktioniert.
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13. Januar 2010 | 13:00 Uhr

Logitech Anywhere Mouse MX: gute aber teure Maus

von Pascal Poschenrieder, Justin Yu

Mit seiner Anywhere Mouse MX hat Logitech nun eine mobile Maus vorgestellt, die auch auf einem Untergrund aus Glas problemlos funktionieren soll. Zudem bietet der portable Begleiter eine Technologie, die laut Hersteller die Verbindung mehrerer kabelloser Peripheriegeräte mit nur einem USB-Empfänger ermöglicht. Wir haben getestet, ob das Gerät so arbeitet, wie es Logitech verspricht.

Um nicht hinter Microsoft und mit seiner Blue-Track-Lasertechnologie zurückzufallen, hat Logitech vor kurzem die Anywhere Mouse MX mit dem neuen Darkfield-Lasersensor vorgestellt. Darkfield funktioniert auf nahezu jedem Untergrund, inklusive nicht verspiegeltem Glas, eine Oberfläche, mit der Microsofts Modelle nicht zurechtkommen. Außerdem nutzt die Maus die Unifying-Technologie des Herstellers. Sie erlaubt das Verbinden von bis zu sechs Logitech-Peripheriegeräten wie Mäusen und Tastaturen mit nur einem USB-Empfänger. Diese beiden Features erhöhen den Praxisnutzen der Anywhere Mouse enorm. Dennoch, mit einem Preis von rund 60 Euro ist das Gerät nicht gerade ein Schnäppchen. Schließlich kostet Microsofts Wireless Mobile Mouse 4000 nur rund 25 Euro und funktioniert auf fast jedem Untergrund genauso gut.

Komfortabel und klein

Die Anywhere Mouse ist im Gegensatz zu Logitechs Performance Mouse MX für den mobilen Einsatz konzipiert. Sie unterscheidet sich daher in einigen wichtigen Punkten von ihrem großen Bruder. Zum einen ist das Gerät kleiner und passt dadurch besser in die Laptop-Tasche. Zum anderen hat das Gehäuse der Maus nicht das skulpturartige Gehäuse der Performance-Variante, sondern ist symmetrisch. Dadurch eignet sie sich sowohl für Links- als auch für Rechtshänder - auch wenn Linkshänder eventuelle etwas Probleme mit den beiden Tasten an der linken Seite des Eingabegeräts haben werden. Alles in allem lässt sich die Anywhere Mouse sehr komfortabel bedienen. Sie liegt gut in der Hand und ist mit einer rauen Oberfläche versehen, was bei schnellen Bewegungen ein Rutschen verhindert.

Das Scrollrad sitzt zwischen linker und rechter Maustaste. Es lässt sich nicht nur drehen, sondern auch seitlich drücken. Wer von Oben auf das Rädchen drückt, wechselt zwischen einem stufenweisen und einem freien Drehmodus. Der Knopf direkt unter dem Rad dient zum Aufrufen des Flip-3D-Modus von Windows Vista, der die geöffneten Fenster hintereinander in einer dreidimensionalen Ansicht anzeigt. Wie bei vielen Mäusen ist auch ein völlig freies Belegen aller Tasten möglich. Dazu liefert Logitech die Software SetPoint 4.8 mit.

Erkennungsfreudig

Auf der Unterseite der Maus sitzen der Darkfield-Lasersensor und ein Power-Schalter zum Akkusparen, wenn die Maus nicht benutzt wird. Nach dem Testen der Maus auf zahlreichen Untergründen, inklusive verspiegeltem Glas, Teppichboden und einer alten Jeans, sind wir von der Darkfield-Technik überzeugt. Sie funktioniert wirklich auf jeder Oberfläche - und zwar absolut präzise.

Die Anywhere Mouse bezieht ihren Strom aus zwei mitgelieferten AA-Batterien. Wiederaufladbare Akkus unterstützt sie nicht. Allerdings sollen die Alkali-Batterien 15 Monate durchhalten. Möglich macht das ein Modus namens Smart Sleep, der den Energieverbrauch automatisch senkt, wenn die Maus lange inaktiv ist. Ein weiteres Feature, das Logitech gar nicht bewirbt, ist die Möglichkeit, die Maus mit nur einer Batterie zu betreiben. Das ist besonders dann praktisch, wenn die Batterien leer sind und nur ein Ersatzstromspeicher zur Hand ist.

Wer neben der Maus noch ein anderes Peripheriegerät von Logitech besitzt, wird sich über den Unifying-Empfänger freuen. Diese neue Technologie ermöglicht die Nutzung von bis zu sechs kompatiblen Mäusen oder Tastaturen über lediglich einen USB-Port. Da jedes derartige Gerät einen eigenen Empfänger mitbringt, können Käufer gleich mehrere Computer mit Receivern versorgen und ihre Eingabegeräte ohne Umstecken an allen Rechnern verwenden. Zudem bleiben durch die Technik mehr USB-Ports frei. Wer den winzigen USB-Empfänger jemals absteckt, kann ihn in einem Fach auf der Unterseite der Maus verstauen.

Logitech legt dem Lieferumfang keine Software von Drittanbietern bei. Allerdings gibt der Hersteller dafür zur Maus die SetPoint-Software für Windows und Mac OS X dazu, die sowohl ein seitenweises Scrollen, als auch ein freies Belegen der mittleren Taste erlaubt.

Fazit

Die Logitech Anywhere Mouse MX ist arbeitet zuverlässig. Außerdem liegt sie komfortabel in der Hand und bietet frei belegbare Tasten. Ob einem das allerdings wirklich 60 Euro wert ist, steht auf einem anderen Blatt.

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