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24. Mai 2012

Griffin Helo TC

SEHR GUT

8,0

von 10 Punkten

8,0 stars
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Der iPhone-Zubehör-Hersteller Griffin steigt in die Luftfahrt  ein - und bringt mit dem Helo TC seinen ersten Modellhubschrauber. Selbstverständlich ist im Lieferumfang keine Billigfunke enthalten, sondern ein Adapter für den Anschluss ans iPhone - und die Steuerung erfolgt durch Schwenken und Neigen des Handys oder mittels eines virtuellen Joysticks. Wir haben getestet, ob das funktioniert.
  • Der iPhone-Zubehör-Hersteller Griffin steigt in die Luftfahrt  ein - und bringt mit dem Helo TC seinen ersten Modellhubschrauber. Selbstverständlich ist im Lieferumfang keine Billigfunke enthalten, sondern ein Adapter für den Anschluss ans iPhone - und die Steuerung erfolgt durch Schwenken und Neigen des Handys oder mittels eines virtuellen Joysticks. Wir haben getestet, ob das funktioniert.
  • iPhone eindocken, mit der Kopfhörerbuchse verbinden, die kostenlose Helo-TC-App herunterladen - und los geht's.
  • Der Lieferumfang: USB-Ladeadapter, Heli, Infrarot-Dock für das iPhone sowie Ersatzrotoren.
  • Die gegenläufigen Rotoren sorgen in Kombination mit der Elektronik an Bord des Helis für ein eigenstabiles Flugverhalten.
  • Der Aufbau besteht größtenteils aus Metall und ist verschraubt - damit lässt sich der Heli im Notfall reparieren. Jetzt fehlen nur noch die - immerhin angekündigten - Ersatzteile.
Hersteller: Griffin
Preis: 50 EUR
+

Was uns gefällt

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iPhone-Steuerung ist cool

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überraschend gutmütiges Flugverhalten in der Luft

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Preis geht in Ordnung

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wird per USB nachgeladen

+

Testgerät hat dutzende Abstürze überstanden

+

Was uns nicht gefällt

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schwieriges Flugverhalten beim Start

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Ersatzteile angekündigt, aber noch nicht verfügbar

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iPhone-Steuerung hat abgesehen vom Coolness-Faktor wenig Vorteile

Wir meinen:

Der Griffin Helo TC ist ein Modellhubschrauber mit iPhone-Steuerung - allein das ist schon cool. Dazu kommen noch überraschend gute Flugeigenschaften und ein stabiler Aufbau, der die ersten hundert Abstürze während der Lernphase des Piloten übersteht. Jetzt fehlt nur noch die funktionierende Ersatzteilversorgung.
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18. November 2011 | 19:44 Uhr

Modell-Hubschrauber mit iPhone-Steuerung im Test: Griffin Helo TC

von Daniel Schräder
Tags: gadget, iphone

Der iPhone-Zubehör-Hersteller Griffin steigt in die Luftfahrt ein - und bringt mit dem Helo TC seinen ersten Modellhubschrauber. Selbstverständlich ist im Lieferumfang keine Billigfunke enthalten, sondern ein Adapter für den Anschluss ans iPhone - und die Steuerung erfolgt durch Schwenken und Neigen des Handys oder mittels eines virtuellen Joysticks. Wir haben getestet, ob das funktioniert.

Seit einigen Jahren boomt der Markt der günstigen Flugmodelle - und die Hersteller überlegen sich immer neue Spielereien, die ihr Produkt besser machen als das der Konkurrenz. Griffin, vor allem bekannt als der Hersteller des UKW-Transmitters iTrip für den iPod, bleibt dabei bei seinen Leisten und legt dem Hubschrauber iPhone-Zubehör bei, das aus dem Apple-Handy eine Fernsteuerung macht. Allein das ist schon einen Blick wert.

Design

Der Hubschrauber selbst ist - typisch für seine Preisklasse - nicht gerade einem Vorbild in Originalgröße nachempfunden, sondern eher funktional gestaltet. Die "Kabine" besteht aus einem Stück Kunststoff im Look eines Kampfhubschraubers - weitgehend mattschwarz, aber anstelle einer Cockpitscheibe kommt glänzend schwarzes Plastik zum Einsatz. Das sieht ganz ansprechend aus, ist aber nichts Besonderes.

Dahinter kommt - Überraschung - Metall zum Vorschein. Das komplette Chassis des Helis ist aus miteinander verschraubten Blechteilen gefertigt, nur die Bodenplatte besteht noch aus schwarzem Kunststoff. Auch die Kufen und das Gestänge zum Heckrotor sind aus Metallrohren gefertigt. Nur bei den Verbindern kommt wieder Plastik zum Einsatz. Nicht nur, weil es billiger ist, sondern auch, weil es nachgibt. Alte Flugmodellbauerweisheit: Was flexibel ist, bricht nicht so schnell.

Die Hauptrotoren sind wieder aus schwarzem Plastik gefertigt - und flexibel aufgehängt. Es gibt insgesamt vier davon, die jeweils in Paaren gegenläufig rotieren. Das sogenannte Koaxialrotorprinzip gleicht das Drehmoment aus, und es ist kein Heckrotor nötig, damit sich der Hubschrauber nicht um die eigene Achse dreht. Einen Heckrotor gibt es trotzdem, er steht aber nicht zur Seite, sondern blickt nach oben. Damit steuert er die Nick-Bewegung des Modells, drückt es also je nach Drehrichtung mit der Front nach oben oder unten - um zu beschleunigen, zu bremsen oder einen Rückwärtsflug zu ermöglichen. Solange der Heli im Raum steht, bewegt sich auch der Heckrotor nicht.

Rundum befinden sich insgesamt vier Leuchtdioden, die in verschiedenen Farben blinken. Dazu gibt es noch eine weiße LED an der Front. Damit sind auch Flüge in der Dunkelheit möglich. Wer das Geblinke kitschig findet, kann es jederzeit über eine Taste in der App abschalten.

Fernsteuerung

Anstelle einer klassischen Fernbedienung für günstige Modellhubschrauber packt Griffin eine iPhone-Halterung im Gamepad-Look in den Karton. Hier wird das Apple-Handy eingedockt und von einer Anti-Rutsch-Matte auf der Unterseite und zwei Gummi-Haken oben mehr oder weniger gut in Position gehalten. Die Verbindung übernimmt ein einfaches Klinke-Kabel, dass in die Kopfhörerbuchse des Smartphones gesteckt wird.

Auf der Oberseite befinden sich vier Infrarot-LEDs unter einer Schutzhaube aus transparentem Kunststoff. Die Rückseite hat, wie ein Gamepad, links und rechts zwei Ausbeulungen, in denen insgesamt vier AAA-Batterien ihren Platz finden. Mittig aus der Rückseite ragt das circa zehn Zentimeter lange Kabel hervor, das problemlos zum entsprechenden Anschluss des iPhones geführt werden kann - egal, wierum der Nutzer das Handy "eindockt". Theoretisch würde hier wohl auch jedes Android-Smartphone passen und funktionieren, aber zumindest derzeit mangelt es noch an der App.

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