ANZEIGE
ANZEIGE
24. Mai 2012

Weltbild (Trekstor) eBook Reader 3.0

GUT

6,9

von 10 Punkten

6,9 stars
Einer für alle: Das ist das Ziel von Hugendubel und Weltbild. Jeder soll sich einen E-Reader leisten können. Tatsächlich ist der von Trekstor produzierte eBook Reader 3.0 das derzeit günstigste Gerät am Markt. Wir haben ihn ausführlich getestet.
  • Einer für alle: Das ist das Ziel von Hugendubel und Weltbild. Jeder soll sich einen E-Reader leisten können. Tatsächlich ist der von Trekstor produzierte eBook Reader 3.0 das derzeit günstigste Gerät am Markt. Wir haben ihn ausführlich getestet.
  • Dank Farbdisplay sind auch Zeichnungen auf dem Weltbild-Reader hübsch anzusehen. Eine höhere Auflösung wäre dennoch wünschenswert.
  • Neben eBooks zeigt das Gerät auch Fotos an und gibt Musik und Hörbücher wieder.
Hersteller: Trekstor
Preis: 60 EUR
+

Was uns gefällt

+

günstiger Preis

+

unterstützt viele eBook-Dateiformate inklusive PDF

+

fühlt sich wertig an

+

mattes Farbdisplay

+

relativ kratzfester Bildschirm

+

Was uns nicht gefällt

+

mäßiges Dispay mit niedriger Auflösung

+

kein WLAN

+

träge Reaktionen

+

miese Akkulaufzeit

Wir meinen:

Mit dem eBook Reader 3.0 wollen Weltbild und Hugendubel das elektronische Lesen für alle erschwinglich machen. Zwar ist das Gerät mit 60 Euro wirklich günstig, bei Firmware, Display und Bedienung wurden aber in mehrerlei Hinsicht Abstriche gemacht. Wer damit leben kann, ist mit dem Weltbild-Reader gut bedient.
Fanden Sie diesen Testbericht nützlich?
  15 von 18 Lesern fanden diesen Testbericht nützlich.
16. Dezember 2011 | 15:13 Uhr

Günstig oder billig? Weltbild eBook Reader 3.0 für 60 Euro im Test

von Anita Klingler

Einer für alle: Das ist das Ziel von Hugendubel und Weltbild. Jeder soll sich einen E-Reader leisten können. Tatsächlich ist der von Trekstor produzierte eBook Reader 3.0 das derzeit günstigste Gerät am Markt. Wir haben ihn ausführlich getestet.

Amazon macht der Konkurrenz die Hölle heiß: Nicht nur soll sich sein Tablet Kindle Fire in den USA verkaufen wie hierzulande der Glühwein, sondern auch eine deutschsprachige Version des Kindle hat der Onlinehändler mittlerweile am Start. Während Thalia und Medion mit dem 139 Euro teuren Oyo mäßige Erfolge feiern, versuchen Weltbild und Hugendubel, mit einem unschlagbaren Preis dagegen zu halten – und haben eine neue Generation ihres Lesegeräts herausgebracht: den eBook Reader 3.0. Produziert wird er im Gegensatz zum Vorgänger nicht von Aluratek, sondern von Trekstor. Weltbild hat uns das Gerät freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt.

Design

Plastik hin oder her: Der Weltbild-Reader gehört bestimmt zu den eleganteren seiner Art. Die angeraute Oberfläche fühlt sich wertig an, und mattschwarz ist selten eine schlechte Wahl. Bis auf den Ausschaltknopf im Rahmen sind alle mechanischen Tasten rechts neben dem Bildschirm untergebracht - je eine für Menü, Schriftgröße, Audio und Zurück. Zusätzlich gibt es Buttons zum Umblättern und ein Steuerkreuz-Ensemble, das an ältere Nokia-Handys erinnern: Navigieren funktioniert nach oben, unten, rechts, links sowie bestätigen – allerdings mäßig genau und mit verbummelter Reaktion.

Für Choleriker und Menschen mit ernstzunehmenden Pranken ist der Weltbild-Reader nichts. Erstere finden ihn zu launisch und schmeißen ihn spätestens nach zehn Minuten an die Wand; Zweitere treffen die Tasten nicht. Zumindest nicht so, wie es das Lesegerät gerne möchte.

Ja, es gibt eine bestimmte Art und Weise, wie der eBook Reader 3.0 seine relativ winzigen Knöpfchen gedrückt haben will. Kurz, aber nicht zu kurz, mittig und mit Nachdruck. Alles andere führt zu – rein gar nichts. Dasselbe gilt, wenn ihm zu kalt ist. Zwar lässt der Winter rein temperaturtechnisch noch etwas auf sich warten, aber ein kühles Windchen reicht durchaus aus, um den Reader zu verstimmen - und dann reagiert er nicht mehr.

Auch wie die Tasten angeordnet sind, ist gewöhnungsbedürftig. Hält man das Lesegerät nämlich normal in der Hand, lässt sich nicht einmal umblättern: Der Daumen landet auch bei kleinen Händen automatisch zu weit oben. Zudem ist das Gerät mit 270 Gramm einen Tick zu schwer, um es dauerhaft in einer statt zwei Händen zu halten. Etwas ungeschickt gelöst ist auch der Akku-Verbau auf der Rückseite: Der Reader ist links und rechts unterschiedlich dick. Wo der Akku aufhört, verläuft eine Kante, wodurch sich das Gerät aber nicht angenehmer halten lässt.

Im 17,5 mal 12,7 mal 1,3 Zentimeter großen Gehäuse versteckt befinden sich neben dem besagten Ausschaltknopf ein Micro-SD-Slot, eine Klinkenbuchse und ein Micro-USB-Anschluss. Ein USB-Kabel zum anschließen an den Computer ist im Lieferumfang enthalten, ebenso wie In-Ohr-Kopfhörer. Was fehlt, ist ein Netzteil. Am PC dauert es nämlich relativ lang – rund vier Stunden – bis sich das Gerät voll aufgeladen hat, was bei einer im Praxistest nicht wirklich erreichten Akkulaufzeit von acht Stunden relativ viel ist.

> Artikel auf einer Seite lesen

Ähnliche Produkte in dieser Kategorie

Testsieger

Razer Lachesis (5600 dpi): beleuchtete Gaming-Maus für Rechts- und Linkshänder
9,0 stars

Meistkommentiert

Mehr Reichweite für Funknetze: Fritz WLAN Repeater im Test
8,5 stars

Neuester Test

Jabra Supreme: Mono-Bluetooth-Headset mit starker Sprachsteuerung und Störschallunterdrückung
7,0 stars
 

Verfassen Sie einen

ANZEIGE
ANZEIGE

Aktuell getestet in Peripherie & Zubehör

Jabra Supreme: Mono-Bluetooth-Headset mit starker Sprachsteuerung und Störschallunterdrückung

Auch wenn Smartphones mittlerweile die reinsten Computer sind, nutzen dennoch viele Anwender ihr Gerät immer noch primär in seiner Kernfunktion: zum Telefonieren. Und für ...mehr 

HP X7000 Wi-Fi Touch Mouse: WLAN-Maus mit Touchpad statt Rad

Die wachsende Zahl von Peripheriegeräten, die per USB-Kabel angeschlossen werden oder USB-Dongles für eine kabellose Verbindung nutzen, kann einen regelrechten Stau an den ...mehr 

Audioengine 5+ (A5+): Überragend klingendes 2.0-Lautsprechersystem für den Schreibtisch

Audioengine hat seinen hochgelobten Aktivlautsprecher der 5er-Serie (auch als A5 bekannt) gegen den Nachfolger 5+ ausgetauscht. Das neue "Plus"-Modell lässt zwar ein Feature ...mehr 
ANZEIGE