2. September 2010

Philips Cinema 21:9 56PFL9954H

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Mit dem 56PFL9954 hat Philips die nächste Generation des Breitbild-Fernsehers vorgestellt. Mit einem Seitenverhältnis von 21:9 zeigt er selbst Kinofilme in Cinemascope völlig ohne schwarze Balken an. Dazu gesellen sich Ausstattungsmerkmale wie Ambilight, Youtube-Player und Webbrowser - das klingt extrem gut. Wir haben das Gerät ausführlich getestet und ermittelt, ob es tatsächlich 4000 Euro wert ist.
  • Mit dem 56PFL9954 hat Philips die nächste Generation des Breitbild-Fernsehers vorgestellt. Mit einem Seitenverhältnis von 21:9 zeigt er selbst Kinofilme in Cinemascope völlig ohne schwarze Balken an. Dazu gesellen sich Ausstattungsmerkmale wie Ambilight, Youtube-Player und Webbrowser - das klingt extrem gut. Wir haben das Gerät ausführlich getestet und ermittelt, ob es tatsächlich 4000 Euro wert ist.
Hersteller: Philips
Preis: 4000 EUR
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Was uns gefällt

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scharfe, klare Bilder

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21:9-Modus erlaubt Filmgenuss ohne schwarze Balken

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exzellente Audio-Qualität

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spielt Youtube-Videos ab

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integrierter Webbrowser

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unterstützt DLNA

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WLAN nach 802.11b/g integriert

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5 HDMI-Eingänge

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Ambilight

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Was uns nicht gefällt

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gelegentlich Bewegungsartefakte

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Internet-Dienste sind langsam

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4:3- und 16:9-Inhalte werden beschnitten

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sehr teuer für einen LCD-Fernseher ohne LED-Beleuchtung

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lange Start-Zeit (7 Sekunden)

Wir meinen:

Das Ansehen von Kinofilmen auf diesem riesigen, schier unglaublich breiten Fernseher ist ein unbeschreibliches Erlebnis - vor allem in der Kombination mit Ambilight. Doch wer einfach nur fernsehen möchte, kann sich auch einen deutlich günstigeres 16:9-Gerät zulegen.
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4. August 2009 | 18:11 Uhr

Im Test: 21:9-Fernseher Philips 56PFL9954 Cinema

von Daniel Schräder, Philip Wong

Mit dem 56PFL9954 hat Philips die nächste Generation des Breitbild-Fernsehers vorgestellt. Mit einem Seitenverhältnis von 21:9 zeigt er selbst Kinofilme in Cinemascope völlig ohne schwarze Balken an. Dazu gesellen sich Ausstattungsmerkmale wie Ambilight, Youtube-Player und Webbrowser - das klingt extrem gut. Wir haben das Gerät ausführlich getestet und ermittelt, ob es tatsächlich 4000 Euro wert ist.

Der 56PFL9954 von Philips - oder schlicht Cinema 21:9 - leitet eine neue Klasse unter den Heimkino-TVs ein: die Ultrawidescreen-TVs. Ziel der Aktion ist es, die schwarzen Balken, die selbst bei 16:9-Fernsehern bei der Darstellung von aktuellen Kinofilmen auftauchen, zu eliminieren. Zu den weiteren Hauptattraktionen dieses HD-TVs gehören 5 (!) HDMI-Eingänge, die allesamt 24p-fähig sind, ein Webbrowser samt Youtube-Player sowie Ambilight Spectra 3. Das alles zusammen ist aber nur die Spitze des Eisbergs auf dem Datenblatt des Cinema 21:9.

Design

Okay, 10,5 Zentimeter Bautiefe würden wir nicht mehr als "schlank" bezeichnen. Vor allem im Vergleich zu LED-Fernsehern oder gar OLEDs. Doch in Anbetracht des gigantischen Bildbereichs ist der 56-Zöller weit davon entfernt, dick zu sein. Sein Rahmen ist in klavierlackschwarzem, glänzenden Kunststoff gehalten, garniert mit Lautsprechern und dekorativer, weißer Beleuchtung in Tastennähe. Aluminium zieht sich außen um das Gehäuse. Auf der rechten Seite des TVs befinden sich die berührungssensitiven Knöpfe in dieser Aluschiene, während es auf der linken Seite Audio- und Videoeingänge gibt. Ein Standfuß aus Glas hält den 31,9 kg schweren Heimkinofernseher in Position.

Die mitgelieferte Universalfernbedienung ist in gebürstetem Metall gehalten und fühlt sich angenehm schwer und solide an. Auch in puncto Ergonomie gehört sie zu den Besseren im Vergleich: Alle Tasten sind gut erreichbar. Sie lässt sich programmieren und kontrolliert dann auch DVD-Player, Settop-Boxen, Verstärker oder Heimkinosysteme. Sie versteht sich mit Geräten von insgesamt 280 verschiedenen Herstellern. Die Programmierung selbst erfolgt wie üblich über einen vierstelligen Code. Allerdings haben wir hier zwei Kritikpunkte: Zum einen gibt es eine kleine Zeitverzögerung nach dem Auslösen der Tasten. Zum Anderen befindet sich der Quellenwahltaster, der zwischen den verschiedenen Eingängen umschaltet, innerhalb des Nummernblocks. Apropos: Beim Umschalten erkennt der Fernseher nicht selbst, welche Eingänge überhaupt belegt sind - der Nutzer muss also auch über HDMI-Ports blättern, die gar nicht angeschlossen sind.

Zur Bedienung setzt der holländische Hersteller auf eine Icon-basierte Oberfläche, die übliche Optionen grafisch darstellt. So finden sich hier Symbole für Einstellungen, zum Betrachten von TV, Zugriff auf USB-Speicher oder den Webbrowser. Im Setup findet sich übrigens eine große Reihe an Punkten, die das Anpassen an den persönlichen Geschmack des Zusehers ermöglichen. Die Entwickler haben allerdings eine manuelle Regelung der Hintergrundbeleuchtung ausgelassen - das ist schade.

Philips Cinema 21:9
Bedienung per Icons: Das Hauptmenü ist mit einem Tastendruck erreichbar und erlaubt die intuitive Steuerung aller Funktionen.

Neben insgesamt fünf Voreinstellungen gibt es auch einen komplett anpassbaren Modus. Dabei speichert der Fernseher die Einstellungen unabhängig für jeden einzelenen Eingang. Besonders praktisch für weniger versierte Cineasten: Ein Frage-und-Antwort-Wizard führt einen auf Wunsch durch die verschiedenen Punkte.

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