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25. Mai 2012

Benq Joybee GP1

Mit seinem Joybee GP1 verkauft Benq einen Beamer, der im Volumen einer Cola-Dose Platz hat. Dennoch soll das Gerät anderen Pico-Projektoren, wie etwa den Modellen von Aiptek, deutlich überlegen sein. Der Hersteller verspricht ein 80 Zoll großes, helles Bild mit einem satten Kontrast von 2000:1. Wir haben getestet, ob das kleine Gerät diese Versprechen in die Tat umsetzt.
  • Mit seinem Joybee GP1 verkauft Benq einen Beamer, der im Volumen einer Cola-Dose Platz hat. Dennoch soll das Gerät anderen Pico-Projektoren, wie etwa den Modellen von Aiptek, deutlich überlegen sein. Der Hersteller verspricht ein 80 Zoll großes, helles Bild mit einem satten Kontrast von 2000:1. Wir haben getestet, ob das kleine Gerät diese Versprechen in die Tat umsetzt.
  • Mit dem Joybee GP1 verkauft Benq einen Beamer, der mit Abmessungen von 13,6 mal 12,0 mal 5,7 Zentimetern gerade so groß ist wie eine Handfläche. Dennoch soll das Gerät dank LED-Lichtquelle und DLP-Technik ein Bild mit einem Kontrast von 2000:1 und einer Diagonalen von bis zu 80 Zoll an die Wand werfen.<br /><br />(<i>Alle Fotos: CBS Interactive</i>)
  • Für die Bedienung steht auf der klavierlackschwarzen Oberseite des GP1 ein blau beleuchtetes Touch-Feld zur Verfügung. Vorne über der Linse sitzt der Fokus-Regler.
  • Dank USB-Port und integriertem Mediaplayer gibt der Beamer Filme und Fotos direkt von Speichersticks wieder. Damit dabei auch für Ton gesorgt ist, hat der GP1 einen Lautsprecher an Bord.
  • Neben dem USB-Port finden sich an der Rückseite des Geräts der Stromstecker sowie ein proprietärer Anschluss.
Hersteller: BenQ
Preis: 450 EUR
+

Was uns gefällt

+

gutes Bild für die kleine Baugröße

+

sehr portabel

+

schickes Design

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Was uns nicht gefällt

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klobiges Netzteil

+

fummelige Bedienung

+

etwas teuer

Wir meinen:

Der Benq Joybee GP1 ist ein LED-Pico-Beamer, der Bilder mit einer Diagonalen von bis zu 80 Zoll an die Wand wirft. Die Qualität der Projektion ist ordentlich, das Design schick. Lediglich das große Netzteil, die leicht fummelige Bedienung und der hohe Preis stören.
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3. November 2009 | 14:40 Uhr

Benq Joybee GP1: kleines Gerät, großes Bild

von Pascal Poschenrieder, Nic Tatham

Mit seinem Joybee GP1 verkauft Benq einen Beamer, der im Volumen einer Cola-Dose Platz hat. Dennoch soll das Gerät anderen Pico-Projektoren, wie etwa den Modellen von Aiptek, deutlich überlegen sein. Der Hersteller verspricht ein 80 Zoll großes, helles Bild mit einem satten Kontrast von 2000:1. Wir haben getestet, ob das kleine Gerät diese Versprechen in die Tat umsetzt.

Wie die ersten Rechner benötigten auch die ersten Projektoren fast einen ganzen Raum, um die notwendige Hardware darin unterzubringen. Doch die Technik hat sich weiterentwickelt: Computer sind heute in Form von Notebooks weniger als einen Zentimeter dick und dennoch um ein Vielfaches schneller als ihre frühen Vorfahren. Auch Beamer sind geschrumpft: Seit ein paar Jahren werfen sogenannte Pico-Projektoren, die auf die Handfläche passen, Bilder groß an die Wand. Der rund 450 Euro teure Benq Yoybee GP1 ist eines Mini-Modelle mit großer Bilddiagonale.

Design und Ausstattung

Der GP1 wirkt ja schon auf den ersten Blick klein. Richtig bewusst wird einem die Größe aber erst anhand der Angaben im Datenblatt des Beamers: Er misst schlappe 13,6 mal 12,0 mal 5,7 Zentimeter und wiegt lediglich 640 Gramm. Natürlich erreicht Benq so nicht die Leistung eines ausgewachsenen Heimkino-Projektors, dennoch sind auch die technischen Daten des GP1 beeindruckend. Er arbeitet auf DLP-Basis und mit einem PhlatLight-LED-Chipsatz. Letzterer ist speziell für den Betrieb mit der Micro-Display-Optik ausgelegt. So erreicht der Beamer eine Auflösung von 858 mal 600 Pixeln (SVGA). Dadurch ist er fast HD Ready und kommt sowohl mit 720p- als auch mit 1080i-Quellen zurecht.

Besonders erstaunt sind wir über den angegebenen Kontrast. Das Gerät soll eine Rate von 2000:1 erreichen. Allerdings ist die Lichtausbeute mit lediglich 100 ANSI-Lumen nicht sonderlich hoch. Beim Bildformat haben Zuseher die Wahl zwischen 4:3 und 16:9. Die Bildgröße variiert zwischen schlafzimmertauglichen 15 und sogar für Präsentationen ausreichenden 80 Zoll (203 Zentimeter). Für ein so kleines Gerät ist das gigantisch.

Dennoch liegt das Hauptziel des GP1 nicht darin, eine möglichst perfekte Bildqualität zu erreichen, sondern Filme oder Präsentationen überall dort an die Wand zu werfen, wo es der Käufer wünscht. Dazu ist lediglich das Anstecken eines Notebooks, einer Spielkonsole oder eines USB-Sticks notwendig. Benq hat sogar einen kleinen Lautsprecher in den GP1 integriert, wodurch keine zusätzliche Hardware für die Audiowiedergabe notwendig ist.

Leider ist das Netzteil etwas klobig geraten. Es hängt wie eine Klotz am Bein des Projektors. Die Stromversorgung ist fast so groß und schwer wie der Beamer selbst, und es gibt keine andere Möglichkeit, das Gerät mit Energie zu beliefern. Batterien sind zwar heutzutage schon sehr gut, anscheinend aber nicht gut und vor allem nicht günstig genug, um einen solchen Projektor zuverlässig zu versorgen.

Die Anschlüsse sind minimalistisch, aber effizient. Neben der Buchse für das Netzteil finden sich an der Rückseite des Beamers ein USB-Port und ein proprietärer Stecker. Letzterer ist zum Anstöpseln einer mitgelieferten Kabelpeitsche gedacht, die in einem VGA-Stecker mit Adapter für Component-Video, einem Composite-Video-Eingang und zwei Cinch-Buchsen für Stereo-Audio mündet. Auch ein iPod-Dock ist erhältlich.

Außerdem finden sich im Karton des GP1 eine Fernbedienung im Kreditkartenformat sowie eine CD mit dem Handbuch und der Software ArcSoft MediaConverter 3.0.

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