Elegantes 20,1-Zoll-TFT-Display: HP L2035

von Anja Schmoll-Trautmann und Kristina Blachere am , 00:00 Uhr

Pro
  • gute Bildqualität
  • äußerst flexibel
  • Eingänge für Composite und S-Video
  • Bild-in-Bild-Funktion
Con
  • keine USB-Anschlüsse
  • keine Kabelführung
Hersteller: Hewlett Packard Listenpreis: 999 Euro
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 7,8 von 10 Punkte
Fazit:

Der HP L2035 bietet eine gute Bildqualität und Video-Anschlussmöglichkeiten in einem eleganten, äußerst flexibel justierbaren Gerät zu einem vernünftigen Preis.

Der HP L2035 bietet gute Bildqualität und Video-Anschlussmöglichkeiten in einem eleganten, äußerst flexibel justierbaren Gerät zu einem vernünftigen Preis.

Der HP L2035 besticht durch seine attraktive Optik, eine solide Bildqualität, zahlreiche Multimedia-Optionen und Einstellmöglichkeiten und sein beeindruckendes 20,1-Zoll-LCD. Dennoch eignet er sich mit einem Preis von knapp 1000 Euro und seinem eleganten Styling eher für großzügige Büros als für beengte private Räumlichkeiten.

Die schmale, in gebürstetem silberfarbenen Metall gefertigte Einfassung des L2035 ist an der Oberkante und den Seiten nur knapp zwei Zentimeter breit. Das Display ist auf einem Standfuß mit stabiler rechteckiger Basis angebracht und kann äußerst flexibel justiert werden. So lässt sich der Bildschirm um 35 Grad nach rechts und links schwenken, die Höhe zwischen zirka zehn und 19 Zentimeter variieren, der Monitor um fünf Grad nach vorne oder um 25 Grad nach hinten neigen. Der HP bietet die Möglichkeit problemlos vom Hoch- zum Querformat zu wechseln oder vom Fuß abgenommen und auf eine VESA-Halterung montiert zu werden. Die beiliegende Installations-CD enthält die Software Pivot Pro zur Einstellung des Bildes beim Wechsel zwischen den Formaten. Es fehlt lediglich eine Kabelführung, weshalb die schicke LCD-Optik unter der herumhängenden Verkabelung stark leidet.

Da der L2035 zahlreiche Eingänge bietet, ist auch tatsächlich mit einem erheblichen Kabelsalat zu rechnen. Es gibt VGA-, DVI-D- und DVI-A-Eingänge (alle drei Kabel werden mitgeliefert) sowie Composite- und S-Video-Eingänge für externe Videoquellen wie DVD-Player oder Camcorder. Das Display verfügt außerdem über eine Bild-in-Bild-Funktion. Allerdings ist der L2035 im Gegensatz zum SyncMaster 172MP von Samsung [1] nicht mit einem TV-Tuner ausgestattet – dieser muss separat gekauft werden. Der L2035 weist an seiner Vorderseite sieben Tasten auf, von denen vier zur Navigation in dem einfach und durchdacht gestalteten Bildschirm-Menü dienen.

In den Tests schnitt der L2035 gut ab. Das Bild präsentierte sich äußerst klar und scharf mit hervorragendem Kontrast, intensiven Farben und sehr dunklem Schwarz. Bei den Weißtönen war allerdings eine leichte Verschiebung der Farbtöne (Hue Shifting) festzustellen, was bedeutet, dass bei zu- oder abnehmender Farbintensität die Farben selbst sich verändern, statt nur intensiver beziehungsweise schwächer zu werden. Die Folge: Rein weiße Bereiche erscheinen rosa. Dennoch beeinträchtigt diese leichte Farbverschiebung im Allgemeinen das Benutzererlebnis nur wenig. Die Pixel-Reaktionszeit von 16 Millisekunden des L2035 sorgt für eine zufriedenstellende Video-Performance.

HP bietet für den L2035 eine dreijährige Garantie für Teile und Reparaturen sowie die Hinterleuchtung. Die Website von HP enthält FAQs, Handbücher und Software-Downloads, wobei professionelle Benutzer ihre Garantie um einen Vor-Ort-Service erweitern können.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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[1] SyncMaster 172MP von Samsung: http://www.zdnet.de/enterprise/peripherie/0,39023474,39117709,00.htm