Die Ausstattung der Fujifilm FinePix S7000 wendet sich an ambitionierte Fotografen, den krönende Höhepunkt bildet hier das 6fach-Zoom-Objektiv. In Weitwinkelstellung liegt die maximale Blendenöffnung bei eher durchschnittlichen f/2,8, beim Zoom in den Telebereich verkleinert sich die Blendenöffnung aber nur wenig, auf f/3,1. Die Brennweite liegt zwischen 35 und 210 Millimetern(entsprechend 35-mm-Kleinbildformat). Die S7000 lässt dem Fotografen die Wahl zwischen manueller Scharfstellung mit dem servogesteuerten Ring am Objektiv oder dem flexiblen Autofokus-System. Dessen Zieleinrichtung kann auf Zentralmodus, Mehrfeldmodus oder manuelle Einstellung gesetzt werden, außerdem steht ein Dauermodus zum Verfolgen beweglicher Motive zur Verfügung. Über einen als Zubehör erhältlichen Schraubadapter können Weitwinkel- und Teleobjektive sowie Filter eingesetzt werden. Über den Standard-Steckschuh können auch externe Blitzgeräte angeschlossen werden, die bis auf 1/1000 Sekunde genau synchron ausgelöst werden.

Test
Die S7000 akzeptiert CompactFlash-, Microdrive- und xD-Picture Card-Medien.

Zu den Belichtungsoptionen gehören eine Vollautomatik, die standardmäßige Blenden- oder Zeitautomatik sowie manuelle Modi, vier Motiv-Modi, Belichtungsreihenfunktion, Mehrfeldmessung, Spotmessung und mittenbetonte Integralmessung, Belichtungskorrektur um bis zu ± 2 EV und bei Blitzaufnahmen um bis zu ± 0,6 EV. Die manuelle Einstellung der Belichtung gestaltet sich mit einer nützlichen Belichtungsmesseranzeige relativ effizient. In jedem Aufnahmemodus kann die S7000 ein dynamisches Histogramm anzeigen, das allerdings leider die vorgenommenen Änderungen an den Belichtungseinstellungen nicht berücksichtigt. Für den Weißabgleich gibt es sechs Voreinstellungen, zwei manuelle Einstellungen und eine Automatik. Man kann den Grad der kamerainternen Scharfstellung anpassen oder den ‘Chrome’-Look verwenden, bei dem Kontraste und Farbsättigung verstärkt werden. Die S7000 bietet keine fortgeschrittenen Optionen zur Farbverwaltung an, etwa vordefinierbare Farbräume, wie sie bei semiprofessionellen Kameras anderer Hersteller jetzt bereits gelegentlich zu finden sind.

Aufgrund der ungewöhnlichen mathematischen Grundlagen der Super CCD HR-Technologie von Fujifilm erzeugt der 6-Megapixel-Sensor der S7000 12-Megapixel-Aufnahmen. Die Kamera ist jedoch in der Lage, JPEG-Aufnahmen auch in vier geringeren Auflösungen zu speichern. Die höchste Bildqualität erhält man, wenn man unkomprimierte 12 MByte große RAW-Dateien aufnimmt, die auf dem heimischen Computer über ein mitgeliefertes Programm, den sehr spartanischen RAW File Converter von Fujifilm, in RBG-TIFF-Dateien konvertiert werden können.

Zwar kann er nicht mit MiniDV-Camcordern mithalten, dennoch ist der Video-Modus der S7000 beeindruckend. Die Kamera nimmt bei einer Auflösung von 640×480 Pixeln und einer Bildfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde MJPEG-Videos mit Mono-Ton auf. Die Länge der Clips richtet sich nach der Kapazität der eingelegten Speicherkarte. Wie alle Kameras von Fujifilm lässt sich die S7000 auch als Webcam einsetzen.

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