Den Stromverbrauch beim Nutzen von UMTS-Diensten spürt man förmlich. Die Rückseite mit dem Akku strahlt doch einige Wärme ab. Damit dem Handy nicht zu schnell die Puste ausgeht, umfasst der Lieferumfang zwei Akkus. Einen etwas schwächeren, flachen und einen stärkeren, der das Z105 aber endgültig zum „Dickerchen“ mutieren lässt.

Solange der Energievorrat reicht, ist für Zeitvertreib gesorgt: Neben Java-Spielen unterhält ein Media-Player den Nutzer. Und die digitale Kamera sorgt allemal für Spaß: Entweder beim Schießen von Schnappschüssen (640 mal 480 Pixel) oder beim Aufnehmen von Videosequenzen. Als Ablage stellt das Samsung-Gerät einen internen Speicher mit 14 MByte Kapazität zur Verfügung.

Fazit

Das Samsung-Handy ist ein gut verarbeitetes Handy mit für UMTS-Telefone kompakten Abmessungen und relativ geringem Gewicht. Bei der Ausstattung offenbaren sich aber noch Schwächen: Als Datenhandy für UMTS vermisst man sowohl Bluetooth als auch Infrarot. Und die beigelegte Software bedarf noch einer Überarbeitung. Weniger Vodafone-Logos auf dem Cover und dafür eine Beschreibung der Systemvoraussetzungen wären schon ein erster Schritt. Für den Privatnutzer stellt sich aber durchaus die Frage, worin für ihn derzeit der Nutzen eines UMTS-Handys liegt. Als Datenmodem für den PC hinterlässt die PC-Karte Mobile Connect Card UMTS den deutlich besseren Eindruck.

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