Die Multimedia-Fähigkeiten des 6230 gehören zweifellos zu seinen stärksten Verkaufsargumenten. Die eingebaute Kamera nimmt Bilder mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel und Video-Clips von bis zu vier Minuten Länge auf. Dank eines Nacht-Modus kann man auch bei schlechten Lichtverhältnissen Bilder machen. Leider sind die Möglichkeiten der Kamera etwas eingeschränkt. Sie hat keinen digitalen Zoom, keine Möglichkeit, das Bild einzustellen, und keinen Spiegel für Selbstporträts.

Die 24-stimmigen polyphonen Klingeltöne stellen gegenüber früheren Nokia-Modellen eine Verbesserung dar, reichen jedoch bei weitem nicht an die Samsung-Geräte heran, die mit 40 Stimmen arbeiten. Die Möglichkeit, nach Herzenslust MP3-Dateien als Klingelton zu verwenden, schafft hier einen Ausgleich. Dank der lauten Tonwiedergabe und des lebhaften Vibrationsalarms ist es nahezu unmöglich, einen Anruf zu verpassen. Im Test zeigten sich einige kleinere Missstände, etwa, dass das Telefon vom eingestellten MP3-Klingelton zu einem anderen wechselt, wenn man es ab- und wieder einschaltet.

Dank des vielseitigen Fünf-Kanal-Equalizers ist der Klang des eingebauten Musikabspielgerätes, das die Formate MP3 und AAC unterstützt, hervorragend. Der Equalizer verfügt auch über Voreinstellungen wie Normal, Pop, Rock, Jazz und Klassik und kann so unterschiedlichen Musikgeschmäckern angepasst werden. In begrenztem Umfang können auch mehrere Funktionen dieses Telefons gleichzeitig benutzt werden, so kann man zum Beispiel Nachrichten versenden, während das Radio läuft oder Musikdateien wiedergegeben werden. Außerdem kann mit dem 6230 die Musik über einen eingebauten Lautsprecher ausgegeben werden. Dabei ist das Handy verblüffenderweise lauter als mancher iPaq von HP. Das eingebaute Diktiergerät kann bis zu drei Minuten lange Audio-Notizen aufzeichnen.

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