Alle Wiedergabefunktionen des iPod Mini sind über das Hauptmenü zugänglich und programmierbar. Man kann nach Titel, Interpret, Album, Genre, Playlist oder Komponist sortieren. Mit der „On the Go“-Funktion lässt sich auch ohne Computer eine neue Playlist zusammenstellen. Wenn man das Gerät später mit iTunes 4.2 oder einer späteren Version des Programms abgleicht, wird die neue Playlist auf den Mac oder den PC geladen und kann nach Wunsch später automatisch wieder auf den Mini geladen werden.

Noch eine neue Funktion: Im Autosync-Modus misst iTunes den noch verfügbaren Speicherplatz des iPod Mini und erstellt aus Titeln, die in iTunes hoch bewertet oder häufig gehört wurden, eine Playlist, die diesen perfekt ausfüllt. Dies ist eine entscheidende Funktion, denn 4 GByte Speicherplatz (von denen Apple behauptet, dass sie für 1000 Titel ausreichen) sind für die meisten ernst zu nehmenden digitalen Musiksammlungen nicht genug. Wenn man auf seinem Mac oder PC bereits iTunes zum Anhören von Musikstücken verwendet hat, sorgt die Funktion dafür, dass der Speicher des iPod Mini automatisch bis an den Rand seiner Kapazität mit den dort gespeicherten Lieblingstiteln gefüllt wird, sobald man das Gerät zum ersten Mal anschließt.

Test
Die Kabelfernbedienung für die anderen iPods kann auch am iPod Mini verwendet werden. Man muss sie aber separat erwerben.

Mit einer Playlist-Funktion bewertet man die Musiktitel während des Abspiels auf einer Skala von eins bis fünf. Je höher die Wertung eines Titels ist, desto häufiger wird er im Shuffle-Modus abgespielt (Titel können auch in iTunes bewertet werden). Der Abgleich von Musikbibliothek und Gerät ist wie gehabt elegant. Wenn man den Mini anschließt oder ins separat erhältliche Dock stellt, fährt iTunes hoch und gleicht automatisch die Musiksammlung oder ausgewählte Playlists ab. Mit iTunes kann man auch den Inhalt seiner CDs in MP3- und ACC-Dateien umwandeln. Der iPod Mini geht mit AAC-Dateien genauso um wie mit MP3-Dateien, aber AAC klingt bei gleicher Bitrate besser. Das Abspielgerät unterstützt außerdem WAF/AIFF-Dateien und Audible-Dateien mit gesprochenen Texten, die jetzt im iTunes Music Store angeboten werden. Über die Software kann man Titel auch mit anderer Bitrate neu sampeln, die Lautstärke anpassen (auch als Normalisieren bezeichnet) und Titel während der Übertragung digital aufbereiten.

Zu den weiteren beachtenswerten Extras gehören: eine Weckerfunktion, die sich mit einem Alarmton oder einem zuvor ausgewählten Musiktitel über die Stereoanlage bemerkbar macht; drei Spiele (Brick, Parachute und Solitaire); Music Quiz, ein Programm das misst, wie lange man braucht, um Titel aus seiner Musiksammlung zu erkennen; eine Adressenliste und ein mit Outlook abgleichbarer Kalender; ein Bereich, in dem man Textnotizen lesen kann, und die Möglichkeit, Titel von der Festplatte des iPod abzuspielen, während dieser an den Computer angeschlossen ist.

Man kann mit dem iPod Mini auch Musik zwischen verschiedenen Computern austauschen. Einfach ist dies jedoch nicht, da das Gerät nur mit einer Version von iTunes zusammenarbeitet. Es gibt jedoch eine Alternative: Wenn man unter Windows die Option „Versteckte Dateien und Ordner anzeigen“ verwendet und über „Arbeitsplatz“ die internen Dateien des Mini durchsucht, bis man die Musiktitel findet, kann man MP3-Dateien von dort auf die Festplatte eines anderen Computers kopieren. Unter Mac OS X ist dies ebenfalls möglich, wenn man zuvor Tinkertool installiert.

Bei Verwendung der Funktion „Enable Disk Use“ gibt es beim iPod Mini keinerlei Kompatibilitätsprobleme bezüglich der Übertragung von Dateien von einem Computer auf den anderen (Mac oder PC). Musikdateien werden hier allerdings nicht angezeigt, wenn man nicht den oben beschriebenen Weg einschlägt.

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